Fair Fashion in München: Vegane Boots und faires Rollkragen-Shirt

Vegane Boots von Opificio V und Rollkragen-Shirt von FUNKTIONSCHNITT – vegane Schuhe und faire Kleidung – München | Glowing

Der Winter rast dieses Mal nur so an mir vorbei: Studium, Bachelorarbeit, letzte Prüfungen und Umzug planen haben bei mir in den letzten Wochen für ziemlichen Wirbel und wenig Zeit für meinen Blog gesorgt. Gut, dass das nun vorbei ist!

Die letzten Meilensteine im Studium sind geschafft und ich kann mich endlich wieder auf das konzentrieren, was wirklich Spaß macht: Entspannen, Sport, Freunde treffen und vieles mehr. Während ich im Dezember und Januar hauptsächlich gemütlich in Jogginghose und Schlabber-Shirt am Schreibtisch saß oder gerade mit dem Zug zwischen München und Köln gependelt bin, macht es langsam endlich wieder Sinn, sich hübsch zu machen das Haus zu verlassen.

Vegane Boots von Opificio V und Rollkragen-Shirt von FUNKTIONSCHNITT – vegane Schuhe und faire Kleidung – München | Glowing


Das Problem daran: Während ich am Schreibtisch saß, ist es kalt geworden da draußen und ich musste mit Entsetzen feststellen, dass mein Kleider- und Schuhschrank absolut nicht darauf ausgerichtet war, mich dementsprechend zu versorgen. Das Hauptproblem: meine Schuhe. Ich trage grundsätzlich die meisten meiner Klamotten so lange, bis optische Gründe dagegensprechen – genauso meine Schuhe. Leider fallen sie diesen Winter wirklich auseinander, weshalb ich mich schleunigst auf die Suche nach neuen machen musste.

Ich wälzte also Internetseiten, um vegane Schuhe ausfinding zu machen, die mir wirklich gut gefielen – und landete schließlich bei dem italienischen Label Opificio V. Mein absoluter Favorit waren schließlich aber schwarze vegane Boots mit einer schönen Prägung und einem flexiblen Einsatz. Eigentlich war ich auf der Suche nach Chelsea Boots, entschied mich dann aber für die Beatle Boots Variante. Bisher überzeugen sie mich nicht nur optisch restlos, sondern auch vom Tragegefühl! Tatsächlich sind es die ersten veganen Schuhe, die ich mir zugelegt habe, und ich wurde von meiner Wahl nicht enttäuscht. Da kann definitiv noch mehr kommen!

Die Geschichte hinter den Fotos:

Auf Instagram habe ich es schon mal angedeutet, aber auf dem Blog habe ich es bisher noch nicht verraten: Ich ziehe nach München. Nach fünf schönen Jahren in Köln, in denen ich viel gelernt und entdeckt habe, zieht es mich nun wieder zurück in meine bayerische Heimat und ich freue mich wahnsinnig auf die Zeit, die nun kommt. Jeder neue Ort bringt natürlich auch neue Eigenheiten mit sich: So auch neue Shooting-Locations. Diese Fotos entstanden in der Nähe des Deutschen Museums direkt an der Isar. Für Januar war es an diesem Tag schön mild (alles über 0 empfindet man hier wirklich fast schon als heiß), wofür ich wirklich mehr als dankbar war. Outfitfotos lassen sich schließlich deutlich leichter ohne störende Jacke schießen. 

Während wir uns ab und zu bei Fotos auch mal in die Wolle kriegen, lief es an diesem Tag außerordentlich gut ab: Wir waren super produktiv und haben innerhalb von kürzester Zeit sämtliche Fotos produziert. Wenn man mal einen Lauf hat… (und die Kälte war vielleicht auch eine gute Motivation). 

Nach der Arbeit dann das Vergnügen: Hungrig und mit vor Kälte roten Fingern (irgendwo merkte man sie eben doch) machten wir uns nämlich auf den Weg ins „Max Pett“, einem sehr leckeren veganen Restaurant in der Nähe des Isartors. Das kann ich jedem Veganer und Nicht-Veganer nur empfehlen, ich habe dort schon sehr köstliche Dinge gegessen und es hat bisher auch meine „Allesesser“-Freunde überzeugt. 

Outfitdetails:

vegane Boots – Opificio V (vegan)

Shirt – FUNKTIONSCHNITT (fair | nicht vegan: Merino-Wolle)

Rock – armedangels (fair | vegan: Tencel®)

Ring – Jane Kønig

Tasche – Denise Roobol (vegan)


Wer es an den Füßen warm hat, sollte möglichst auch oben herum nicht frieren. Dank meines schwarzen Rollkragen-Shirts von FUNKTIONSCHNITT konnte ich diese Fotos sogar ganz ohne Jacke machen und das im Januar! Ich bin wirklich begeistert, wie warm es hält, obwohl es auf den ersten Blick dünn erscheint. Der Tragekomfort ist super und es ist sozusagen „selbstreinigend“. Dank der Merinowolle muss man es nur sehr selten waschen – meist reicht es sogar, es nach dem Tragen einige Stunden auszulüften. Absolut perfekt für Reisen!

Ihr fragt euch nun vielleicht: Jetzt ist sie vegan, verzichtet auf tierische Produkte und trägt dann doch Wolle. Wie passt das zusammen? Für mich absolut auch ein Punkt, über den ich schon lange nachdenke, besonders seit es draußen kalt geworden ist. Im Sommer kommt man als Veganer auch mit veganen Klamotten sehr gut zurecht. Winterkleidung ist jedoch (leider) sehr oft aus Wolle, Leder und Co. Besonders auf Wolle zu verzichten, finde ich momentan manchmal noch sehr schwierig. Es gibt zwar auch einige schöne Produkte aus Baumwolle, diese halten jedoch oft einfach nicht warm genug. Mir fällt es daher noch schwer, Wolle komplett aus meinem Kleiderschrank zu verbannen. Ich trage sie daher besonders gerne als Second-Hand-Stücke oder – so wie hier – wenn sie aus fairer Produktion stammen. Für mich ist das momentan ein Kompromiss, mit dem ich gut leben und mich warm halten kann. Wie seht ihr dieses (zugegebenermaßen recht schwierige) Thema?

Vegane Boots von Opificio V und Rollkragen-Shirt von FUNKTIONSCHNITT – vegane Schuhe und faire Kleidung – München | Glowing

Transparenz:

Für dieses Outfit wurde mir das Shirt von FUNKTIONSCHNITT zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Fotos: Konstantinos Angelakakis 

 

4 Kommentare

  1. Wie, du ziehst nach München? Hui, was für coole Neuigkeiten! Wenn du mal vegane Cafés besuchen oder über die neuesten Fair-Fashion-Themen quatschen magst, meld dich gern! 🙂
    Das Outfit sieht super aus und vor allem der Pulli steht dir richtig gut.

    Viele liebe Grüße
    Julia | http://www.schriftundherz.com

    • Liebe Julia,
      auf jeden Fall, super gerne! Ich melde mich bei dir, dann können wir was ausmachen! Ich freue mich schon!
      Ganz liebe Grüße
      Leonie

  2. Ein wunderbarer Post Leonie! Es liegen ja sehr spannende Zeiten vor dir und ich kann sehr gut verstehen, dass du dich auf deine Heimat freust! Ich habe mit der veganen Ernährungsweise und nicht veganen Kleidungsstücken ähnliche Probleme wie du. Ich besitze zB. immer noch Winterlederschuhe. Diese trage ich jetzt seit 4 Jahren, doch eigentlich fühle ich mich nicht mehr wohl in ihnen. Sie weg zuwerfen finde ich aber auch irgendwie falsch. Also habe ich entschieden sie noch diese Saison zu tragen und mir für den nächsten Winter eine vegane Variante zu suchen 🙂 Für mich ist das ein weiterer Schritt hin zu einem ganzheitlichen veganen Leben! Danke für deine Inspiration 🙂

    Hoffe du bist gut in die Woche gestartet! Liebste Grüße ❤ Saskia | http://www.demwindentgegen.de

    • Liebe Saskia,
      vielen Dank für deinen netten Kommentar, ich habe mich sehr darüber gefreut. Da bin ich ja beruhigt, dass es anderen gensauso geht mit der Entscheidung „Lederschuhe – ja oder nein“. Ich denke auch, dass es viel sinnvoller ist, die vorhandenen Stücke auf jeden Fall aufzutragen oder zu verkaufen/zu verschenken.
      Ich wünsche dir eine schöne Woche! Liebe Grüße, Leonie

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