Donnerstag, 3 April 2025

Flüssigwasserstoff: Infrastrukturen für eine nachhaltige Energieversorgung

by AdminGlowingMag
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Wir erleben eine Zeit des Wandels und des Umdenkens. Weg von fossilen Brennstoffen und hin zu alternativen Energiestrukturen, die Klima und Umwelt schützen. Im Wesentlichen sehen die Zukunftsmodelle der Energieerzeugung drei Säulen vor. Zunächst die Windenergie, die über Windkraftanlagen überall dort produziert werden kann, wo die notwendige Brise vorhanden ist. Weiterhin wird auf Solarmodule und die Gewinnung von Energie über die Sonne gesetzt.

Flüssiger Wasserstoff ist die dritte Säule der nachhaltigen Energie. Sie ist die einzige Form der nachhaltigen Energiegewinnung, die auf geringe Akzeptanz stößt. Eine Ursache dafür kann sein, dass die Nutzung von Flüssigwasserstoff auf einem physikalischen Prinzip beruht und nicht haptisch greifbar ist. Flüssiger Wasserstoff ist problemlos lagerbar und leicht zu transportieren. Insbesondere für die industrielle Nutzung kann Wasserstoff den wichtigen Schritt in Richtung Klimaneutralität bringen.

Wasserstoff

Wasserstoff kommt in unserer Atmosphäre überall vor. Bei Raumtemperatur liegt es im gasförmigen Zustand vor. Das Gas ist farblos, geruchlos und leicht entzündlich. Der Siedepunkt des Elements mit dem Symbol H liegt bei -252,9 °C. An diesem Punkt geht Wasserstoff vom gasförmigen in den flüssigen Zustand über. Für flüssigen Wasserstoff bedeutet dies, dass eine Substanz vorliegt, die kälter ist als –200 °C. Laut dem Gesetz der Naturwissenschaften, dass Energie niemals verloren geht, sondern grundsätzlich nur umgewandelt wird, ist flüssiger Wasserstoff ein reicher Energieträger. Beim Erwärmen wird die Energie wieder freigesetzt.

Die Naturwissenschaften geben uns einen Energieträger an die Hand, der ebenso spannend wie effektiv ist. Für die Handhabung von Wasserstoff gelten aufgrund der Entzündlichkeit besondere Regeln im Umgang. Die technische Entwicklung ist auf einem Stand, der die sichere Integration von Wasserstoff in die industrielle Anwendung ermöglicht. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Autos, Bahnen, Flugzeuge und Schiffe können mit Wasserstoff angetrieben werden. Industriezweige mit einem hohen Energiebedarf, wie er in der Stahlproduktion vorliegt, können mit Wasserstoff einen wichtigen Schritt in Richtung Klimaschutz gehen.

Ist Flüssigwasserstoff automatisch grüner Wasserstoff?

Es gibt zwei wichtige Verfahren für die Gewinnung von Wasserstoff. Die eine Methode basiert auf einem Dampfreformierungsverfahren bei dem Wasserstoff aus Erdöl gewonnen wird. Während dieses Prozesses wird CO₂ freigesetzt. Der gewonnene Wasserstoff ist industriell nutzbar, ist allerdings nicht nachhaltig. Beim zweiten Verfahren wird Wasserstoff über ein Elektrolyseverfahren gewonnen. Wasser wird unter Anlegen einer Spannung in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Wird der benötigte Strom aus Windkraft gewonnen, kann man von grünem Wasserstoff sprechen.

Die Umweltfreundlichkeit von Wasserstoff ist vom Produktionsverfahren abhängig. Für den Transport und die Anwendung in der Industrie ist eine sichere Infrastruktur notwendig, wie sie vom Hersteller Demaco angeboten wird. Der Anbieter erstellt ein individuelles Konzept gemäß der Sicherheitsvorgaben und installiert dieses entsprechend den Ansprüchen im Unternehmen. Die Infrastruktur ist die wichtige Voraussetzung, um den wertvollen Energieträger Wasserstoff alltagstauglich nutzbar zu machen und bedeutet einen wertvollen Schritt in Richtung Klimaschutz.

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