Samstag, 13 April 2024

Gesichtspflege: Das kleine Einmaleins

by AdminGlowingMag
Roman Samborskyi/shutterstock.com

Pickel, Falten oder Rötungen: Die Haut einer jeden Frau weist einzigartige Bedürfnisse auf. Während einige Damen zu einer fettigen Haut neigen und sich über Pickel und Mitesser ärgern, sorgen sich andere Frauen über erste Falten und eine trockene Haut. Rote Stellen kennzeichnen dagegen die sensible Haut.

Eine besondere Rolle im Bereich “Hautpflege” spielt die Gesichtspflege. Mit den Produkten, die wir verwenden, stellen wir die Weichen für einen makellosen Teint und eine anziehende Ausstrahlung. Doch welche Grundregeln der Gesichtspflege sollten wir unbedingt beachten? Welche Pflegeprodukte sind zu empfehlen und wie bestimmen Frauen ihren Hauttyp? Und welche typischen Fehler sollten wir vermeiden?

Was gehört zur täglichen Gesichtspflege?

Wir hegen und pflegen sie: Unsere Haut, das größte Organ des Menschen, regeneriert sich stetig. Mit den richtigen Pflegeprodukten unterstützen wir diese Prozesse und halten die Hautoberfläche geschmeidig und glatt. Am Morgen waschen wir unser Gesicht gründlich. Auf diese Weise befreien wir unsere Haut von Verunreinigungen, Schweiß und Bakterien. Andernfalls drohen Hautirritationen, die nicht nur unschön wirken, sondern auch Schmerzen verursachen können. Als Faustregel gilt: Die Gesichtsreinigung sollte auf den Hauttyp abgestimmt werden. Das bedeutet, dass sich Frauen zunächst mit den Bedürfnissen ihrer Haut beschäftigen sollten.

Eine Hautanalyse können wir entweder beim Dermatologen oder beim Kosmetiker durchführen lassen. Der Kosmetiker berät uns hinsichtlich unseres Hauttyps und schlägt die passenden Produkte vor. Hier bieten sich zum Beispiel diverse Reinigungsgels oder Lotionen an. Auch ein Gesichtswasser kann in die tägliche Beauty-Routine integriert werden. Auf herkömmliche Seife sollten jedoch alle Hauttypen verzichten, da diese der Haut Feuchtigkeit entziehen und zu Irritationen führen können. Auf die Gesichtsreinigung folgt ein Gesichtsserum mit kraftvoller Wirkung. Erst danach tragen Verwenderinnen eine passende Gesichtscreme auf.

Schritt 1: das Gesicht reinigen

Die Basis einer jeden Gesichtspflege bildet die Gesichtsreinigung. Dafür verwenden Frauen eine Reinigungsmilch, einen Reinigungsschaum oder ein Reinigungsgel. Die Reinigungsmilch trägt zu einer gründlichen Säuberung des Gesichtes bei. Sie gilt als sanft. Gleichzeitig schützt die Reinigungsmilch die Haut vor der Austrocknung. Viele Produkte enthalten nämlich wertvolle Öle. Alternativ greifen Verbraucherinnen zu einem Reinigungsschaum. Die leichte Textur reinigt die Haut schonend und sorgt für ein echtes Wohlfühlerlebnis. Ein Reinigungsgel eignet sich für alle Hauttypen und erfrischt.

Schritt 2: Peeling und Maske

Einmal pro Woche sollten sich Verbraucherinnen für ein Peeling und eine Gesichtsmaske entscheiden. Durch das Peeling gelingt es Anwenderinnen spielend leicht, die Poren zu öffnen und ausgiebig zu reinigen. Außerdem regt das Peeling die Durchblutung an und kann die Regeneration der Haut unterstützen. Das Produkt wird mit kreisenden Bewegungen einmassiert und anschließend mit Wasser abgespült.

Nach dem Peelen kommt die Gesichtsmaske zum Einsatz. Diese pflegt die Haut intensiv. Wichtig ist, dass die Maske den persönlichen Hautbedürfnissen entspricht. Reinigende Masken aus Heilerde eignen sich zum Beispiel für Problemhaut. Feuchtigkeitsspendende Anti-Falten-Masken dagegen werden von Frauen verwendet, die über trockene Haut und erste Mimikfalten klagen.

Schritt 3: das Gesichtsserum

Das Gesichtsserum dringt tief in die Hautschichten ein und bereitet die Haut auf die anschließende Verwendung einer Hautcreme vor. Um einen optimalen Effekt zu erzielen, geben Verbraucherinnen das Serum auf die Fingerspitzen und tragen es sanft auf der Gesichtshaut auf. Dann wirkt das Produkt ein, bevor die Feuchtigkeitscreme Verwendung findet.

Schritt 4: die Gesichtscreme

Menschen mit einer fettigen Haut profitieren von einer mattierenden Gesichtscreme. Wer Falten bekämpfen möchte, setzt dagegen auf eine Anti-Aging-Creme. Sensitive Produkte für eine empfindliche Haut schützen vor Rötungen und Hautreizungen. Die Gesichtscreme sollte morgens vor dem Schminken aufgetragen werden. Abends verwenden Frauen im Idealfall eine spezielle Nachtpflege.

Welche Gesichtspflegeprodukte benötige ich?

  • Gesichtsreinigung
  • Gesichtsserum
  • Tagescreme
  • Nachtcreme
  • Augenpflege
  • Lippenpflege
  • Gesichtsmaske (einmal pro Woche)
  • Peeling (einmal pro Woche)

Den Hauttyp bestimmen: Tipps für die Hautpflege

Mit folgendem Test können Verbraucherinnen ihren Hauttyp bestimmen:

  • Normale Haut: Besonders unkompliziert gestaltet sich die Pflege der normalen Haut. Dieser Hauttyp zeichnet sich durch ein geringes Pflegebedürfnis aus. Frauen mit normaler Haut können zahlreiche Pflegeprodukte verwenden und klagen selten über eine übermäßige Talgproduktion oder Spannungsgefühle.
  • Trockene Haut: Wer trockene aufweist, ärgert sich schnell über leichte Mimikfalten. Denn die Kollagenproduktion unserer Haut nimmt im Laufe unseres Lebens ab. Wer bereits in jungen Jahren zu einer trockenen Haut neigt, sollte deswegen früh damit beginnen, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen.
  • Fettige Haut: Dieser Hauttyp zeichnet sich durch einen öligen Film auf der Haut aus. Die Talgproduktion ist erhöht, sodass sich vermehrt Pickel und Mitesser auf der T-Zone bilden.
  • Mischhaut: Vor Herausforderungen stellt uns die Mischhaut. Denn einige Bereiche des Gesichts neigen zu einer erhöhten Talgproduktion und glänzen schnell, während andere Bereiche trocken ausfallen und Mimikfalten begünstigen.
  • Empfindliche Haut: Rötungen gehören für Menschen mit einer empfindlichen Haut zum Alltag. Doch das muss nicht so bleiben! Mit der richtigen Pflege gelingt es selbst Menschen mit einer sensiblen Haut, ein ebenmäßiges Hautbild zu erzielen.

Sollte ich jeden Tag mein Gesicht eincremen?

Ist die tägliche Gesichtspflege zu empfehlen? Diese Frage lässt sich leicht beantworten. Durch die Gesichtsreinigung am Morgen und am Abend entfernen wir Verunreinigungen durch Abgase, Feinstaub und Co. Dadurch öffnen wir unsere Poren. Im Anschluss können die Reinigungsprodukte in unsere Haut eindringen und die Regeneration unterstützen. Dabei gilt: Die Haut im Gesicht ist besonders dünn. Deswegen erfordert sie mehr Pflege als die Haut an den Armen, dem Bauch oder den Beinen. Hier genügt eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme.

Im Gesicht dagegen erzielen wir optimale Ergebnisse, wenn wir die richtigen Produkte kombinieren und unsere Haut dadurch elastisch halten. Helle Hauttypen sollten zudem auf einen Sonnenschutz achten. Dermatologen empfehlen Menschen mit heller Haut, täglich eine Sonnencreme mit dem Lichtschutzfaktor 50 aufzutragen – und zwar das ganze Jahr über. Dies gilt auch für das Gesicht.

Weitere wichtige Tipps zur Gesichtspflege

Die Devise lautet: Du bist, was du isst. Getreu diesem Motto sollten wir eine ausgewogene Ernährung bevorzugen. Dabei ist es nicht empfehlenswert, kurzfristige Veränderungen durchzuführen. Vielmehr gilt es, eine langfristige Ernährungsumstellung anzustreben. Grundsätzlich sollten wir kaum Zucker konsumieren. Doch Saccharose und Co. verstecken sich nicht nur in Süßigkeiten. Verarbeitete Lebensmittel wie Tiefkühl-Gemüsepfannen, Gemüse und Hülsenfrüchte in Dosen, Salatdressings, Soßen, Müsli und Co. enthalten in der Regel hohe Mengen Industriezucker. So erreichen wir die empfohlene Höchstmenge pro Tag schnell. Deswegen sollten wir zumindest Softdrinks, Süßigkeiten und Fertigprodukte selten verzehren.

Unsere Haut belohnt uns dafür mit einer ebenmäßigen Struktur. Ein Nebeneffekt: Senken wir den Zuckerkonsum, purzeln schnell die ersten Pfunde. Pro Tag sollten wir mindestens 3 Portionen Gemüse zu uns nehmen. Da rotes Fleisch Entzündungsprozesse im Körper fördern kann, empfehlen Ernährungsmediziner eine Reduzierung des Fleischkonsums auf zwei bis drei Portionen pro Woche. Omega-3-Fettsäuren beziehen wir bis zu zweimal pro Woche aus Fisch. Das Mikrobiom unterstützen Ballaststoffe. Pro Tag sollten wir circa 30 Gramm Ballaststoffe aufnehmen.

Gesichtspflege: Die 3 größten Fehler

  • Mehr ist mehr: Die Reinigung unserer Gesichtshaut schützt uns vor Pickeln und Co. Doch wer sein Gesicht zu häufig wäscht, zerstört die Hautbarriere und entzieht dem Organ Feuchtigkeit. An einem Tag pro Woche sollten wir auf Tagescremes, Make-up und weitere Pflegeprodukte verzichten.
  • Hals und Dekolleté werden vernachlässigt: Natürlich konzentrieren wir uns bei der Hautpflege auf unser Gesicht. Schließlich möchten wir jung, frisch und gesund aussehen. Doch auch unser Hals und unser Dekolleté benötigen Pflege. Dafür nutzen wir die Pflegeprodukte für das Gesicht und verteilen diese auf allen drei Bereichen.
  • Die Produkte werden häufig gewechselt: Frauen mit einer fettigen Haut schaden ihrer Haut durch zu viel Pflege. Frauen mit einer trockenen Haut sollten dagegen auf eine ausreichende Feuchtigkeitszufuhr achten. Doch in allen Fällen kann es Wirkung zeigen, Produkte über einen längeren Zeitraum zu verwenden.

Das Fazit – bye bye Rötungen, Pickel und Falten

Mit den richtigen Pflegeprodukten gelingt es uns im Handumdrehen, trockene Haut elastischer erscheinen zu lassen, empfindliche Haut vor äußeren Reizen zu schützen und fettige Haut vor verstopften Poren und Akne zu bewahren. Neben einer passenden Gesichtscreme setzen wir auf ein Reinigungsprodukt, ein hochwertiges Serum, Gesichtsmasken und Gesichtspeelings. Wichtig ist, dass wir unsere Reinigungspflege auf unseren individuellen Hauttyp ausrichten. Dabei sollten wir keine zu großen Mengen von unseren pflegenden Produkten verwenden. Auch ein häufiger Wechsel der Artikel kann dazu führen, dass unsere Haut Rötungen aufweist.

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