Dienstag, 29 November 2022

Pfannkuchen warm halten: Diese Möglichkeiten gibt es

by AdminGlowingMag
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Ob Spaghettisauce, Gemüseauflauf oder Gulasch: Viele Speisen lassen sich vorbereiten und schnell wieder aufwärmen – ohne Geschmacks- oder Qualitätsverlust. Bei Pfannkuchen, in Österreich auch Palatschinken genannt, ist das leider nicht so. Sie schmecken am besten frisch.

Pfannkuchen warm halten: So gelingt es in wenigen Schritten

Das Problem: Wenn man nicht gerade mit vier Pfannen und Herdplatten gleichzeitig hantieren möchte, steht eine/-r ständig am Herd, um für genügend Nachschub zu sorgen. Bei einer großen Runde artet das schnell in Arbeit aus. Mal ganz abgesehen davon, dass man doch gern gemeinsam mit den Lieben isst. Zum Glück lassen sich Pfannkuchen mit ein paar einfachen Tricks gut warmhalten bis zum Verzehr. Hier steht, wie’s geht.

Rein in die Alufolie

Am einfachsten lässt sich ein Stapel Pfannkuchen in Alufolie verpackt warmhalten. Die Folie hat übrigens eine matte und eine glänzende Seite. Die matte Seite kommt nach Innen, so bleibt die Wärme im Paket. Leider ist Alufolie nicht besonders umweltfreundlich. Aber es gibt ja auch noch andere Alternativen.

Heiß aus dem Backofen

Im Backofen bleiben Pfannkuchen schön warm. Dafür wird das Rohr erhitzt, der Elektroofen auf 60 Grad, beim Umluft reichen auch 40 Grad. Damit die Pfannkuchen nicht austrocknen, empfiehlt es sich, einen großen flachen Speiseteller mit Küchenpapier oder -krepp auszulegen und die Eierkuchen darauf zu stapeln. Obendrauf kommt umgedreht ein zweiter großer Teller. Der Teller-Pfannkuchen-Stapel wandert dann in mittlerer Einschubhöhe auf ein Kuchengitter, das wiederum in einem Backblech steht. Das verbessert die Luftzirkulation. Die Pfannkuchen bleiben saftig und fluffig. Achtung: Viel länger als 30 Minuten sollte man die Pfannkuchen aber nicht im Ofen lassen.

Warme Pfannkuchen: Ab in die Mikrowelle

Vorbereitete Pfannkuchen können auch in der Mikrowelle warmgehalten werden. Damit sie dabei schön feucht bleiben, hilft folgender Trick: Eine tellergroße mikrowellengeeignete Schüssel mit Wasser füllen und in der Mikrowelle erhitzen, bis das Wasser kocht. Jetzt einen Teller mit den Pfannkuchen auf die Schüssel stellen. Der Wasserdampf sorgt bei geschlossener Gerätetür bis zum Servieren dafür, dass die Pfannkuchen schön warm bleiben.

Zurück auf den Herd

Wer keine Mikrowelle sein Eigen nennt, kann den Wasserdampf-Trick auch auf dem Herd umsetzen. Dafür wird Wasser in einem Kopf zum Kochen gebracht und mit einem großen Teller abgedeckt. Auf diesem werden die Pfannkuchen gestapelt und mit einem weiteren Teller abgedeckt.

pfannkuchen mit himbeeren

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Pfannkuchen warm halten und den Kachelofen wiederentdecken

Nicht jeder hat natürlich einen Kachelofen zuhause. Aber wer einen besitzt, kann es machen, wie einst die Großmutter. Viele alte Öfen haben nämlich so etwas wie ein Warmhaltefach, in dem auch Teller vor dem Servieren angewärmt werden. Darin können die Pfannkuchen bis zum Essen auf einem Teller platziert werden. Wer noch eine kleine Schüssel mit Wasser daneben stellt, kann saftige Eierkuchen servieren – der Verdunstung sei Dank.

Das Waffeleisen zweckentfremden

Wer ein Waffeleisen hat, kann darin auch seine Pfannkuchen warmhalten. Zugegeben: Riesige Mengen schafft dieses Tool nicht, aber ein Stapel von sechs bis acht Pfannkuchen kann zwischen den mit etwas Butter oder neutralem Pflanzenöl eingefetteten Platten des Eisens Platz finden und wird dort bis zum Servieren warm bleiben. Wichtig ist natürlich, das Eisen nicht zu heiß einzustellen, sondern die niedrigste Stufe zu wählen. Sonst verwandeln sich der unterste und oberste Pfannkuchen in ein hartes, trockenes Etwas.

Den Sandwichgrill nutzen, um die Pfannkuchen warm zu halten

Ähnlich kann man auch verfahren, wenn man einen Sandwich-Grill daheim hat. Wichtig ist nur, ihn vorher gründlich zu reinigen. Sonst schmecken die Pfannkuchen später nach dem letzten Schinken-Käse-Toast oder dem Thunfisch-Sandwich, die man darin zubereitet hat.

Die Luxus-Variante: Pfannkuchenwärmer

Es gibt am Markt auch spezielle Tools, um Pfannkuchen warm zu halten: so genannte Pfannkuchenwärmer oder auch Pancake Warmer. Meist handelt es sich dabei um Keramikschalen oder -töpfe mit Deckel, die die Wärme gut halten. Ob sich die Anschaffung lohnt? Hängt davon ab, wie oft es Pfannkuchen auf der Tafel gibt. Wer aber zum Beispiel auch oft und gern Tortillas isst, die sich ebenfalls darin aufbewahren lassen, der kann über einen Kauf nachdenken.

Die Profi-Lösung: Speisewärmer

Wer noch etwas mehr Geld in die Hand nehmen möchte, kann in einen Speisewärmer oder Chafing Dishs investieren, wie sie in der Gastronomie oder beim Catering genutzt werden. Dabei werden die Pfannkuchen in einem Glas- oder Edelstahlbehälter mit Wasser, der in einem Gestell über Teelichtern, Brennpaste oder einer Gasflamme hängt, indirekt mit Wasserdampf warmgehalten.

Zusatztipp: Teller anwärmen

Hat man es geschafft, die Pfannkuchen bis zum Servieren warmzuhalten, wäre es doch schade, wenn sie auf dem Teller gleich wieder auskühlen. Leider geht das schnell. Denn das kalte Geschirr entzieht dem Pfannkuchen rasch Wärme. Um das zu vermeiden, stellt man die Teller vor dem Servieren am besten in den vorgeheizten Backofen – oder das erwähnte Fach des Kachelofens. Wer eine beheizte Tellerschublade hat, muss sich darüber natürlich keine Gedanken machen.

Portable Alternative zum Warmhalten der Pfannkuchen: Die Pfannkuchenmaschine

Grundsätzlich schmecken Pfannkuchen frisch am allerbesten. Damit alle gemütlich am Tisch sitzen können und niemand allein in der Küche steht, empfiehlt sich als clevere Lösung eine portable Pfannkuchenmaschine, wie man sie vom Crepes-Stand auf dem Weihnachtsmarkt kennt. Dann braucht man am Tisch nur noch den Teig neben die Maschine zu stellen und jede/-r macht sich seinen oder ihren Pfannkuchen selbst. Frischer und bequemer geht’s nicht.

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