Wie viel Planung normal sein sollte

Ab und an frage ich mich, wie viel Planung eigentlich angemessen ist. Zugegeben: Etwas zum ersten Mal zu tun, ganz ohne Vorerfahrung, ist ganz schön aufregend – aber auch dementsprechend stressig.
Ich plane gerne meine Aktivitäten, mag das Gefühl, auf das Unbekannte gut vorbereitet zu sein, die Eventualitäten einschätzen und darauf reagieren zu können. Doch das kann auch einengen und beschränken. Wenn etwas nicht nach Plan läuft, was dann?

Meistens versuche ich, aus Plänänderungen das Beste zu machen. Aber manchmal passiert es, dass ich dabei zu sehr fokussiert auf das ursprüngliche bleibe, an alten Ideen festhalte und vollkommen unflexibel reagiere.  
Unbekanntes kann mich völlig aus der Bahn werfen, meine Pläne durchkreuzen und mich hilflos zurücklassen. Deshalb setze ich so viel auf gute Vorbereitung. Aber hilft das wirklich?

Warum zu viel Planung einfach nervt

In Berlin bin ich damit immer wieder an meine Grenzen gestoßen. Am liebsten wollte ich immer im Vorfeld wissen, was wir tun, wohin wir gehen, was wir essen und vor allem – dass wir uns amüsieren. Doch wie viel Raum bleibt bei akribischer Planung für Spaß? Nicht sehr viel. Man nimmt sich den Raum für Möglichkeiten, für Spontaneität, dafür, es einfach passieren zu lassen.

Memo an mich selbst: Mal ein bisschen mehr relaxen, den Dingen ihren Lauf lassen und keine Angst vor dem Leben haben. So anstrengend es auch sein kann, wenn man sich dagegen wehrt, so bereichernd, erfolgreich, spaßig, erfüllend, überraschend, abwechslungsreich und einzigartig kann das Leben sein, wenn man dem Strom folgt, sich treiben lässt und darauf vertraut, dass der Fahrplan des Lebens die Haltestellen am besten kennt.

Welche Tipps habt ihr so, um einfach mal ein bisschen zu entspannen, das Leben zu entschleunigen und das nötige Quäntchen „Who cares?“ zu aktivieren?

8 Kommentare

  1. Ich bin auch ein Mensch der am liebsten vorher alles genau plant. Immer den Gedanken im Hinterkopf ‚Und was passiert, wenn das jetzt alles nicht so klappt?‘ Dank meinem Freund bin ich mittlerweile aber zum Glück schon etwas lockerer geworden.

    Liebe Grüße,
    Jana von bezauberndenana.de

  2. Ich bin eigentlich nicht so sehr der Planer. Ich liebe die Spontanität zu sehr, was auch nicht gut ist. Manchmal täten mir konkrete Pläne, an die ich mich zu halten habe gut 😉

    Love Minnja – minnja.de

  3. Eigentlich bin ich ehr so der Typ, der alles auf sich zukommen lässt. Aber wenn es WIRKLICH WICHTIG ist oder es mir einfach am Herzen liegt, dass etwas funktioniert, dann wird mein Planen echt krankhaft!

    Allerliebste Grüße,
    HOLYKATTA

  4. Ich bin auch eine richtige Planerin – leider. Wobei, eigentlich bin ich ganz froh drüber denn bei mir geht selten was in die Hose. Lieber sitze ich ein paar Minuten länger an der Organisation und kann mich später darauf verlassen.

    Liebe Grüße,
    Leonie

    http://www.allispretty.net

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