Sonntag, 14 April 2024

Nachhaltige Entscheidungen für das Badezimmer

by AdminGlowingMag
Toilettenpapier aus alternativen Faserstoffen erobert den Markt als umweltfreundliche Wahl. Bild: Unsplash

Energiepreise, Hamsterkäufe, Rohstoffknappheit: wenn in den letzten Monaten über Papier berichtet wurde, dann oftmals im Kontext des einen oder anderen Engpasses. Die anhaltende Papierkrise stellt zahlreiche Hersteller zunehmend vor große Herausforderungen. Stockende Lieferketten und steigende Preise für Recyclingpapier haben auch bei Produzenten unseres alltäglichen Hygiene- und Toilettenpapiers zu Knappheit und Schwierigkeiten bei der Beschaffung dieses wichtigen Rohstoffs geführt.

Doch während herkömmliches Toilettenpapier aus traditionellen Papierfasern immer knapper wird, zeichnen sich aktuell vermehrt interessante Alternativen ab, die auch noch besser für die Umwelt sind: Toilettenpapier aus alternativen Faserstoffen wird immer beliebter und findet immer mehr Anhänger unter den Verbrauchern. In diesem Beitrag wollen wir näher auf diesen Trend und die Vorteile dieser nachhaltigen Alternativen eingehen.

Hoher Bedarf will gestillt sein

Toilettenpapier gehört zu den Konsumgütern, die mittlerweile aus unserem Alltag kaum wegzudenken sind, ganz unabhängig davon, ob man einen umweltbewussten Lebensstil anstrebt oder nicht. Das zeigt auch der Verbrauch: Rund 46 Rollen Toilettenpapier benötigt jeder von uns pro Jahr. Rechnet man diese Zahl auf die Einwohnerinnen und Einwohner Deutschlands hoch, kommt man allein in Deutschland auf 3,81 Milliarden (!) Rollen pro Jahr. Um diesen Bedarf zu decken, setzen die Hersteller zunehmend auf innovative Alternativen, einhergehend mit ressourcen- und umweltschonende Entwicklungen.

Zu den neuerdings eingesetzten alternativen Faserstoffen zählen mitunter Bambus und Stroh. Diese Rohstoffe lassen sich mit modernen Verarbeitungstechniken so aufbereiten, dass sie dem klassischen Toilettenpapier in puncto Qualität in nichts nachstehen. So ist beispielsweise das von der Marke oecolife hergestellte Toilettenpapier genauso saugstark, hautfreundlich und vor allem sanft wie seine bekannteren „Verwandten“ aus herkömmlichen Fasern. Das alternative Papier zu 60 Prozent aus den besonders schnell nachwachsenden Faserstoffen und wirkt zudem antibakteriell.

Hersteller bauen Produktpalette aus

Dem Wunsch der Kundinnen und Kunden nach umweltfreundlichen Hygieneproduktalternativen, welche die Eigenschaften herkömmlicher Produkte aufweisen, tragen immer mehr Hersteller zunehmend Rechnung. Sie bieten mittlerweile eine breite Palette an umweltfreundlichen Produkten an, die nicht nur Hygiene- und Toilettenpapier, sondern auch Glas-, Bad- und Küchenreiniger, Seifen oder Pop-Up-Schwämme umfasst. Solche Produkte werden von den Kundinnen und Kunden immer häufiger als nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Haushaltsprodukten nachgefragt.

Um alle entwickelten Produkte noch nachhaltiger zu machen, arbeiten die Hersteller auch daran, die Transportwege zu verkürzen und damit den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Die Fripa-Marke oecolife hat sich entschieden, ihre Produkte aus alternativen Fasern in Deutschland herzustellen, anstatt es über lange Lieferketten zu beziehen.

Die Verpackung als wesentliches Entscheidungskriterium

Toilettenpapier aus Bambus in Designer-Kartons.
© oecolife

In Zeiten, in denen uns die Verschmutzung der Ozeane, Seen und Wälder mit Plastikabfällen zunehmend bewusst wird, wird der Verzicht auf Plastik nicht nur für Verbraucherinnen und Verbraucher, sondern auch für Hersteller ein immer wichtigeres Thema. Sie verzichten zunehmend auf Plastikschachteln oder -folien und greifen auch bei Verpackungen auf alternative Materialien zurück. So wird beispielsweise das Toilettenpapier aus Bambus von oecolife in neu gestalteten 12er-Boxen verschickt.

Für viele Kundinnen und Kunden ermöglicht das den angestrebten und zugleich umweltbewussten Lifestyle. Wie wichtig Aspekte wie Produktdesign zur Unterstützung der Kaufentscheidung sind, zeigt auch die Tatsache, dass die oecolife-Kraftpapiersäcke mit dem RedDot Design Award ausgezeichnet wurden.

Immer mehr Hersteller engagieren sich für eine plastikfreie Zukunft

Der Verbrauchertrend hin zu umweltfreundlichen Alternativen für Haushaltsprodukte motiviert zahlreiche Hersteller zum Angebot grüner Produkte. Doch gerade deswegen ist Vorsicht geboten: Nicht jede Marke hält, was sie impliziert. Doch mit ein bisschen Recherche wird relativ schnell klar, welche Hersteller die Nachhaltigkeitsmission ernst nehmen. Beispielweise ist die Reduzierung von unnötigem Plastik in Produkten und Verpackungen ein zentrales Anliegen für Verbraucher, aber auch umweltbewussten Marken wie oecolife. Deshalb unterstützen sie mitunter die Organisation „Plastic Bank“ und ihre Projekte in verschiedenen Schwellenländern.

An den Sammelstellen der Organisation können Menschen ihren zuvor gesammelten Plastikmüll abgeben, der dann zu „Social Plastic“ recycelt und für die Herstellung neuer Produkte verwendet wird. Im Gegenzug erhalten sie digitale Token, mit denen sie medizinische Versorgung, Lebensmittel oder auch WLAN-Minuten für ihr Handy einlösen können. Die Teilnahme an solchen Projekten dient mittlerweile als ein Kaufkriterium für Konsumentinnen und Konsumenten, für die umweltfreundliche nachhaltig hergestelltes Toilettenpapier nicht nur ein „nice to have“ ist, sondern Ausdruck eines verantwortungsvollen Lebensstils.

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