Selbstgemachte Kürbisgnocchi mit Rosmarin (vegan)

Vegane Kürbisgnocchi mit Rosmarin | vegan pumpkin gnocchi with rosemary | vegan meal | GLOWING

Kochen entspannt mich. Wenn ich in der Küche stehe und mir Gedanken über Zutaten und Zubereitung mache, ist das für mich nicht nur sinnvoll investierte Zeit, sondern auch etwas, was mir Spaß macht und mich herausfordert. Ich nehme mir gerne Zeit und probiere Neues, so wie heute: Vegane Kürbisgnocchi standen schon lange auf meiner Cooking-Bucket-List. Früher habe ich beim Italiener gerne mal Kartoffelgnocchi mit Salbeibutter gegessen, deshalb soll nun ein würdiger Ersatz diese Lücke füllen. 

Kürbis ist ein sehr spannendes Gemüse, das sich in vielfältigen Variationen zubereiten lässt. Mein Kürbis-Oatmeal mag ich auch heute noch sehr gerne. Als vegane Hauptspeise oder leichtes Mittagessen liebe ich auch gebackenen Kürbis oder Kürbissuppe. Wenn es jedoch auch mal etwas aufwändiger sein darf, sind vegane Kürbisgnocchi eine optimale Wahl. Zugegeben: Etwas Zeit sollte man dafür schon einplanen und nicht mit ganz leerem Magen starten, denn bis der Kürbis weich genug ist, dauert es seine Zeit. Doch ist der vegane Gnocchi-Teig erst einmal fertig, sind die Gnocchis im Handumdrehen bereit zum Verputzen.

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Rezept: Vegane Kürbisgnocchi mit Rosmarin

Zutaten

  • 750 g Kürbis (ohne Schale)
  • 2 große mehlige Kartoffeln (à 150 g)
  • ca. 300 g Mehl
  • Rosmarinzweige
  • 1 TL Öl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss

Zubereitung

  • Kürbis (möglichst ohne Schale, auch bei Hokkaido) in kleine Stücke schneiden, in eine Auflaufform füllen und mit Alufolie abdecken. Auf 200 Grad Umluft ca. 40 Minuten backen, bis die Stücke weich sind. Anschließend mit einem Mixer pürieren.
  • Die Kartoffeln schälen und gar kochen. Anschließend durch eine Kartoffelpresse drücken.
  • Kürbispürree und Kartoffelpürree vermengen, das Mehl Portion für Portion unterrühren (je nach Bedarf etwas weniger oder mehr) und mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen.
  • Sobald sich der Teig schön formen lässt und nicht mehr zu klebrig ist, mit den Händen eine lange Wurst formen und ca. 2cm große Stücke abschneiden.
  • Die Gnocchi in sprudelndes Wasser geben und solange kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen (dauert etwa 1 – 2 Minuten). Anschließend mit einer Schaumkelle herausnehmen und die nächste Portion hineingeben, falls ein kleiner Topf genutzt wird.
  • In einer beschichteten Pfanne einen 1 TL Öl erhitzen und die Gnocchi darin gemeinsam mit den Rosmarinzweigen anbraten.

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Kleine Warenkunde: Der Kürbis

Die klassische Kürbiszeit ist von August bis November – in diesem Zeitraum kann man in Deutschland Kürbisse ernten. Allerdings gibt es sehr viele unterschiedliche Arten, darunter auch Sommerkürbisse. Außerdem lassen sich Kürbisse sehr gut lagern und stehen daher auch im Winter gerne noch länger auf dem Speiseplan.

Übrigens, hättet ihr das gedacht: Der Kürbis ist im botanischen Sinne eigentlich gar kein Gemüse, sondern eine Beere. Vielleicht demnächst mal ein zusätzliches Topping für die morgendliche Acai Bowl?! Aber Spaß beiseite. Kürbisse enthalten viele wichtige Inhaltsstoffe, zum Beispiel Kalium, Vitamin C und Ballaststoffe, und sind somit ein Plus in jedem Gericht.

Vom Gnocchi zum Knokki

Kleiner Fun Fact am Rande: Achtet mal auf die vielen Aussprache-Varianten, die so im Umlauf sind. Von „Knokki“ bis „Nocki“ ist da fast alles dabei. Die italienische Aussprache sieht eher ein „Niocki“ vor. Aber mal ehrlich: So lange es schmeckt, ist der Name doch wirklich egal! 😉 Wie nennt ihr die kleinen leckeren Dinger?

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13 Kommentare

  1. Ich liebe Gnocchi, war aber bisher immer zu bequem um sie selber zu machen. Aber diese Kombination mit Kürbis und Rosmarin sieht einfach zu verführerisch aus! Ich glaube da muss ich mich ganz bald doch mal ran wagen. Ein wirklich tolles Rezept!

  2. Liebe Leonie,

    mittlerweile habe ich schon einige Gnocchi-Selbstmach-Versuche hinter mir und ich muss gestehen, dass ich sie bisher allesamt besser fand als die früher Gekauften.
    Die Kürbis-Version mag ich ganz besonders gerne (vor allem, weil man da für eventuelle Nicht-Kürbis-Möger auch gerne mal eine ordentliche Portion Gemüse – Pardon: Beeren! – verstecken kann 😉 ). Ich sehe gerade, dass ich noch zwei organene Exemplare in der Küche stehen habe…Das ruft doch förmlich nach Gnocchi heute Abend! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

  3. Das klingt nach einer so fabelhaften Kombi, dass ich es unbedingt ausprobieren muss! 🙂 So habe ich das bis jetzt noch nie gesehen – ohh aber es sieht so lecker aus! Danke für die wunderbare Inspiration!

    Hab einen schönen Sonntagabend!
    Liebste Grüße ❤ Saskia | http://www.demwindentgegen.de

  4. Ah wie toll ❤️ Gnocchi selber machen, tolle Idee! Ich wälze ständig die Zutatenliste im Supermarkt. Gelegentlich findet man vegane Versionen. Das war bei mir jedoch bisher eher selten der Fall.

    Ganz liebe Grüße,
    Anna

  5. Oh die sehen sehr lecker aus..Ich habe vor 2 Jahren mal Kürbisgnocchi gemacht und die sahen optisch nicht wirklich toll aus, hihi;) Bei uns gibt es leider keinen Kürbis mehr, da muss ich wohl wieder bis zum Herbst warten=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  6. Liebe Leonie,
    das Rezept hört sich sehr lecker an und die Gnocchi sehen fantastisch aus! Du sprichst mir total aus der Seele, was das Kochen und Rezepte kreieren angeht. Es ist so schön unkompliziert in der Küche kreativ zu sein und tut einfach gut.
    Liebe Grüße,
    Sarah

    • Liebe Sarah,
      da bin ich echt voll bei dir – Kochen finde ich einfach spitze! Vor allem, wenn man sich dabei schön Zeit lassen kann und es nicht eilig hat (und noch kein so großer Hunger da ist 😀 )

  7. GENIAL!!

    ich möcht schon lange mal gnocchi machen – JETZT hab ich das ultimative Rezept gefunden, glaub ich. Wir lieben nämlich Kürbis 🙂

    GLG aus Österreich!
    Nora

    • Liebe Nora,
      das freut mich ja sehr! Sag mir Bescheid, wie du sie findest, wenn du sie mal gemacht hast! Liebe Grüße zurück

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