Donnerstag, 6 Oktober 2022

Spargelsuppe bitter: Ursachen und Gegenmaßnahmen

by AdminGlowingMag
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Spargelsuppe zählt zu den beliebtesten Gemüsegerichten und zahlreiche Fans freuen sich jährlich auf die Spargelsaison. Die Suppe ist nicht nur lecker, sondern auch äußerst gesund. In Spargel enthaltenes Kalium, Chlorid und Natrium kümmern sich um den Wasserhaushalt im Körper, zudem enthält das Gemüse viele Vitamine. Manchmal kommt es jedoch vor, dass der Spargel nach dem Kochen bitter schmeckt und der Geschmack der Suppe dadurch getrübt ist. Warum Spargelsuppe bitter wird und wie man diesem Problem entgegenwirkt, zeigt der nachfolgende Artikel.

Warum schmeckt die Spargelsuppe bitter?

Es kann verschiedene Gründe haben, wenn die Spargelsuppe bitter schmeckt. Da Spargel ein empfindsames Gemüse ist, gestaltet sich der Anbau etwas schwieriger.

  • Sticht man den Spargel bei der Ernte zu nah an der Wurzel, kann es passieren, dass der Spargel von der Wurzel getrennt wird und dadurch anschließend bitter schmeckt.
  • Spargel kann auch während des Wachstums bitter werden, nämlich wenn die Temperatur stark schwankt. Wird es beispielsweise plötzlich unerwartet kalt und anschließend wieder warm, kann dies Einfluss auf den Geschmack des Spargels nehmen.

Spargelsuppe bitter: Was kann man dagegen tun?

  1. Um einer bitteren Spargelsuppe vorzubeugen, empfiehlt es sich, die Spargelenden vor dem Kochen großzügig abzuschneiden. Besonders die dicken Spargelenden enthalten eine Menge Bitterstoffe.
  2. Ist die Suppe bereits serviert, lässt sich gegen die Bitterkeit nicht mehr viel ausrichten. Deshalb ist es wichtig, den Spargel bereits während des Kochvorgangs geschmacklich zu testen. Stellt man fest, dass er bitter schmeckt, gibt man etwas Zucker in die Suppe. Nicht zu viel, denn sonst könnte die Spargelsuppe zu süß werden. Nicht nur Zucker verfeinert den Geschmack einer guten Spargelsuppe. Die Zugabe von etwas Zitronensaft oder ein wenig Butter wertet die Spargelsuppe ungemein auf.
  3. Die Bitterstoffe befinden sich meist bereits im ungekochten Spargel. Deshalb sollte man sie, bevor man sie kocht, gründlich schälen. Es besteht nämlich die Möglichkeit, dass auch die Schale Bitterstoffe enthält. Des Weiteren ist es ratsam, den Spargel etwas länger kochen zu lassen, sodass Bitterstoffe abgemildert werden. Den Spargel jedoch nicht allzu lange kochen, denn sonst könnte er matschig werden.
suppe mit spargel

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Ist bitterer Spargel giftig?

Ganz oft befinden sich die Bitterstoffe nur in einzelnen Spargelstangen. Man hört immer wieder, dass bitterer Spargel giftig sein soll. Dem ist nicht so, er unterstützt sogar die Leber bei der Entgiftung. Spargel entwickelt durch die Bitterstoffe lediglich einen Eigenschutz gegen Schädlinge und Pilzbefall.

Wie erkennt man frischen Spargel?

Sind Spargel von guter Qualität, kann man dies an den Stangen erkennen. Besitzen sie eine gleichmäßige Dicke, sind fest und machen beim Aneinanderklopfen ein helles Geräusch, sind sie hochwertig. Weitere Erkennungsmerkmale für frischen Spargel sind die Spitzen und Enden des Gemüses. Die Spitzen sollten geschlossen und die Enden nicht zu trocken sein.

So schmeckt die Spargelsuppe nicht holzig oder bitter

Weißer Spargel sollte im Vorfeld immer mit einem Sparschäler geschält werden. Hierfür wird der Spargel mit den Fingern oben festgehalten. Den Schäler setzt man unterhalb des Spargelkopfes an und schält das Gemüse rundherum. Am besten sehr großzügig, da der Spargel meist direkt unter der Schale holzig ist. Das Ende der Spargelstange ebenso großzügig abschälen und anschließend abschneiden.

Schalen und Enden des Spargels nicht wegwerfen

Die Schalen sowie die Enden von Spargel sollten nicht entsorgt werden, da aus diesen Resten eine köstliche Spargelsuppe entstehen kann. Die Reste einfach für ca. 15 Minuten kochen lassen und das Kochwasser anschließend für Spargelsuppe oder für eine leckere Sahnesoße weiterverwenden.

frischer spargel

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Darum ist Spargelsuppe so gut für die Gesundheit

Spargel schmecken nicht nur hervorragend, sondern enthalten außerdem sehr viele Nährstoffe:

  • Vitamin B, C und E
  • Kalzium
  • Kalium
  • Eisen
  • Magnesium
  • Kupfer
  • Folsäure

Außerdem sind im Spargel viele Ballaststoffe enthalten, wodurch er sehr sättigend wirkt. Sekundäre Pflanzenstoffe wirken sich zudem positiv auf den Darm aus. Darum ist Spargel gesund:

1. Folsäure ist gut für das Herz

Ein Nährstoff, der besonders in grünem Spargel vorhanden ist, ist die Folsäure. Sie ist eine von vielen Faktoren, die Spargel sehr gesund machen. Folsäure baut in Verbindung mit den B-Vitaminen das Abfallprodukt Homocystein ab. Homocystein kann bei Stoffwechselstörungen entstehen und kann Herz und Gefäße schädigen.

2. Spargel hilft bei Wassereinlagerungen

In Spargel enthaltene Asparaginsäure regt die Tätigkeit der Nieren an und wirkt somit entwässernd. Menschen mit einem schwachen Herz profitieren besonders davon, da Herzschwäche zu Wassereinlagerungen im Gewebe führen kann.

3. Mehr Energie dank Spargel

Spargel enthält Magnesium, welches auch als Anti-Stress-Mineral bekannt ist. Dadurch ist man weniger müde, die Konzentration wird gefördert und Nerven werden gestärkt. Des Weiteren wirkt sich Magnesium positiv auf die Muskeln aus. Krämpfen und Verspannungen werden vorgebeugt.

Enthält der Spargel im Glas auch Vitamine?

Wenn keine Spargelsaison ist, greift man gerne auf Spargel aus dem Glas zurück. Entgegen vieler Meinungen enthält dieser Spargel nahezu genauso viele Nährstoffe wie Spargel, der frisch ist. Aus diesem Grund sind Spargeln im Glas eine sehr gute Alternative.

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