Köstliche Kokos-Kürbissuppe

Wenn es draußen langsam kühler wird, darf es auf den Tellern definitiv warm werden: Kürbissuppe ist da genau das Richtige.
Neben Kartoffelsuppe ist Kürbissuppe einer meiner absoluten Favoriten aus der Suppenküche. Ich mag die cremige Konsistenz und liebe den vollmundigen Geschmack. Wenn im Herbst der erste Hokkaido im Supermarkt liegt, bin ich die erste, die damit an der Kasse steht. Das war dieses Jahr natürlich nicht anders!

Kürbissuppe für Anfänger und Feinschmecker

Klar, man kann aus diesem tollen Kürbisexemplar auch total leckere Ofen-Kürbis-Schnitten mit Schmand oder etwas anderes zaubern, aber die Suppe wird bei mir immer als erstes gemacht. Danach kommen dann alle möglichen Varianten – bis hin zum Kürbiskuchen.

Auch für Kochanfänger ist diese Suppe wirklich ein Kinderspiel. Kurz gesagt: Alles klein, alles rein, alles weich, alles pürieren. Klar, oder? Etwas ausführlicher findet ihr das Rezept natürlich weiter unten auch noch.

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Ingwer und Kokosmilch

Das A und O der Suppe ist tatsächlich der Kürbis an sich. Mir ist auch schon mal einer untergekommen, der aus mir schleierhaften Gründen einfach nicht richtig schmecken wollte. Doch normalerweise kann man da beim Griff ins Kürbis-Regal nichts falsch machen. Als kleiner Vielfraß nehme ich einfach grundsätzlich den größten, der gerade in der Nähe ist.

Abgesehen vom Kürbis lässt sich so eine Suppe mit den unterschiedlichsten Mitteln aufpeppen: geröstete Pinienkerne, Zitronengras und vieles mehr. In dem Rezept heute setze ich allerdings eher auf die Klassiker – Ingwer und Kokosmilch. Und eine Geheim-Zutat.

Zutaten

 

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 1 – 2 Zwiebeln
  • 1 Stück Ingwer
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • Parmesan
  • Sojasauce
  • Kürbiskernöl
  • Pflanzenöl
  • Zucker
  • Salz & Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung

 

  1. Die Zwiebel in Würfel schneiden und in einem Esslöffel Öl in einem großen Topf glasig braten. Auch bereits den Ingwer ganz klein hacken.
  2. Den Kürbis in zwei Hälften schneiden, mit einem Löffel entkernen und dann in mittelgroße Stücke schneiden.
  3. Die Kürbiswürfel zu den Zwiebeln geben, einen Esslöffel Zucker zufügen und mit 300 bis 500 Milliliter Wasser auffüllen. Ingwer, etwas Salz und einen guten Schuss Sojasauce zugeben und etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
  4. Sobald die Kürbisstücke weichgekocht sind, die Kokosmilch hinzugeben und alles mit einem Pürierstab oder in einem Mixer pürieren. Wer gerne noch etwas zum Kauen hat, kann im Vorfeld auch ein paar Kürbisstücke zur Seite stellen und sie später in die Suppe geben.
  5. Die Suppe am Ende nochmals abschmecken und nach Belieben Salz und Pfeffer zugeben. Dann in Suppentellern oder Schüsseln anrichten, ein paar Tropfen Kürbiskernöl darüber träufeln und geriebenen Parmesan drüberstreuen. Guten Appetit!
Notes

Ich verwende gerne eher etwas weniger Wasser, damit die Suppe schön dickflüssig wird. Wer sie lieber dünner mag, gibt einfach einen Schuss mehr dazu. Das lässt sich aber auch sehr gut am Schluss noch anpassen.

2 Kommentare

  1. Ist das tatsächlich dein erster Post?? Dein Blog sieht so professionell und toll aus! Da kann ich gar nicht glauben, dass du jetzt erst angefangen hast! Liebe Grüße, Anni

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