Montag, 4 März 2024

Lassen Sie es sich schmecken mit diesen traditionellen italienischen Keksen

by AdminGlowingMag

Wenn man an Italien denkt, denkt man unweigerlich auch an die unendlich vielen Köstlichkeiten, die das südeuropäische Land zu bieten hat. Neben den klassischen italienischen Speisen wie Pizza, Pasta oder Tiramisu sind auch traditionelle italienische Kekse über die Landesgrenzen hinweg durchaus beliebt. Dabei hat das Land zahlreiche regionale Spezialitäten zu bieten, die alle für sich eine besondere Geschichte und einen herrlichen Geschmack haben.

Die Offelle di Parona sind eine echte Spezialität aus der Lombardei. Ihr Name setzt sich zusammen aus ihrem Herkunftsort Parona, eine Kleinstadt mit unter 2000 Einwohnern im italienischen Norden in der Nähe von Mailand und dem lateinischen Wort offa, das sich in etwa mit Fladenbrot übersetzen lässt. Mit einem solchen flachen und runden Brot aus luftigem Hefeteig haben die Kekse allerdings nichts zu tun. Denn die berühmten Offelle di Parona werden aus einem Mürbeteig aus Weizenmehl, Zucker, Eiern und Olivenöl gemacht. Das Originalrezept allerdings ist und bleibt ein gut behütetes Geheimnis, das eifrige Bäckerinnen und Bäcker immer wieder zu kopieren versuchen – ohne Erfolg.

Die Geschichte der Offelle di Parona

Nicht selten ranken sich um die Geschichte der Herkunft nationaler Speisen, großer Geschichten und kleinen Geheimnisse. So heißt es, dass die Offelle die Parona Ende des 19. Jahrhunderts in einem kleinen Dorf namens Parona in der Lombardei im Norden Italiens erfunden wurden. Der Ursprung des traditionellen italienischen Keks wird in diesem kleinen Dorf verortet und es ist es festgehalten, dass die Offelle zur damaligen Zeit von den Landfrauen als besondere Leckerei am ersten Oktobersonntag zur Feier der Madonna del Rosario gebacken wurden.

Die Erfindung des Rezeptes wird insbesondere zwei Bäckerinnen zugeschrieben, die Schwestern Pasqualina und Linín Colli waren schon damals bekannt für ihre köstlichen Kekse. Seit 1969 gab es dann sogar das Fest der Offella. Diese Tradition wird bis heute fortgeführt. Ein wohlgehütetes Geheimnis ist und bleibt jedoch das traditionelle Rezept der Kekse. Aber so gehört es sich wohl für echte kulinarische Klassiker.

So genießen Sie die Offelle die Parona am besten

Wie man traditionelle italienische Kekse am besten genießt, liegt wohl auf der Hand. Eine gute Portion Genuss ist immer mit dabei. Die Offelle di Parona sind dabei besonders unkompliziert. Die Kekse aus Mürbeteig sind mit Olivenöl verfeinert und schmecken deshalb besonders gut pur. So kommt der feine Geschmack des milden Olivenöls besonders zur Geltung. Und hierbei zeigt sich auch, ob die Offelle von guter Qualität sind. Denn ein weniger hochwertiges Olivenöl wird den Geschmack der Kekse unweigerlich negativ beeinflussen.

Ein Tipp für echte Schleckermäuler und Genießer ist es, die Kekse mit einem Heißgetränk der Wahl zu verspeisen. Sie lassen sich super in eine Tasse Schokolade, einen Cappuccino, Kaffee oder Tee tunken oder nebenbei verzehren. Es gibt auch ein paar nicht mehr ganz traditionelle Varianten mit Kaffee oder Schokogeschmack zu kaufen. Auch diese machen sich gut zum Heißgetränk. Die Offelle di Parona sind aber auch ein köstliches Dessert, das sich zu einem Glas süßen oder trockenen Sekt oder in einem Glas Wein reichen lässt. Einige Rezepte kombinieren die feinen Kekse mit einer köstlichen Creme, zum Beispiel mit Schokoladen- oder Pistaziengeschmack.

Das sind die beliebtesten traditionellen italienischen Kekse

Die Offelle di Parona sind eine regionale italienische Spezialität, die durch ihre Einfachheit und Feinheit im Geschmack auch über die Grenzen des kleinen lombardischen Dorfes Parona zu einer großen Beliebtheit gekommen sind. Und damit sind sie in bester Gesellschaft. Denn zu den beliebtesten traditionellen italienischen Keksen gehören neben den Offelles noch ein paar weitere knusprige und süße Klassiker. Cantuccini kommen ebenfalls aus dem italienischen Norden, allerdings aus der Nähe von Florenz und werden aus Mandeln hergestellt. Das Besondere an Cantuccini ist außerdem, dass sie zwei mal gebacken werden und deshalb besonders knusprig sind.

Sizilianische Mandorlini sind kleine kugelförmige Mandelkekse aus Marzipan. Außen knusprig und innen weich lässt man sie sich auf der Zunge zergehen. Ebenfalls aus Sizilien stammen Cannoli oder im Singular Cannolo, aber mal ehrlich, wer würde von den gefüllten Rollen wirklich nur eine essen? Übrigens, Biscotti sind keine spezielle Sorte von traditionellen italienischen Keksen, sondern vielmehr ein Oberbegriff für Kekse und lässt sich mit “zwei mal gebacken” übersetzen. Streng genommen würde man also Offelle di Parona wie die meisten anderen italienischen Kekse nicht als Biscotti bezeichnen, da dieses Gebäck nur ein einziges Mal gebacken wird.

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