Home Office: So arbeitest du auch zuhause produktiv

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Selbstbestimmt, ganz ohne Druck und ohne die Adleraugen des Chefs von zuhause aus arbeiten – für viele klingt das nach einem ganz entspannten Arbeitstag. Allerdings sind die Verlockungen und möglichen Ablenkungen in den eigenen vier Wänden viel größer als im Büro. Wie also schafft man es am besten, dennoch produktiv zu sein und den Tag bestmöglich für sich zu nutzen? Mit diesen einfachen Tricks und Gewohnheiten ist es auch im Home Office ganz leicht, seine Ziele zu erreichen und produktiv zu arbeiten.

Ob Student oder Selbstständiger – von zuhause aus produktiv zu arbeiten kann eine Herausforderung sein und mal mehr, mal weniger gut funktionieren. Doch eines ist klar: Besonders beim eigenverantwortlichen Arbeiten zählen Disziplin und Ordnung, um möglichst alles zu schaffen, was man sich vorgenommen hat. Aber es gibt auch ein paar hilfreiche Tipps, um mit denen es deutlich leichter fällt, die eigene Produktivität zu optimieren. Hier findet ihr acht simple und praxistaugliche Vorschläge, um produktiv zu arbeiten.

Hier habe ich übrigens schon einmal nützliche Ratschläge zusammengestellt, um als Student die stressige Klausurenphase bestmöglich zu überstehen.

1. Gönne dir genügend Ruhe und Schlaf

Der erste Tipp klingt vielleicht zu alltäglich, um wirklich ernst genommen zu werden. Schließlich wissen wir alle, dass wir ausgeruht und entspannt deutlich besser und effektiver denken und arbeiten als im erschöpften Zustand. Dennoch ignorieren viele dieses Wissen einfach und gehen über die eigenen Anzeichen für Erschöpfung hinweg oder betäuben sie – zum Beispiel mit Kaffee oder Energy-Drinks. Stattdessen ist es deutlich hilfreicher, hier auf seinen Körper zu hören und ihm die nötigen Pausen zu gönnen.

Studien belegen, dass kurze Ruhephasen tagsüber, beispielsweise in Form eines Mittagsschlafes, das Leistungsvermögen deutlich verbessern. Es wird allerdings angeraten, wirklich nur eine kurze Zeit von etwa 20 Minuten zu schlafen, um nicht den Gegeneffekt zu erzielen. Und auch nachts sollte man ausreichend schlafen, für Erwachsene wird oft eine Schlafdauer von sieben bis acht Stunden empfohlen, um tagsüber wirklich das volle Leistungssprektrum ausschöpfen zu können.

2. Schaffe dir deinen optimalen Arbeitsplatz

Wer an einem Arbeitsplatz arbeitet, an dem er sich nicht wohl fühlt, wird gezwungenermaßen weniger gerne, weniger gut und weniger lange arbeiten als jemand, der seinen Arbeitsplatz liebt. Deshalb habe auch ich meinen Schreibtisch zuhause umgestaltet, um mich dort rundum wohl zu fühlen. So kann ich produktiv an meinen Aufgaben für das Studium, den Blog oder für etwas Anderes feilen und ich freue mich sogar darauf, mich an den Computer zu setzen – selbst wenn ich keine allzu große Lust auf die Dinge haben sollte, die mich dort erwarten.

Mir persönlich sind hier besonders frische Blumen, freundliche Farben und schöne Wohnaccessoires wichtig – denn sie sorgen dafür, dass mein Arbeitsplatz mir Spaß macht. Vor allem meine Bilderleiste über dem Schreibtisch mag ich sehr gern. Ich dekoriere sie bewusst mit motivierenden Sprüchen, Bildern und Fotos, die ich gern habe und die bei mir ein angenehmes Wohlgefühl erzeugen. Schöne Inspirationen findet man hier beispielsweise bei artboxONE.* Der Online-Shop bietet zahlreiche Fotos, Illustrationen und Co., um die eigenen vier Wände noch schöner zu machen.

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3. Kreiere nicht verhandelbare Routinen

Du bist jemand, der ständig mit dem inneren Schweinehund kämpft? Dann lass ihm einfach keine Wahl! Der Trick ist simpel: Schaffe dir unumstößliche Routinen und halte dich wirklich daran! Wie alles im Leben ist auch produktives Arbeiten oft reine Gewohnheit. Wenn du jemand bist, der gerne den Faden verliert und ständig prokrastiniert, dann entwickle einen für dich passenden Zeitplan. Er sollte dir genügend zusammenhängende Zeit für spezifische Aufgaben ermöglichen, aber genauso Ruhephasen einplanen. Der besondere Vorteil: Wenn Routinen ersteinmal etabliert sind, gehören sie einfach zu deinem Alltag dazu, ganz unabhängig von eventuellen Motivationslöchern.

Vielleicht lieg der Schlüssel zur Lösung bereits darin, dir selbst einen Stundenplan von Arbeitseinheiten à 60 Minuten und Pausen à 10 Minuten zu schreiben. Es kann aber auch helfen, sich regelmäßig an einen bestimmten Ablauf zu halten: erst Mails beantworten, dann Telefonate, dann Unterlagen sichten und so weiter. Eventuell hilft dir aber auch, dir eine ausgefeilte Morgenroutine zuzulegen, die dich für deinen Tag motiviert. Probiere hier ein bisschen herum und mache dir Gedanken, welche Routine gut zu dir passen könnte.

4. Nutze deine Zeit effektiv

Dieser Punkt passt hervorragend zum vorherigen, denn es geht darum, die eingeräumte Zeit für bestimmte Aufgaben auch wirklich effektiv zu nutzen. Es kostet oft schon genug Überwindung, wirklich mit dem Arbeiten anzufangen – also verschwende deine Energie dann nicht damit, dich selbst vom Arbeiten abzulenken. Smartphone, Facebook und Co. sind oft nur zu beliebte Nebenbei-Beschäftigungen, die wahnsinnig viel Zeit fressen und jedes Mal einen großen Happen Willenskraft beanspruchen, um sich wieder davon loszureißen.

Also tu dir einen Gefallen und lege dein Handy für deine Arbeitszeit in ein anderes Zimmer und versuche, auch andere Ablenkungen zumindest temporär zu beseitigen. Sollte dich wirklich jemand dringend erreichen müssen, wird er das sicher nicht über Facebook machen, sondern dich anrufen!

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5. Setze Prioritäten

Du wirst niemals alles schaffen! Das mag jetzt demotivierend klingen, aber es ist die Wahrheit. Das Leben besteht aus zig tausend Aufgaben und es werden am laufenden Band neue hinzukommen. Also hoffe nicht auf den Tag, an dem du dich entspannt zurücklehnen kannst und gar nichts mehr tun musst. Der Gedanke an die unaufhörliche Flut an Dingen, die zu erledigen sind, kann einen allerdings abschrecken und daran hindern, produktiv zu sein.

Deshalb ist es wichtig, die Dinge auf deiner To-Do-Liste zu priorisieren. Es gibt immer etwas, das aus dem ein oder anderen Grund Vorrang hat. Wichtig ist also, herauszufinden, welche Aufgaben das sind und auf sie den Fokus zu legen. Du musst nicht immer alles zu 100 Prozent schaffen, deshalb probiere zunächst, die wirklich essentiellen Aufgaben und solche, die am dringlichsten zu bearbeiten sind, völlig fertigzustellen. Mir helfen dabei hervorragend ganz klassische To-Do-Listen auf Papier und auf dem Handy. Finde heraus, welche Tools und Strategien dir dabei helfen, die Wichtigkeit deiner Aufhaben festzulegen und sie im Blick zu behalten!

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6. Starte mit dem Unangenehmsten

Nehmen wir einmal an, du hast fünf Dinge auf deiner To-Do-Liste für den heutigen Tag. Mit welcher beginnst du? Wahrscheinlich mit der, die dir am meisten liegt, schließlich ist hier die Hemmschwelle am geringsten. Doch genau das ist der Fehler! Wer mit dem Leichtesten anfängt, der ist vielleicht davon am Ende schon so erschöpft, dass er sich gar nicht mehr an die unangenehmeren Aufgaben heranwagt und völlig die Motivation verliert.

Deshalb: Starte mit dem Schlimmsten! Erledige bereits morgens das, wovor es dir an diesem Tag am allermeisten graut! Du wirst feststellen, dass du im Anschluss so erleichtert bist, diesen Punkt bereits abgehakt zu haben, dass du den Rest des Tages viel entspannter und sehr produktiv an den restlichen Dingen arbeiten kannst.

7. Stelle dir etwas Gutes in Aussicht

Wer für seine Arbeit belohnt wird, macht sie deutlich lieber und überwindet sich öfter zu notwendigen, aber nervigen Aufgaben als sonst. Nicht immer muss der Arbeit- oder Auftraggeber in Form von Geld den nötigen Anreiz bieten, damit die Arbeit getan wird. Auch du selbst kannst dich mit Schönem belohnen, um dich zu motivieren.

Sei es eine neue Lieblingszeitschrift, ein leckerer Obst-Snack oder ein neues paar Schuhe bei erfolgreichem Abschluss eines Projektes – setze dir Ziele und belohne dich dafür, wenn du sie erreicht hast. Das können kurzfristige (also tägliche) oder auch langfristige Ziele sein. Diese Methode wird dich zusätzlich motivieren und dir helfen, mit viel Spaß produktiv zu sein.

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8. Mach den Kopf frei

Nichts geht mehr? Du bist angestrengt, müde oder einfach komplett lustlos? Dann mach bitte eine Pause und versuche, den Kopf frei zu bekommen. Der typische Spaziergang um den Block, eine Runde Yoga oder ein 12-Minuten-Schlaf können hier Wunder bewirken!

Denn: Arbeiten ist nicht das Wichtigste im Leben! Es ist oft sinnvoll, zielführend und manchmal auch unumgägnglich. Viel wichtiger ist aber, dass du dich gut fühlst und gesund bist. Deshalb gönne dir die nötigen Pausen und übertreibe es nicht! Ein gesundes Gleichgewicht ist nicht nur für dich gut, sondern auch für die Aufgaben, an denen du arbeitest.

Ich hoffe, die Tipps haben euch gefallen und helfen euch eventuell weiter. Was sind denn eure Geheimwaffen, um Zuhause nicht in die Bequemlichkeitsfalle zu tappen?

*Dieser Post entstand gemeinsam mit artboxONE. Die fotografierten Produkte durfte ich mir selbst aussuchen und wurden mir bedingungslos zu Verfügung gestellt, vielen Dank! Dies beeinträchtigt nicht meine Meinung!

 

28 Kommentare

  1. Ein toller Beitrag 🙂
    Ich finde besonders ein schöner Arbeitsplatz ist total wichtig. Aus diesem Grund bin ich auch gerade dabei mein Schreibtisch etwas schöner zu gestalten.

    Liebe Grüße,
    Jana von bezauberndenana.de

    • Ich hätte davor auch ehrlich gesagt nicht gedacht, dass sich ein schöner Arbeitsplatz so positiv auswirkt – aber es hilft wirklich total! 🙂

    • Liebe Jessica,
      ich wende das meist auch eher für meine Arbeit am Blog oder auch für mein Studium an. 🙂

  2. Ein wirklich guter Post. Ich werde bestimmt den ein oder anderen Tipp anwenden wenn es für mich in die Prüfungsphase gehen wird!

    Sophie♥

  3. Dein Beitrag kommt mir gerade Recht 🙂 Dein Arbeitsplatz sieht wirklich sehr schön aus, da würde ich mich auch wirklich wohl fühlen. Auf meinem Schreibtisch steht leider immer so viel unnötiges herum, da habe ich eigentlich gar keine Lust irgendetwas zu machen.
    Werde deine Tipps auf jeden Fall umsetzten. Danke dafür!

    Liebste Grüße,
    Melanie | http://www.fitfunfruits.com

    • Liebe Melanie, ich wünsche dir ganz viel Spaß und Erfolg beim Entrümpeln und Aufräumen deines Arbeitsplatzes! 🙂 Mir hat es sehr geholfen.

    • Liebe Anke, natürlich ist das in Ordnung, freut mich sehr! Ich wünsche dir einen schönen Arbeitstag und lass dir den Kuchen schmecken! 🙂

  4. Ich bin selbstständig und arbeite daher auch sehr viel von zu Hause. Grad das mit der Ruhe und dem Schlaf habe ich anfangs echt falsch gemacht… Na ja, gut am Anfang ist wohl alles sowieso noch mal stressiger und viel.
    Generell ist es wirklich nicht immer einfach konzentriert bei der Arbeit zu sein, grad wenn man eben vom normalen Leben umgeben ist und nicht in einem Büro irgendwo weit entfernt von Haushalt usw. sitzt.

  5. Sehr schöne Tipps 🙂
    Dein Schreibtisch sieht sehr schön aus. Da würde ich auch gerne arbeiten, haha 😀

    Mit dem unangenehmsten zu starten ist wirklich eine gute Idee, weil ich immer dazu tendiere das wirklich bis auf das Maximum zu umgehen D:

    LootieLoos plastic world

  6. Was für ein wundervoller Beitrag und was für ein wundervoller Blog!
    Irgendwie bin ich sehr zufällig darüber gestolpert und hab dich gleich zu meinen Favoriten und meiner Inspiration Wall hinzugefügt 🙂

    Jetzt muss ich noch ein wenig weiterstöbern…. :3

    Liebe Grüße

    Julia

  7. Gute Tipps. 🙂 Ich muss zuhause ja für die Schule – also für Klausuren – lernen und habe darauf natürlich auch keine Lust. Aber ich fange dann einfach an und wenn ich fertig bin fühlt sich das total gut an und ich bin super erleichtert. Einen Geheimtipp habe ich eigentlich nicht wirklich. Wobei… Hausaufgaben mache ich oft mit voller Blase. Irgendwie kann ich mich da besser konzentrieren und das habe ich auch mal gelesen, dass das echt so sei. Kann aber auch Quatsch gewesen sein, keine Ahnung haha 😀

    Ganz liebe Grüße,
    Krissisophie von the marquise diamond
    http://themarquisediamond.de/

  8. Tausend Dank für diesen wunderbaren und wohlüberlegten Post! Ich könnte wohl in jedem der von dir genannten Punkte noch etwas ‚Eigen-Tuning‘ vertragen. 🙂
    Insbesondere einen klaren, aufgeräumten Workspace finde ich wichtig. Das ist für mich die halbe Miete, um produktiv zu sein.

    Katarina x
    http://www.katarina-ahlsson.com

  9. Danke für den tollen Beitrag! Der kommt gerade richtig. Ich habe nämlich meine Arbeitszeit reduziert, um mehr Zeit für den Blog zu haben. Ab kommender Woche arbeite ich deshalb auch mehr als früher von zuhause aus. Jetzt fehlt mir Dank deiner Tipps nicht mehr viel, um mich vorzubereiten, nur noch ein Schreibtisch 😉 Liebe Grüße aus Freiburg, Neele

  10. Deinen Beitrag kann ich genauso unterschreiben! Ich arbeite nebenberuflich selbstständig als Texterin und merke es auch: ohne Disziplin geht da gar nichts! Aber mir macht es Spaß und ich liebe es, dass nur ich entscheiden kann, ob ich morgens um 7 Uhr oder abends gegen 22 Uhr meine produktive Phase einleite 😉

    LG

  11. Ein schöner Artikel mit Tipps, die man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen kann!
    Ich habe einen kleinen Nebenjob, für den ich außer Haus muss. Sonst bin ich Studentin und arbeite nebenher an meinem Blog. Ich sitze also wirklich viel zu Hause, weshalb mir deine Übersicht gerade recht kommt.
    Den Tipp mit dem Unangenehmsten anzufangen habe ich tatsächlich schon vorher berücksichtigt. Wenn man das Schlimmste weg hat, dann arbeitet es sich viel freier – sonst schiebt man sowieso nur auf.
    Das mit dem perfekten „Arbeitsplatz“ muss ich noch üben. Ich habe immer gerne alles um mich herum greifbar, weshalb sich viel auf meinem Schreibtisch stapelt. Da sollte ich wirklich einmal ausmisten – Minimalismus und so 😉
    Letztendlich hängt auch viel mit der (Selbst-)Disziplin zusammen; ich bin manchmal etwas übereifrig und Pausen machen muss ich noch lernen.

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