One Vegan Day #3: Bowl-Time

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Heute zeige ich euch bei One Vegan Day drei köstliche Gerichte, die man wunderbar in einer hübschen Bowl servieren kann – morgens, mittags und abends.

Ich kann es nicht genau begründen, aber ich esse tatsächlich am liebsten aus Schüsseln. Deshalb kommt mir der Bowl-Trend sehr entgegen. Egal ob Suppe, Nudeln, Salat oder der morgendliche Porridge, bei mir landet letztlich alles in der Schüssel! Auch die heutigen drei Gerichte lassen sich perfekt im runden Gefäß verzehren.

Vegan essen: lecker, einfach & preiswert

Bei meinen One Vegan Day Posts zeige ich euch jedes Mal wieder drei Gerichte, mit denen man sich einen ganzen Tag lang pflanzenbasiert ernähren kann. Das bedeutet für mich nicht nur, dass die Rezepte lecker, gesund und ohne tierische Produkte zubereitet werden, sondern außerdem schnell gemacht sind und keine außergewöhnlich teuren oder schwer erhältlichen Produkte behinhalten. Viele Leute denken, veganes Essen wäre aufwändig und kostspielig, deshalb möchte ich hier zeigen, wie leicht und lecker man pflanzenbasiert essen kann.

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Aber keine Sorge, meinen eigentlichen Account gibt es natürlich weiterhin!

One Vegan Day – Breakfast Bowl: Früchte-Joghurt mit Müsli und Erdnussbutter

Zum Frühstück gibt es heute etwas ganz Simples, aber dennoch Leckeres: Früchtejoghurt mit frischen Früchten, Müsli, Pinienkernen und Erdnussbutter. Das ist in weniger als zwei Minuten zubereitet, schmeckt fantastisch und hat alles, was man für einen guten Start in den Tag benötigt.

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Zutaten:

  • 250 g Soja-Joghurt (natur oder mit Früchten)
  • eine Hand voll Beeren
  • eine halbe Banane
  • 40 g ungesüßtes Müsli
  • 5 g Pinienkerne
  • 1 – 2 TL Erdnussbutter

Zubereitung:

Kaum der Rede wert: Obst waschen und kleinschneiden. Joghurt anrichten, die Hälfte der Oberfläche mit Müsli bedecken und anschließend Obst und Pinienkerne ansprechend darauf verteilen.

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One Vegan Day – Lunch Bowl: Sonnenweizen mit Erbsenmus und Tahini-Sauce

Weiter geht es mit dem Mittagessen: Hier gibt es gegarten Sonnenweizen mit einem leicht zitronigen Erbsenmus, ein paar Tomatenscheiben und meinem Lieblings-Tahini-Dressing. Das ist nicht nur unfassbar lecker, sondern besteht auch nur aus drei Zutaten und ist dementsprechend schnell zusammengerührt.

Tahini und ich hatten einen sehr schlechten Start, muss man dazu sagen. Zu Beginn mochte ich das Sesammus nämlich überhaupt nicht. Ich fand es bitter und unangenehm im Abgang. Glücklicherweise kam ich schließlich auf die Idee, es mit Zitronensaft und Zuckerrübensirup zu versuchen – und siehe da, plötzlich war ein fantastisches Dressing geboren, das heute bei mir vielfältig zum Einsatz kommt.

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Zutaten:

  • 100 g Sonnenweizen (trocken)
  • 1 – 2 Tomaten
  • 200 g Erbsen (Dose oder tiefgekühlt)
  • 1 EL Tahini
  • 1 – 2 El Zitronensaft
  • 1 TL Zuckerrübensirup
  • Salz, Pfeffer und/oder Chili nach Bedarf

Zubereitung:

  1. Den Sonnenweizen nach Packungsanweisung garen.
  2. Die Erbsen mit einer Gabel zu Mus zerdrücken, mit einem Schuss Zitronensaft und Chili würzen.
  3. Die Tomate in Scheiben schneiden.
  4. 1 EL Tahini, 1 El Zitronensaft und 1 TL Zuckerrübensirup vermischen.
  5. Den Sonnenweizen in eine Schüssel geben, das Erbsenmus in der Mitte verteilen und mit der Tomate garnieren. Zum Schluss das Dressing über die vegane Lunch Bowl geben.

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One Vegan Day – Dinner Bowl: Zoodle-Bowl mit Glasnudeln und Erdnusssauce

Ein Tag ohne Nudeln ist ein verlorener Tag. Diese Binsenweisheit entspricht für viele sicher der Wahrheit, schließlich sind Nudeln einfach extrem lecker. Eine etwas vitaminreichere Variante sind Nudeln aus Zucchini, die sogenannten Zoodles. Hierfür wird die Zucchini mit einem geeigneten Spiralschäler in lange Spiralen geschnitten und anschließend wie Spaghetti mit einer leckeren Sauße gegessen.

Bei meiner Variante gibt es dazu noch eine gute Portion Glasnudeln und eine cremige Erdnusssauce – die hat es zwar kalorientechnisch in sich, doch da die Zoodles fast keine Kalorien haben, ist das sicher zu verkraften. Das Gericht ist deshalb leider auch nur bedingt HCLF (High Carb Low Fat) tauglich und hat einen recht hohen Fettanteil – wem das zu viel sein sollte, der reduziert am besten die Sauce im Gericht und isst stattdessen etwas mehr Glasnudeln – vielleicht auch mit einem Schuss Sojasauce.

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Zutaten für 2 – 3 Personen:

  • 2 mittlere Zucchini
  • 1 große Karotte
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 EL Currypaste (rot oder grün)
  • 1 Dose cremige Kokosmilch
  • 3 gehäufte Teelöffel Erdnussbutter
  • 100 g Glasnudeln
  • 1 TL Zuckerrübensirup
  • 2-3 EL Soja-Soße
  • 1 Handvoll gehackte Erdnüsse
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Die Karotte und die Zucchini mit einem Spiralschäler in feine Streifen schälen.
  2. Den Ingwer klein hacken und gemeinsam mit der Currypaste in einer beschichteten Pfanne kurz anschwitzen. Dann mit der Kokosmilch auffüllen.
  3. Die Erdnussbutter mit einem Kochlöffel einrühren und die Sauce einige Minuten köcheln lassen, bis sie langsam dicker wird. Gerne bereits die Karottenspiralen in die Soße geben, so dass sie etwas weicher werden. Zwischendurch die Erdnusssauce mit Zuckerrübensirup, Soja-Soße und etwas Chili-Pulver abschmecken.
  4. Während die Sauce andickt immer wieder umrühren, damit sie nicht anbrennt.
  5. Zum Schluss die Glasnudeln nach Packungsanweisung zubereiten, dann mit den Zucchini-Spiralen vermischen und gemeinsam mit der Erdnusssauce anrichten. Mit ein paar gehackten Erdnüssen garnieren.

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Leckere vegane Rezepte für einen Tag

Drei leckere Gerichte für einen perfekten Vegan Day. Was sagt ihr dazu? Falls ihr Lust habt, auch noch bei den ersten Beiden beiträgen vorbeizusehen, dann findet ihr hier die Rezepte zum ersten Food-Post und hier die zum zweiten Food-Post. Wenn ihr immer auf dem Laufenden bleiben wollt, wann es den nächsten One Vegan Day gibt, folgt mir doch einfach auf Instagram auf @glowingmeals und @glowingleonie oder auf Facebook.

Was sind denn eure liebsten veganen Gerichte oder gibt es vielleicht etwas, das ihr gerne mal in einer veganen Version ausprobieren würdet? Ich finde es immer wieder spannend, wie abwechslungsreich diese Küche sein kann! Und gar nicht so schwer, oder?

 

5 Kommentare

  1. Hey 🙂
    vegan ist super lecker und deine Gerichte sehen verdammt lecker aus! Bei mir landet auch alles in einer Bowl und die Zucchini mit Erdnusssoße *yammi* – kannst du mir welche rüberschicken? 🙂

    LG Svenja

  2. Hallo Leonie,
    ich ernähre mich zwar nicht vegan, teile jedoch deine Vorliebe für Schüsseln. Ich liebe schöne und besondere Schüsseln. Ich besitze jedoch keine (!) zwei gleiche Schüsseln. Die sind bei mir alle unterschiedlich. Deine Schüssel für das Dinner Bowl gefällt mir sehr gut.
    Liebste Grüße
    Natalie
    https://www.livolett.de

  3. Pingback: 1 Tag in Berlin – vegetarisch in der Hauptstadt unterwegs

  4. Die Sachen sehen alle so lecker aus! Ich hab mir den Artikel eigentlich schon vor ein paar Tagen durchgelesen und bin dadurch auf die vegane HCLF Ernährung gestoßen, das klingt alles wirklich sinnvoll und ich werde es die nächsten Wochen mal ein bisschen ausprobieren. Und jetzt wollte ich eigentlich nur dass du weißt, dass du mich inspiriert hast 😀

    Liebste Grüße – Mai
    http://www.sparkleandsand.com

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