„Ich liebe, was ich tue“ – ein Interview mit Illustratorin Sonja

-interview-glowing-blog-portrait-2

Einen sicheren Job an den Nagel zu hängen, um voll und ganz seiner Leidenschaft nachzugehen? Das trauen sich nicht viele. Die Illustratorin Sonja Neumeyer hat mit der Gründung von „Little Ell“ den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und sich damit nicht nur einen Herzenswunsch erfüllt, sondern auch etwas gefunden, was ihr selbst und anderen Freude bereitet: Sie zeichnet wunderschöne Illustrationen, einfach fröhlich machen. Im Interview erzählt die Münchnerin von den Schwierigkeiten, Glücksmomenten und ihrem neuen Projekt. Außerdem gibt es auch ein kleines Gewinnspiel!

Sonja lebt mit ihrer Familie in München. Seit Anfang 2016 widmet die gebürtige Serbin sich voll und ganz ihrer Passion, dem Zeichnen, und arbeitet als Illustratorin. Mit ihrem eigenen Unternehmen „Little Ell“ hat sie sich die Möglichkeit geschaffen, sich völlig ihrer Kreativität zu widmen. Ein Traum, den viele haben.

Sonja, Du hast ursprünglich Architektur studiert und dann den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt – allerdings als Illustratorin. Wie kam es dazu?

Ich habe nach meinem Architektur-Studium ein paar Jahre in dem Beruf gearbeitet. Als ich dann aber meine Kinder bekam, fing mein Plan an, Gestalt anzunehmen. Ich habe schnell nach dem Studium gemerkt, dass die Arbeit als Architektin doch nicht das ist, was ich mir vorgestellt habe.
An diesem Punkt stellte ich mir die Frage: Willst du wirklich so Leben? Und ich dachte mir, nein, auf keinen Fall! Ich habe mich entschieden, dass ich etwas machen muss, das mir Spaß macht und ich herausfinden muss, was das genau ist. Es war ein sehr langer Prozess. Mir war klar, dass es etwas Kreatives ist. Aber ich wusste nicht genau, wohin es gehen soll. Ich habe viel gelesen und an mir gearbeitet – ich arbeite auch immer noch jeden Tag an mir, denn es macht mir großen Spaß, mich jeden Tag weiterzuentwickeln und etwas Neues zu lernen. Und irgendwann wusste ich einfach, DAS ist es. Seitdem kann ich mir nicht mehr vorstellen, etwas anderes zu machen oder nicht mehr kreativ zu sein.

Was war die größte Herausforderung auf deinem Weg in die Selbstständigkeit?

Es ist schon ein mutiger Schritt, für mich war es aber einfach keine Frage mehr. Ich wusste, ich kann nicht mehr anders. Die größte Herausforderung war für mich zum einen, meinen Mann davon zu überzeugen, dass ich das will und dass es das Richtige ist. Ich habe meinen Weg gesehen, aber er noch nicht. Ich konnte ihm von meinem Traum erzählen, aber er konnte ihn ja nicht so sehen wie ich ihn sehe. Deshalb hat er anfangs mehr die Probleme gesehen, die damit einhergehen. Anfangs hätte er nie gedacht, dass ich heute an dem Punkt bin, wo ich jetzt stehe. Und seine Unterstützung ist mir sehr wichtig! Wir haben zwei Kinder. Da muss man vorher wirklich gut überlegen! Denn es reicht nicht, eine Vision haben, sondern man muss sich auch praktische Ziele stecken, an denen man jeden Tag arbeitet.

illustration-little-ell-interview-glowing-blog

Quelle: Little Ell

Als Illustratorin zeichnest du fast jeden Tag. Was macht dich denn daran besonders glücklich?

Ich fühle mich beim Zeichnen einfach erfüllt. Das klingt jetzt vielleicht nicht so aufregend, aber – ich fühle Liebe. Ich bin so dankbar, dass ich überhaupt entdeckt habe, was ich liebe und dass ich das jetzt machen darf. Das lässt sich nur sehr schwer beschreiben, aber das Zeichnen ist neben meinen Kindern das größte Geschenk, das ich je bekommen habe. Ich fühle mich sehr gesegnet!
Ich kenne in meiner Umgebung sehr wenig Leute, die das machen, was sie lieben.

Woran könnte es liegen, dass nicht alle ihren Beruf so lieben wie du?

Sie hinterfragen einfach nicht, warum sie nicht zufrieden sind. Sie denken, es geht nicht anders. Sie sind zwar unzufrieden, doch sie ändern nichts. Deshalb habe ich mir das auch ein wenig als Aufgabe gesetzt, andere zu motivieren und ihnen von meiner Geschichte zu erzählen und so zu zeigen, dass es geht! Vor allem wünsche ich mir, ein gutes Beispiel für meine Kinder zu sein. Sie sollen sehen, dass man so leben kann wie man es sich vorstellt. Man kann seine Träume leben! Man muss nur daran glauben!

Warst du denn schon immer so ein kreativer Mensch?

Ja, auf jeden Fall! Als ich ganz klein war, habe ich mir immer gewünscht, Malerin zu werden. Aber ich komme aus Serbien. Damals hatte man dort nicht so viele Möglichkeiten. Kunst war leider keine Option für mich. In der Kindheit habe ich dieses Künstlerische immer unterdrückt. Ich hatte immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich etwas Kreatives – also nichts „Nützliches“ – gemacht habe. Damit hatte ich sehr lange zu kämpfen und musste an mir arbeiten, um dieses schlechte Gewissen loszuwerden. Heute ist es viel besser geworden, weil ich das ja als Illustratorin beruflich machen darf.

Sonja-little-ell-interview-desk-glowing-blog

Quelle: Little Ell

Heute hast du mit Little Ell etwas, wo du Kreativität jeden Tag ausleben kannst. Was bedeutet heute Little Ell für dich?

Mit Little Ell habe ich mir nicht nur die Erlaubnis gegeben, jetzt kreativ zu sein, sondern ich muss es auch sein! Das ist richtig toll für mich, dass das jetzt mein Beruf ist! Jeden Tag, wenn ich zeichne, bin ich so dankbar dafür.
Als ich angefangen habe, die Bilder über Instagram zu teilen, haben mich die Kommentare der Leute sehr berührt. Sie haben geschrieben, wie sehr sie sich über die Zeichnungen freuen. Der schönste Kommentar war „You make my heart smile“. Es hat mich umgehauen, dass die Menschen wirklich auch das fühlen, was ich beim Zeichnen empfinde – Liebe. Es gibt wirklich nichts Schöneres. Ich finde es wunderbar, dass die Leute, die ich erreiche, dann auch zumindest für einen Moment glücklich sind und ich sie so berühren kann. Was gibt es Besseres im Leben, als so Leute zu berühren und Liebe weiterzugeben? „I make you smile“ ist heute auch mein Slogan. Er hat zwei Bedeutungen, denn ich bringe die Leute auf dem Papier zum Lächeln und hoffentlich auch in der Realität.
Ich wünsche mir, dass meine Zeichnungen die Menschen an die Liebe in ihnen erinnern, an ihre Träume, an all das, was in ihnen steckt. Im Grunde an all das, was ich auch in mir selbst entdeckt habe und nun durch meinen Beruf ausdrücken kann! Ich wünsche mir, dass auch andere das in sich entdecken!

Mit Instagram konntest du von Anfang an die Menschen gut erreichen. Welche Bedeutung haben Soziale Medien für dich und deine Arbeit als Illustratorin?

Es ist wirklich unglaublich, was heute alles möglich ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich für mich alles so gut entwickelt hätte, wenn es vor 20 Jahren geschehen wäre. Man kann heutzutage so viele Leute erreichen. Ich habe Instagram wirklich zu verdanken, dass ich das heute machen darf. Ohne das Feedback online hätte ich nicht gewusst, wie meine Zeichnungen ankommen. Dann hätte ich mich vielleicht nicht getraut, den Schritt in die Selbstständigkeit zu machen.

365-smiles-little-ell-interview-glowing-blog-5

Quelle: Little Ell

Wie integrierst du das Zeichnen in deinen Alltag, hast du besondere Routinen?

Ich bringe morgens um 8 meine Kinder in den Kindergarten. Dann mache ich mich selbst fertig und gegen 9 Uhr beginne ich, zu arbeiten. Bis ich meine Kinder um kurz vor drei dann wieder abholen muss, arbeite ich oft einfach durch – manchmal auch ohne Pause. Es ist nicht immer nur das Zeichnen, denn es gibt auch viele andere Sachen, die man noch organisieren muss. Leider gibt es auch Zeiten, in denen ich gar nicht so oft zum Zeichnen komme wie ich gerne würde.
Deshalb habe ich für 2016 auch mein Projekt „365 smiles“ ins Leben gerufen. Hier möchte ich jeden Tag eine kleine Illustration von einem Foto zeichnen und online stellen. Das soll auch mir dabei helfen, wirklich regelmäßig nur zu zeichnen und daraus noch mehr eine Routine zu machen.

Wie lange brauchst du denn für so eine Zeichnung und was steckt genau hinter „356 smiles“?

Ich habe online den Aufruf gestartet, dass mir Menschen ihre Fotos zuschicken und ich daraus jeden Tag eines aussuche und illustriere. Deshalb lese ich erst die Emails, die ich bekomme, speichere die Fotos und suche ich mir dann jemanden aus, den ich heute zeichne. Das ist immer ganz unterschiedlich, wer mich gerade inspiriert, manchmal habe ich total Lust eine Brille zu zeichnen, manchmal überhaupt nicht. So suche ich mir die das Foto aus, das heute für mich das richtige ist. Meist recherchiere ich dann die Person. Manchmal gucke ich auf Instagram nach, ob es von der Person noch andere Fotos gibt, die vielleicht besser als Zeichnung geeignet sind. Es sind Kleinigkeiten, die besonders sind und weswegen ich mich dann für ein Foto entscheide. Ich möchte diese Person auf dem Bild auch ein bisschen kennenlernen und es ist wirklich witzig, ich habe wirklich das Gefühl, dass wir Freunde sind. Anschließend mache ich eine Skizze, dann die richtige Zeichnung. Ich digitalisiere es und bearbeite es noch einmal am Computer und suche dann ein Zitat zu dem Bild. Am leichtesten ist das natürlich, wenn mir die Leute ihre Geschichte dazu geschrieben habe, denn dann bekommen sie wirklich etwas ganz Persönliches. Anschließend poste ich die Bilder online und schicke sie auch noch den gezeichneten Personen. Ich würde auch wirklich gerne allen auf ihre Emails mit ihren Lebensgeschichten antworten, aber das ist leider zeitlich ein echtes Problem. Doch das habe ich mir fest vorgenommen, denn manchmal denke ich wirklich, dass man vielleicht durch einen Rat oder ein paar Worte helfen könnte.

Was schreiben dir die Leute für Emails?

Ich habe einfach nur gesagt, die Leute dürfen mir schreiben, woran sie diese Illustration erinnern soll. Und ich glaube, die Menschen haben wirklich nur darauf gewartet, dass sie jemand fragt: „Wie geht es dir?“ Viele haben mir hier wirklich ihr Herz geöffnet! Das finde ich so berührend und ich fühle mich so geehrt.
Wenn ich da ein Foto bekomme von einem wunderschönen, jungen Mädchen und ich höre, dass sie so wenig an sich selbst glaubt, dann tut mir das wahnsinnig leid. Ich habe auch sehr lange mit meinem Selbstwertgefühl gekämpft und daran gearbeitet, es zu analysieren und zu verbessern. Mittlerweile ist es viel besser geworden, auch dadurch, dass ich nun das mache, was ich liebe. Ich habe deshalb das Gefühl, ich muss da einfach helfen – denn ich weiß, wie man sich dabei fühlt. Somit ist das Projekt auch etwas über sich selbst hinausgewachsen. Es geht nicht mehr nur noch ums Zeichnen! Ich möchte nicht nur Illustratorin sein, sondern Menschen wirklich berühren und sie weiterbringen!

365-smiles-little-ell-interview-glowing-blog-3

Quelle: Little Ell

Viele Menschen haben Schwierigkeiten damit, ihre Kreativität auszuleben. Welchen Ratschlag würdest du geben?

Genau damit habe ich auch sehr lange gekämpft. Ich hatte immer diesen inneren Widerstand, sobald ich etwas machen wollte, das mir Spaß macht! Zwar habe ich immer gefühlt, dass ich etwas machen muss, was mir Freude bereitet, aber ich habe es nie wirklich gemacht. Ich habe mich immer gefragt: Warum? Es macht dir doch Spaß, warum tust du es also nicht? Immer wenn ich kreativ sein wollte, bin ich auf inneren Widerstand gestoßen. Ich habe dann sehr viel recherchiert und Bücher gelesen über das Thema.
Im Grunde hilft einfach, diesen Widerstand ein bisschen auszutricksen. Man sollte sich keine großen Ziele stecken wie beispielsweise „Ich zeichne jetzt jeden Tag“, sondern ganz kleine Schritte machen. Man sollte seine Kreativität am besten direkt ausleben und einfach direkt etwas ganz Kleines zeichnen, eine ganz kleine Skizze. So dass der Widerstand es gar nicht merkt, dass man etwas machen möchte. Wenn man zu große Pläne schmiedet, ist es schnell zu viel und man fühlt sich erschlagen von dem Vorhaben. Dann fängt das Unterbewusstsein an zu arbeiten mit Sätzen wie „Das schaffe ich doch gar nicht“, „Ich habe keine Zeit“ und Ähnlichem.
Es ist auch gut, sich die Zeichen- oder Bastelsachen bereitzustellen, so dass man jederzeit gewappnet ist. Einfach nur ein Stift und ein Papier irgendwo zu haben, hilft schon. Dann kann man wirklich innerhalb von ein bis zwei Minuten eine kleine Skizze machen und so Schritt für Schritt die Zeit verlängern. So verliert man diesen inneren Widerstand, der einen von der eigenen Kreativität abhält. Und: Dranbleiben!

Gewinnspiel: Gewinne ein Bild von Little Ell

Ihr wollte auch gerne eine persönliche Zeichnung von Sonja? Dann könnt ihr hier euer Portrait im Rahmen des 365-Smiles-Projekts gewinnen!

Sonja bekommt nämlich so viele Anfragen, dass sie leider nicht alle Bilder auch zeichnen kann – der Gewinner ist aber auf jeden Fall dabei!

Was ihr dafür tun müsst? Gebt glowing ein Like auf Facebook und kommentiert hier auf dem Blog, wie ihr eure Kreativität gerne auslebt und wo ihr euer Potential seht! Ich freue mich schon auf eure Kommentare!

Der Gewinner wird bis zum 03. April per Email benachrichtigt, deshalb lasst bitte auch eure Mail-Adresse da!

365-smiles-little-ell-interview-glowing-blog-2

Quelle: Little Ell

12 Kommentare

  1. Liebe Leonie,

    ein sehr schönes und inspirierendes Interview! 🙂
    Ich bin am kreativsten, wenn ich schreibe. Es macht mir Spaß, aus Worten Sätze zu formen, zu formulieren und schließlich einfach einen guten Text entstehen zu lassen. Einen Text, der beim Leser Vorstellungen abruft und der Spaß beim Lesen bereitet.

    Liebe Grüße,
    Elisa

  2. Wooooow was für tolle Illustrationen und was für ein toller Gewinn!! Irre schön! Sie hat einfach Talent 🙂 ich bastel total gern kleine Geschenke 🙂 alles liebe!

  3. Ein tolles Interview und Gewinnspiel!

    Ich lebe meine Kreativität auf verschiedenen Arten aus. Ich schreibe meinen Blog, fotografiere (Produkt, Portrait, aber gerne auch Hochzeiten, Schwanger- und Babyshootings) bin im Nebenberuf Visagistin und früher habe ich auch viel gezeichnet. Heute male ich auch gern Malbücher für Erwachsene aus. Ohne mich kreativ betätigen zu können, wäre ich nicht glücklich. Ich glaube, dass in jedem Mensch wenigstens ein bisschen Kreativität steckt. Man muss sie nur finden und dann in den Alltag integrieren. Dann wären alle Menschen glücklicher und ausgeglichener!

    Liebste Grüße
    Sarit

  4. Der Stil deiner Zeichnungen gefällt mir sehr gut. Ich mach ziemlich viel kreativ. Eine Zeit lang war auch mal doodeling und handlettering dabei. Gerne bin ich wieder meiner Nähsucht verfallen. 😉

  5. Vielen Dank für das Interview. Ich befinde mich zur Zeit in genau solch einem Prozess und von Leuten zu lesen, denen es genau so geht, hilft ungemein.
    Auch ich sehe mich als Illustratorin, zeichne und male schon mein Leben lang, auch Fotografie steht bei mir ganz oben. Außerdem baue ich gerne mit Holz: zuletzt ein Bücherregal, ein Spielhaus für meinen kleinen Sohn und einen Kleiderschrank für uns.

    Wenn ich jemandem etwas zeige, ernte ich normalerweise immer Lob. Trotzdem befinde ich mich seit Jahren in einer Krise was die Kreativität angeht. Ich bin zur Zeit dabei mich aus dieser Krise „rauszubuddeln“ und mir wieder zu „erlauben“, kreativ zu sein.

    Ich denke, ich bin da langsam auf der Zielgeraden 😉

  6. Sehr interessantes Interview!
    Ich finde es immer unglaublich inspirierend von Leuten zu lesen, die ihrer Leidenschaft nachgehen und sich damit selbstständig machen 🙂

    Dein Blog ist wirklich super! Würde mich freuen wenn du auch mal bei mir vorbeischaust und wir uns gegenseitig folgen um uns zu unterstützen <3

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.blogspot.de

  7. Das für ein interessantes Interview. Ich wünschte ich könnte so gut zeichnen. Ich habe früher gerne Geschichten geschrieben. Heute Fotografiere ich ganz gerne. Was ich aber seit Jahren gerne mache ist Singen und Klavierspielen. Ich „unterrichte“ sogar eine kleine Grundschulklasse und wir üben regelmäßig kleine Stücke ein, die wir dann auf kleinen Veranstaltungen vorführen. Liebe Grüße Saskia von http://www.everygirl.de

  8. Das Interview ist so gelungen – absolut authentisch und zugleich so inspirierend. Ich kann leider wirklich nicht gut zeichnen, deshalb werde ich dabei eher aggressiv und dementsprechend sieht dann auch alles aus. Die Illustrationen haben was feenhaftes, wirklich zauberhaft! 🙂

    xx
    Kat

    http://www.teastoriesblog.com

  9. Liebe Leonie,
    sehr schönes Interview – sehr inspirierend, besonders die Frage zum Thema „Ausleben der Kreativität“. Eigentlich bin ich immer genau dann kreativ, wenn ich dazu eigentlich keine Zeit habe. Dann fallen mir nämlich unfassbar viele Dinge ein, die ich doch machen könnte – basteln, zeichnen, schreiben. Mir hilft es aber vermutlich unbewusst dabei einfach mal abzuschalten. Beim Schreiben sehe ich aber eher mein Potential – im Moment versuche ich mich an einem Ehegelübde und Brief an meinen Besten. Schauen wir mal! 😉

    Liebste Grüße,
    Steffi

  10. Friederike

    Liebe Leonie,
    ein sehr schönes Interview. Ich bewundere regelmäßig bei Instagram die hübschen Illustrationen von Sonja – deswegen habe ich mich total gefreut, hier nun mehr über sie zu erfahren … Ich ziehe den Hut davor, einen festen Job gegen seinen „Traum“ einzutauschen, es also einfach zu wagen, woran das Herz hängt, bzw., was einen glücklich macht! Und nun zu deiner Frage: Ich tobe mich gern mit Schleifpapier und Pinsel an alten Möbeln aus. Ich mag Stücke, die Geschichten erzählen – und hauche ihnen dann ein wenig neue Frische ein. Dabei kann ich perfekt abschalten und alles um mich herum vergessen. Und: Ich dekoriere täglich eine Fensterbank bei uns zuhause um – quasi ne Macke, aber ich brauche das irgendwie 🙂 Potential? Ich bin entzückt vom Handlettering – und mag das mal probieren. Stifte sind bereits besorgt – es kann also los gehen …
    Liebste Grüße und ein schönes Wochenende – ist ja schon zum Greifen nah,
    Friederike

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*