Der Super Markt: Faire und nachhaltige Labels in Köln

Der Super Markt in Köln

Wer ein etwas grüneres Leben führen möchte, auf Dinge wie Nachhaltigkeit und faire Produktion achtet, der muss oft lange recherchieren, bis er spannende Labels und Produkte entdeckt. Ganz anders ist das bei der Veranstaltung „Der Super Markt“ in Köln. Hier treffen ein Wochenende lang nachhaltige und faire Labels auf Modeinteressierte und Kreativ-Fans. Klingt spitze? Ist es auch!

Der Super Markt findet schon zum zweiten Mal statt und ich darf wieder mit dabei sein. Doch bevor es am Freitag (21.10.) beim Opening soweit ist, haben mir die beiden Gründerinnen Lena Schröder und Anna Böß noch ein paar Fragen zum Event beantwortet. Weiterlesen

Köstlich durch den Herbst: Vegan Chickpea Curry

Vegan Chickpea Curry with Coconut Cream | Glowing by Leonie Schwaiger

Ich bin ein Curry-Freak. Jetzt ist es raus. Es köstliches Curry selbst machen ist nicht nur einfach, sondern auch super lecker. Besonders jetzt im Herbst ist das für mich die perfekte Speise: Es ist mild im Geschmack, cremig in der Konsistenz und einfach in der Zubereitung. Seit ich dieses Rezept mit gerösteten Paprika für mich entdeckt habe, steht kaum noch eine andere Zubereitung auf dem Speiseplan als mein Vegan Chickpea Curry. Mit einem kleinen Trick, wird die Sauce zum echten Geschmacks-Highlight! Welcher das ist? Erfahrt ihr hier! Weiterlesen

Fair Fashion in New York: Ein letzter Sommertag mit Alternative Apparel

fair fashion alternative apparel

Der deutsche Sommer ließ dieses Jahr doch einiges zu wünschen übrig. Regen, Regen und – ach ja – Regen waren wohl der Hauptbestandteil der Wettervorhersage. Umso glücklicher war ich, dass immerhin unser Urlaub vom Regenwetter verschont blieb und ich New York von seiner besten Seite erleben durfte – mit teilweise über 30 Grad. Grund genug, um sich auch im September noch ein paar neue Sommerklamotten zu gönnen, findet ihr nicht? Mit nach Hause durften ein fantastisches Ringel-Shirt aus Eco-Jersey sowie Shorts in Rock-Optik, die auch noch perfekt zusammenpassen.

Ich finde diese Shorts eine super praktische Alternative zum klassischen Mini-Rock. Von vorne sehen sie aus wie ein Rock, sind aber deutlich praktischer im Alltag. Nichts kann verrutschen, nichts vom Wind verweht werden, auch Radfahren und Hinsetzen sind problemlos möglich. Habt ihr auch so ein praktisches Teil im Schrank? Weiterlesen

5 Gründe, warum du die Pille absetzen solltest

Pille absetzen Risiko hormonelle Verhütung

Ich habe dreieinhalb Jahre die Pille genommen. Seit sechs Monaten lebe ich ohne und fühle mich besser als je zuvor – trotz Nachwirkungen. Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, unreine Haut und Haarausfall sind nur ein paar der Symptome, die nach dem Absetzen der Pille auf einen zukommen können. Dennoch hat sich dieser Schritt für mich vollkommen gelohnt und ich würde es jedes Mal wieder tun. Warum? Das verrate ich dir in diesem Blogpost. Außerdem erfährst du fünf Gründe, weshalb auch du in Erwägung ziehen solltest, auf hormonelle Verhütung zu verzichten. Weiterlesen

One Vegan Day #5: Aus einer fremden Küche

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Ihr kennt doch sicherlich Leonies Reihe „One Vegan Day“, in welcher sie drei Rezepte für einen kompletten veganen Tag vorstellt, die weder unheimlich aufwendig noch besonders teuer sind.
Nun, ich bin ganz großer Fan dieser inspirierenden Beiträge und als Leonie mich fragte, ob ich nicht einen Gastbeitrag auf Glowing schreiben möchte, war mir sofort klar, dass ich mich auch an einem „One Vegan Day“ probieren möchte. Weiterlesen

Unterwegs am Chiemsee – Tipps für das perfekte Bayern-Wochenende

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Jeder hat wohl Orte, die bei ihm wunderschöne Kindheitserinnerungen wachrufen. Bei mir ist das der Chiemsee. Ich erinnere mich an unzählige Stunden, die ich ich lesend am See, lesend auf dem Segelboot und lesend in der Ferienwohnung verbracht habe. Ja, damals hatte ich wirklich ununterbrochen die Nase in einem Buch. Bei meinem Sommerurlaub dieses Jahr habe ich aber das Lesen etwas hintenan gestellt und stattdessen um einiges mehr unternommen. Die besten Tipps für ein perfektes langes Wochenende am Chiemsee möchte ich deshalb gerne hier mit euch teilen. Und euch gleich zu Beginn den Rat geben: Fahrt dorthin, es lohnt sich wirklich jede Minute! Weiterlesen

Fünf Gründe für Fair Fashion

Fair Fashion Funktionschnitt

Hallo ihr Lieben,

ich bin Corinna und darf heute hier gastbloggen, was mich ganz besonders freut! Normalerweise schreibe ich auf Kissen & Karma über Fair Fashion, ein schönes Zuhause und gerade ganz aktuell: meine geplante Green Wedding im Jahr 2017! Das versetzt mich gleich wieder ein bisschen in Aufregung, wenn ich dran denke, denn so eine Hochzeit ist schon ein kleines Mammutprojekt. Und nochmal besonders, wenn man sie möglich nachhaltig gestalten möchte und sich aber gleichzeitig keinesfalls verrückt machen lassen will. Nicht ganz einfach kann ich euch sagen! Aber heute geht es um das Thema Slow bzw. Fair Fashion. Weiterlesen

Minimalismus: Warum wenig Konsum glücklich macht

Warum Minimalismus gluecklich macht

Hallo, liebe Leser*innen von Glowing!
Ich habe heute die Ehre, euch anstelle der lieben Leonie ein paar Worte zu schenken und ein paar Gedanken mitzugeben – auf dass sie euch ein wenig inspirieren und zu eigenen gedanklichen Reisen anregen.

Wer ich überhaupt bin, möchtet ihr erfahren?

Ich heiße Jenni und blogge mit Leidenschaft auf „Mehr als Grünzeug!“ über Veganismus, nachhaltiges Leben und Zero Waste. Meine Passion ist es, in meiner bescheidenen Küche wundervolle pflanzliche Rezepte zu entwickeln, die nicht nur lecker schmecken, sondern außerdem auch gesund sind. Nebenbei mache ich mir ein paar Gedanken – zu Ethik, Konsum, Nachhaltigkeit und anderen Dingen.

Zum Beispiel zum Minimalismus.

Ich weiß, ich weiß – das Thema ist aktuell sehr en vouge. Vielleicht könnt ihr es auch nicht mehr lesen – jetzt werden plötzlich überall Wohnzimmer ausgeräumt, Keller entrümpelt und Capsule Wandrobes aus dem Boden gestampft.

Wozu das Ganze eigentlich? Warum macht man das – warum machen so viele Leute sowas? Sind die jetzt alle ein bisschen weltfremd geworden – um es vorsichtig und nett zu formulieren? Oder ist das gerade einfach nur der neueste Hype, auf den jeder, der auch schon bei der Hipster-Jutebeutel-Bewegung mit dabei war, aufspringen möchte?

Das abstrakte Ding namens Glück

Die gute Nachricht: Minimalismus ist sicherlich auch ein Trend, ja. Aber ein begründeter. Seine Logik liegt verborgen in einem ziemlich abstrakten Begriff, von dem niemand so genau weiß, was er eigentlich bedeutet: Glück.

Wenn wir uns vorstellen, wir zögen mit einem Mikrophon bewaffnet durch die Einkaufspassage einer beliebigen Stadt und würden die Menschen, die wir dort treffen – quer durch alle Bevölkerungsschichten – fragen, was denn für sie eigentlich „Glück“ sei – wie viele unterschiedliche Antworten würden wir bekommen!

  • „Dass es mir und meinen Kindern gut geht.“
  • „Gesundheit. Dass wir alle gesund bleiben.“
  • „Ein Dach über dem Kopf. Was zu Essen und zu Trinken.“
  • „Einen Partner zu haben.“
  • „Meine Familie.“
  • „Sich alles leisten zu können.“
  • „Urlaub am Strand.“
  • „Ein neues XBOX-Spiel zum Geburtstag geschenkt bekommen.“

Für sie alle – für jede und jeden aus unserer imaginären Stichprobe – wäre Glück etwas Anderes. Vielleicht kämen einige von ihnen auf einen gemeinsamen Nenner, vielleicht definierten sie dieses Wort ähnlich – oder zumindest vergleichbar. Aber jede Antwort wäre doch noch immer so individuell wie ihr Besitzer.

Interessanterweise gibt es eine Forschung, die sich genau mit solchen Fragen auseinandersetzt: Was macht die Menschen eigentlich glücklich? Und: Was ist Glück überhaupt? (Nein, das sind nicht dieselben Fragen – auch wenn sie sich zunächst ähnlich anhören!)

Der Ursprung dieser Forschung reicht bis in die europäische Antike zurück und kann unter anderem mit so klangvollen Namen wie Aristoteles aufwarten. Für den griechischen Philosophen und Naturforscher war Glück ganz einfach eines: das summum bonum – das höchste Gut und letzte Ziel im Leben eines jeden Menschen.

Wenn wir tief in uns gehen, leuchtet uns diese Aussage eigentlich ein, oder? Was erwarten wir vom Leben – ganz allgemein gesprochen -, wenn nicht: Glück? Warum stehen wir jeden Morgen auf, arbeiten, arbeiten noch mehr, häufen Geld, Vermögen, Kapital an – und wiederholen das Ganze praktisch unser Leben lang? Wir möchten einen guten Job haben, einen festen Partner/eine feste Partnerin (jedenfalls im Regelfall), vielleicht irgendwann eine Familie, auf jeden Fall aber ein stabiles Sozialgefüge, auf das wir uns verlassen können und das uns auffängt. Wir möchten eine schöne Wohnung, genug Geld, um ums dieses und jenes leisten zu können, Freiraum, unseren liebsten Beschäftigungen nachzugehen. Aber was sind das eigentlich alles für Ziele – wenn nicht Zwischenstationen zum allergrößten Ziel überhaupt: dem Glück?

Wobei: Werden wir hier nicht bereits ungenau? Kann man eigentlich immer und überall vom selben „Glück“ sprechen? Oder gibt es vielleicht unterschiedliche Arten von „Glück“?

Das ist eine Frage, die die Wissenschaftler*innen, die sich mit dem Glück und allem, was dazugehört, beschäftigen, wohl am meisten umtreibt: Wie bekommen man einen so waberigen Begriff zu fassen?

Einige meinen: Ach, ist doch egal. Es gibt Glück und fertig.

Andere sehen das etwas differenzierter: Es gibt Glück im Sinne einer positiven und andauernden Lebenseinstellung. Aber auch Glück im Sinne eines vorübergehenden Genusses (wenn wir beispielsweise ein gutes Buch lesen). Und Glück im Sinne eines momentanen Wohlbefindens – alle meine grundlegenden Bedürfnisse sind befriedigt und ich brauche nichts Weiteres mehr.

Es gibt Forscher*innen, die das alles noch differenzierter sehen – aber das soll uns an dieser Stelle nicht weiter beschäftigen. (Wen es doch interessiert, der oder die mag unten in den Quellenangaben weiterlesen.)

Der springende Punkt ist: Glück ist nicht gleich Glück. Und deswegen ist es für unsere Zwecke wichtig, einmal kurz klarzubekommen, welches von diesen vielen Glücken wir eigentlich meinen, wenn wir davon sprechen, dass Minimalismus und Glück irgendwie zusammenhängen.

Ich möchte für unsere Beschäftigung mit dem Glück und dem Minimalismus folgende Glücks-Definition zugrunde legen:

„Die Glücksforschung versteht unter Glück das subjektive Wohlbefinden eines Menschen. Dabei geht es einerseits um unsere Gefühle im Alltag, das emotionale Wohlbefinden – und andererseits um die Zufriedenheit mit dem Leben insgesamt, das kognitive Wohlbefinden.“ (Karlheinz Ruckriegel)

Die Schnellen unter euch haben gesehen: Hier wird geschummelt. Zwei verschiedene Glücks-Arten werden in eine Definition gepackt! Das individuelle Wohlbefinden und die allgemeine positive Lebenseinstellung sollen hiernach also richtiges Glück bedeuten. Wenn beides zusammenkommt, können wir mit Recht von einem „glücklichen“ Menschen sprechen.

Minimalismus: Das Mehr im Weniger

Der Clou an der ganzen Geschichte (und der Grund, weshalb ich sie euch überhaupt erzähle) ist nun dieser hier: Die Glücksforschung hat herausgefunden, dass Geld und Besitz so ziemlich zu den letzten Dingen gehören, die uns dauerhaft – im Sinne eines positiven Lebensgefühls – glücklich machen.

Es gibt sechs Faktoren, die ausschlaggebend dafür sind, dass wir uns glücklich im Sinne unserer obenstehenden Definition fühlen: gesunde soziale Beziehungen (Freunde und Familie), Gesundheit, eine befriedigende Tätigkeit, persönliche Freiheit, die innere Einstellung – und erst dann kommt das liebe Geld. Und das auch nur in einem Umfang, in dem es uns einen „angemessenen Lebensstandard“ ermöglicht – mit Dach über dem Kopf, ausreichend Nahrung und der Möglichkeit, unsren grundlegenden persönlichen Bedürfnissen nachzugehen. (Ja, diese Definition ist ihrerseits etwas schwammig, aber um zu erörtern, was für wen nun „angemessene Lebensumstände“ bedeutet, müsste man eigenen eignen Artikel schreiben.)

Wenn wir nun davon ausgehen, dass an den Faktor „Geld“ auch immer das gekoppelt ist, was man damit erreichen kann – nämlich, sich materielle Güter anzuschaffen -, dann heißt das im Klartext: Konsum macht nicht glücklich. Jedenfalls nicht in der Form, wie er in den westlichen sogenannten Industrienationen in den letzten Jahrzehnten propagiert und praktiziert wird.

„Soll die menschliche Evolution weitergehen, müssen wir auf die eine oder andere Weise lernen, uns an unserem Leben intensiver zu freuen. […] Wegzukommen von der irrigen, aber im Westen so gängigen Meinung, dass der Mensch seine Lebensziele am zuverlässigsten und überzeugendsten in materiellen Begriffen ausdrücken sollte – das liegt mir sehr am Herzen.“ (Mihaly Csikszentmihalyi, 2006)

Und genau das hat der scheinbare Trend des Minimalismus erkannt.

Konsum macht nicht glücklich. Deswegen reduzieren wir ihn. Und unsere Gegenstände. Und achten auf das, was uns wirklich glücklich macht, stellen solche altmodischen Dinge wie Familie, Freunde, Trödelmarkt-Sachen, die gefühlte Jahrhunderte halten, reduzierte Einrichtung und dergleichen in den Vordergrund. Darum gehen wir an Mode-Boutiquen vorbei, die nur auf schnelllebiges Kaufen aus sind, auf Grabbeltisch-Kunden, auf die nächste Saison hin werben und uns immer wieder in die klebrige Falle des unnötigen Geldausgebens locken wollen – immer mit dem Glücksversprechen in der Hinterhand.

Minimalisten haben die Industrie durchschaut. Und ihre ganz persönliche Antwort auf diesen Konsumwahnsinn zum Lebensstil erklärt.

Und indem sie über diesen Lebensstil schreiben, ihn mit Bildern auf sozialen Netzwerken teilen und sich vernetzen mit anderen Menschen, die einen ähnlichen Blick auf die Welt haben, erhöhen sie nicht nur ihr individuelles, sondern vielleicht auch das Glück der anderen: indem diese sich für sie freuen – und vielleicht auch nachdenken und mitziehen beim großen Lebensprojekt des Minimalismus. Auf dem Weg zum Glück.

„Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.“
(Goethe)
Quellen:

http://www.nationalgeographic.de/aktuelles/was-macht-eigentlich-ein/was-macht-ein-gluecksforscher
https://www.th-nuernberg.de/fileadmin/Hochschulkommunikation/Publikationen/Sonderdrucke/38_ruckriegel.pdf
http://www.ruckriegel.org/papers/Gluecksforschung_wisu_8_9_2010.pdf
http://www.gluecksinstitut.eu/index.html
http://www.oecdbetterlifeindex.org/de/#/11111111111

Vegan backen: Schnelle Aprikosen-Galettes

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Ich bin eine Süße. Wenn es nach mir ginge, könnte ich den lieben langen Tag Müsli, Griesbrei, Gebäck, Joghurt oder Obst essen. Mein Drang nach Süßigkeiten hat definitiv abgenommen, seit ich vegan esse, doch ab und zu gehört ein bisschen Naschen einfach dazu. Und mit nichts geht das besser als mit diesen leckeren Aprikosen Galettes mit veganem Mürbeteig. Das Rezept benötigt nicht einmal eine Kuchenform und kann auch mit anderem Obst gebachen werden – ein echter Allrounder!

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