Donnerstag, 6 Oktober 2022

Vegane Avocado Pasta: Superfood in Bestform

by AdminGlowingMag
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Innerhalb kürzester Zeit hat die Avocado Küchen weltweit im Sturm erobert. Kein Wunder, denn die birnenförmige Frucht punktet gleich mehrfach. Ihr einzigartiger Geschmack und die cremige Konsistenz peppen zahlreiche Gerichte gesund auf. Unkompliziert, schnell und lecker lässt sich mit der Superfrucht eine leckere, vegane Avocado Pasta zaubern.

Vegane Avocado Pasta: Ein kleiner Exkurs in die Vergangenheit

Ursprünglich stammt die Avocado, die zu den Beeren zählt, aus Südamerika. Schon vor Tausenden vor Jahren wurde sie dort angebaut und erregte schließlich auch die Aufmerksamkeit von Seefahrern. Die nahrhafte Frucht reicherte den kargen Speiseplan auf Schiffen an. An Bord der Seekreuzer gelangte die Avocado nach und nach über die Grenzen Südamerikas hinaus.
Doch trotz ihres aromatisch-nussigen Geschmacks tat sich die Bevölkerung im Rest der Welt erst einmal schwer mit der Avocado. Denn das, was die Seefahrer an ihr schätzten, der hohe Fettgehalt, schreckte viele ab. Die landläufige Erwartung an Früchte war ein kalorienreduzierter, fettarmer und saftiger Genuss.

Keines dieser Kriterien erfüllte die Avocado und fristete deshalb jahrelang außerhalb Südamerikas ein ziemliches Schattendasein – bis Einwanderer ihrer ursprünglichen Heimat der Frucht zu Hilfe kamen. Zusammen mit ihrer Arbeitskraft, brachten diese auch traditionelle Rezepte in die USA. Darunter auch Guacamole. Der schmackhafte Dipp gewann rasch an Beliebtheit. Doch immer noch waren Avocados rar und teuer. Und da war auch noch der hohe Fettgehalt der Frucht. In den 80er-Jahren, die geprägt waren vom Aerobic- und Fitnessboom, nicht gerade eine verkaufsfördernde Eigenschaft.

avocado

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Nichtsdestotrotz gewann die Avocado auch außerhalb Südamerikas langsam immer mehr Anhänger. Und diese starteten in den 90er-Jahren eine durchschlagende Werbeaktion. Die Bevölkerung lernte, dass Fett nicht gleich Fett war. Die Kampagne verdeutlichte den hohen Gesundheitswert von ungesättigten Fettsäuren und stellte die weiteren, wertvollen Inhaltsstoffe der Frucht dar. Dies, zusammen mit der stetig wachsenden Popularität von Guacamole, bescherte der Avocado einen wahren Beliebtheitsboost.

Vom Schattenkind stieg sie in den USA in die Liga der sogenannten Superfoods auf. Zeitgleich überschwemmte eine riesige Anzahl an gesunden und raffinierten Avocado-Rezepte den Küchenmarkt und befeuerte den Hype weiter. Ein neuer Superstar unter den Früchten war geboren und verbreitete sich rasch über die ganze Welt.

Gesunde Inhaltsstoffe

Die Avocado enthält einfache und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese wirken nicht nur positiv auf das Herz-Kreislauf-System, sie senken auch das Risiko an bestimmten Krebsarten, wie zum Beispiel an Darmkrebs zu erkranken. Zudem punktet die Avocado noch mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen.

Rund um die Pflanze

Die gesunde Superfrucht ist ein Kind der Sonne. Damit an Avocadobäumen die birnenförmigen Früchte reifen, benötigen diese vor allem viel tropische Wärme. Immer noch finden zahlreiche Avocados den Weg in den Handel aus der ursprünglichen Heimat der Frucht, den Ländern Südamerikas. Mittlerweile kultivieren und exportieren jedoch auch zahlreiche andere Länder die gesunde Superfrucht, beispielsweise einige Bundesstaaten in den USA, die Dominikanische Republik, Indonesien und Australien.

Fans der Frucht können übrigens ganz leicht einen eigenen Avocadobaum ziehen: Einfach den Kern in Blumenerde stecken. Die Erde an einem hellen und warmen Ort immer leicht feucht halten. Mit etwas Glück sprießt bald schon das erste Grün. Aber: Nicht alle selbst gezogenen Avocadobäume danken gute Pflege nach einigen Jahren mit Früchten. Hier gehört, neben dem grünen Daumen und einem frostfreien aber hellen Überwinterungsort, auch ein gewisses Quäntchen Glück dazu.

Avocado in der Küche

Mittlerweile ist die birnenförmige Frucht weltweit der Star vieler Rezepte. Sie peppt Salate auf, gibt als Dipp Würze und ist eine cremige Grundlage für gesunde Smoothies. Auch auf Pizzen, in Salaten, in der Eiswaffel und in Kuchenform ist die Avocado zu finden. Besondere Beliebtheit erfreut sie sich in der vegetarischen und veganen Küche. Denn sie enthält nicht nur Eisen, sondern auch pflanzliches Eiweiß. Außerdem sättigen Avocados schnell und lang anhaltend. Wenig verwunderlich also, dass das Superfood aus der vegetarischen und veganen Küche nicht mehr wegzudenken ist. Ein schnelles, gesundes und unkompliziertes veganes Avocadogericht ist Avocado Pasta.

Vegane Avocado Pasta zubereiten

Wer kennt es nicht! Nach einem stressigen Tag knurrt der Magen. Hunger ist vorhanden, Zeit und Lust zum aufwendigen Kochen jedoch nicht. Mit nur wenigen Zutaten entsteht aus Avocados und Pasta ein sättigendes und gesundes Hauptgericht. Während die vegane Pasta im sprudelnden Salzwasser bissfest kocht, kann der Zubereitung des Avocado-Pestos die volle Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die Frucht wird geschält, in zwei Hälften geschnitten und mit Öl, Knoblauch und Basilikum püriert und nach Geschmack gewürzt.

Wer es fruchtiger mag, gibt noch frische oder in der Pfanne kurz gebratene Tomaten dazu. Zitrone sorgt für ein säuerlicheres Aroma. Geröstete Pinienkerne oder Mandeln verleihen dem Pesto Biss. Extra Tipp: Wer auf Nudeln verzichten will, ersetzt diese durch frische Zucchini. Diese einfach mithilfe eines Spiralschneiders in Nudelform bringen, mit Salz und Pfeffer verfeinern und für wenige Minuten mit etwas Öl einer Pfanne dünsten.

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