Kategorie: Green Lifestyle

#GlowingDecember – die grüne Advents-Challenge + Gewinnspiel

#GlowingDecember

Statt eines klassischen Adventskalenders habe ich heute eine kleine Advents-Challenge für euch mit im Gepäck. Die Weihnachtszeit ist ja eine Zeit der Liebe und des Gebens – zumindest sollte sie das sein. Leider steht für viele der Konsumgedanke und der Weihnachtsstress oft viel mehr im Vordergrund. Dagegen sollten wir etwas tun! Gemeinsam mit euch würde ich dieses Jahr sehr gerne die besinnliche Weihnachtszeit noch mehr in unseren täglichen Fokus rücken und möchte für diesen Advent eine Instagram-Challenge starten: #GlowingDecember – sozusagen ein grüner Adventskalender, ganz ohne Konsum, dafür mit jeder Menge schöner Bilder und grüner Inspirationen.

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Minimalismus: Warum wenig Konsum glücklich macht

Warum Minimalismus gluecklich macht

Hallo, liebe Leser*innen von Glowing!
Ich habe heute die Ehre, euch anstelle der lieben Leonie ein paar Worte zu schenken und ein paar Gedanken mitzugeben – auf dass sie euch ein wenig inspirieren und zu eigenen gedanklichen Reisen anregen.

Wer ich überhaupt bin, möchtet ihr erfahren?

Ich heiße Jenni und blogge mit Leidenschaft auf „Mehr als Grünzeug!“ über Veganismus, nachhaltiges Leben und Zero Waste. Meine Passion ist es, in meiner bescheidenen Küche wundervolle pflanzliche Rezepte zu entwickeln, die nicht nur lecker schmecken, sondern außerdem auch gesund sind. Nebenbei mache ich mir ein paar Gedanken – zu Ethik, Konsum, Nachhaltigkeit und anderen Dingen.

Zum Beispiel zum Minimalismus.

Ich weiß, ich weiß – das Thema ist aktuell sehr en vouge. Vielleicht könnt ihr es auch nicht mehr lesen – jetzt werden plötzlich überall Wohnzimmer ausgeräumt, Keller entrümpelt und Capsule Wandrobes aus dem Boden gestampft.

Wozu das Ganze eigentlich? Warum macht man das – warum machen so viele Leute sowas? Sind die jetzt alle ein bisschen weltfremd geworden – um es vorsichtig und nett zu formulieren? Oder ist das gerade einfach nur der neueste Hype, auf den jeder, der auch schon bei der Hipster-Jutebeutel-Bewegung mit dabei war, aufspringen möchte?

Das abstrakte Ding namens Glück

Die gute Nachricht: Minimalismus ist sicherlich auch ein Trend, ja. Aber ein begründeter. Seine Logik liegt verborgen in einem ziemlich abstrakten Begriff, von dem niemand so genau weiß, was er eigentlich bedeutet: Glück.

Wenn wir uns vorstellen, wir zögen mit einem Mikrophon bewaffnet durch die Einkaufspassage einer beliebigen Stadt und würden die Menschen, die wir dort treffen – quer durch alle Bevölkerungsschichten – fragen, was denn für sie eigentlich „Glück“ sei – wie viele unterschiedliche Antworten würden wir bekommen!

  • „Dass es mir und meinen Kindern gut geht.“
  • „Gesundheit. Dass wir alle gesund bleiben.“
  • „Ein Dach über dem Kopf. Was zu Essen und zu Trinken.“
  • „Einen Partner zu haben.“
  • „Meine Familie.“
  • „Sich alles leisten zu können.“
  • „Urlaub am Strand.“
  • „Ein neues XBOX-Spiel zum Geburtstag geschenkt bekommen.“

Für sie alle – für jede und jeden aus unserer imaginären Stichprobe – wäre Glück etwas Anderes. Vielleicht kämen einige von ihnen auf einen gemeinsamen Nenner, vielleicht definierten sie dieses Wort ähnlich – oder zumindest vergleichbar. Aber jede Antwort wäre doch noch immer so individuell wie ihr Besitzer.

Interessanterweise gibt es eine Forschung, die sich genau mit solchen Fragen auseinandersetzt: Was macht die Menschen eigentlich glücklich? Und: Was ist Glück überhaupt? (Nein, das sind nicht dieselben Fragen – auch wenn sie sich zunächst ähnlich anhören!)

Der Ursprung dieser Forschung reicht bis in die europäische Antike zurück und kann unter anderem mit so klangvollen Namen wie Aristoteles aufwarten. Für den griechischen Philosophen und Naturforscher war Glück ganz einfach eines: das summum bonum – das höchste Gut und letzte Ziel im Leben eines jeden Menschen.

Wenn wir tief in uns gehen, leuchtet uns diese Aussage eigentlich ein, oder? Was erwarten wir vom Leben – ganz allgemein gesprochen -, wenn nicht: Glück? Warum stehen wir jeden Morgen auf, arbeiten, arbeiten noch mehr, häufen Geld, Vermögen, Kapital an – und wiederholen das Ganze praktisch unser Leben lang? Wir möchten einen guten Job haben, einen festen Partner/eine feste Partnerin (jedenfalls im Regelfall), vielleicht irgendwann eine Familie, auf jeden Fall aber ein stabiles Sozialgefüge, auf das wir uns verlassen können und das uns auffängt. Wir möchten eine schöne Wohnung, genug Geld, um ums dieses und jenes leisten zu können, Freiraum, unseren liebsten Beschäftigungen nachzugehen. Aber was sind das eigentlich alles für Ziele – wenn nicht Zwischenstationen zum allergrößten Ziel überhaupt: dem Glück?

Wobei: Werden wir hier nicht bereits ungenau? Kann man eigentlich immer und überall vom selben „Glück“ sprechen? Oder gibt es vielleicht unterschiedliche Arten von „Glück“?

Das ist eine Frage, die die Wissenschaftler*innen, die sich mit dem Glück und allem, was dazugehört, beschäftigen, wohl am meisten umtreibt: Wie bekommen man einen so waberigen Begriff zu fassen?

Einige meinen: Ach, ist doch egal. Es gibt Glück und fertig.

Andere sehen das etwas differenzierter: Es gibt Glück im Sinne einer positiven und andauernden Lebenseinstellung. Aber auch Glück im Sinne eines vorübergehenden Genusses (wenn wir beispielsweise ein gutes Buch lesen). Und Glück im Sinne eines momentanen Wohlbefindens – alle meine grundlegenden Bedürfnisse sind befriedigt und ich brauche nichts Weiteres mehr.

Es gibt Forscher*innen, die das alles noch differenzierter sehen – aber das soll uns an dieser Stelle nicht weiter beschäftigen. (Wen es doch interessiert, der oder die mag unten in den Quellenangaben weiterlesen.)

Der springende Punkt ist: Glück ist nicht gleich Glück. Und deswegen ist es für unsere Zwecke wichtig, einmal kurz klarzubekommen, welches von diesen vielen Glücken wir eigentlich meinen, wenn wir davon sprechen, dass Minimalismus und Glück irgendwie zusammenhängen.

Ich möchte für unsere Beschäftigung mit dem Glück und dem Minimalismus folgende Glücks-Definition zugrunde legen:

„Die Glücksforschung versteht unter Glück das subjektive Wohlbefinden eines Menschen. Dabei geht es einerseits um unsere Gefühle im Alltag, das emotionale Wohlbefinden – und andererseits um die Zufriedenheit mit dem Leben insgesamt, das kognitive Wohlbefinden.“ (Karlheinz Ruckriegel)

Die Schnellen unter euch haben gesehen: Hier wird geschummelt. Zwei verschiedene Glücks-Arten werden in eine Definition gepackt! Das individuelle Wohlbefinden und die allgemeine positive Lebenseinstellung sollen hiernach also richtiges Glück bedeuten. Wenn beides zusammenkommt, können wir mit Recht von einem „glücklichen“ Menschen sprechen.

Minimalismus: Das Mehr im Weniger

Der Clou an der ganzen Geschichte (und der Grund, weshalb ich sie euch überhaupt erzähle) ist nun dieser hier: Die Glücksforschung hat herausgefunden, dass Geld und Besitz so ziemlich zu den letzten Dingen gehören, die uns dauerhaft – im Sinne eines positiven Lebensgefühls – glücklich machen.

Es gibt sechs Faktoren, die ausschlaggebend dafür sind, dass wir uns glücklich im Sinne unserer obenstehenden Definition fühlen: gesunde soziale Beziehungen (Freunde und Familie), Gesundheit, eine befriedigende Tätigkeit, persönliche Freiheit, die innere Einstellung – und erst dann kommt das liebe Geld. Und das auch nur in einem Umfang, in dem es uns einen „angemessenen Lebensstandard“ ermöglicht – mit Dach über dem Kopf, ausreichend Nahrung und der Möglichkeit, unsren grundlegenden persönlichen Bedürfnissen nachzugehen. (Ja, diese Definition ist ihrerseits etwas schwammig, aber um zu erörtern, was für wen nun „angemessene Lebensumstände“ bedeutet, müsste man eigenen eignen Artikel schreiben.)

Wenn wir nun davon ausgehen, dass an den Faktor „Geld“ auch immer das gekoppelt ist, was man damit erreichen kann – nämlich, sich materielle Güter anzuschaffen -, dann heißt das im Klartext: Konsum macht nicht glücklich. Jedenfalls nicht in der Form, wie er in den westlichen sogenannten Industrienationen in den letzten Jahrzehnten propagiert und praktiziert wird.

„Soll die menschliche Evolution weitergehen, müssen wir auf die eine oder andere Weise lernen, uns an unserem Leben intensiver zu freuen. […] Wegzukommen von der irrigen, aber im Westen so gängigen Meinung, dass der Mensch seine Lebensziele am zuverlässigsten und überzeugendsten in materiellen Begriffen ausdrücken sollte – das liegt mir sehr am Herzen.“ (Mihaly Csikszentmihalyi, 2006)

Und genau das hat der scheinbare Trend des Minimalismus erkannt.

Konsum macht nicht glücklich. Deswegen reduzieren wir ihn. Und unsere Gegenstände. Und achten auf das, was uns wirklich glücklich macht, stellen solche altmodischen Dinge wie Familie, Freunde, Trödelmarkt-Sachen, die gefühlte Jahrhunderte halten, reduzierte Einrichtung und dergleichen in den Vordergrund. Darum gehen wir an Mode-Boutiquen vorbei, die nur auf schnelllebiges Kaufen aus sind, auf Grabbeltisch-Kunden, auf die nächste Saison hin werben und uns immer wieder in die klebrige Falle des unnötigen Geldausgebens locken wollen – immer mit dem Glücksversprechen in der Hinterhand.

Minimalisten haben die Industrie durchschaut. Und ihre ganz persönliche Antwort auf diesen Konsumwahnsinn zum Lebensstil erklärt.

Und indem sie über diesen Lebensstil schreiben, ihn mit Bildern auf sozialen Netzwerken teilen und sich vernetzen mit anderen Menschen, die einen ähnlichen Blick auf die Welt haben, erhöhen sie nicht nur ihr individuelles, sondern vielleicht auch das Glück der anderen: indem diese sich für sie freuen – und vielleicht auch nachdenken und mitziehen beim großen Lebensprojekt des Minimalismus. Auf dem Weg zum Glück.

„Willst du immer weiter schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da.“
(Goethe)
Quellen:

http://www.nationalgeographic.de/aktuelles/was-macht-eigentlich-ein/was-macht-ein-gluecksforscher
https://www.th-nuernberg.de/fileadmin/Hochschulkommunikation/Publikationen/Sonderdrucke/38_ruckriegel.pdf
http://www.ruckriegel.org/papers/Gluecksforschung_wisu_8_9_2010.pdf
http://www.gluecksinstitut.eu/index.html
http://www.oecdbetterlifeindex.org/de/#/11111111111

Zero Waste in Köln: „Wir brauchen einen Unverpackt-Laden“

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Ein Leben ohne Müll – klingt fast zu schön, um wahr zu sein, oder? Tatsächlich sieht der Alltag für viele Deutsche momentan anders aus. Allein rund 320.000 Coffee-to-go-Becher werden pro Stunde weggeworfen und es kommt noch eine Unmenge an Müll hinzu, den wir tagtäglich produzieren. Doch das will nicht mehr jeder: Der Zero Waste Lifestyle zeigt, dass es auch anders geht – keine Verpackungen, kein unnötiges Plastik, deutlich weniger Müll. Nach diesem Prinzip leben auch die Kölnerin Olga, die bald den ersten verpackungfreien Laden der Stadt eröffnen will. Denn für sie beginnt Zero Waste bereits beim Einkauf. Im Interview erklärt sie, warum man dort bisher an seine Grenzen stößt und weshalb Köln unbedingt einen Unverpackt-Laden braucht. Weiterlesen

Naturkosmetik: Vier Favoriten für jeden Geldbeutel

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Wenn es darum geht, was zur Pflege und Verschönerung auf meine Haut kommt, achte ich besoners auf Qualität und Inhaltsstoffe. Oftmals ist gute Naturkosmetik allerdings nicht leicht zu finden – ich habe mich inzwischen durch einige Produkte getestet und möchte euch hier vier meiner absoluten Favoriten vorstellen. Denn hier stimmt einfach alles – auch das, was drin ist. Hier ist für jeden etwas mitdabei: Geheimtipps, Klassiker, was für den kleinen Geldbeutel und auch etwas für den Fall, dass es mal mehr kosten darf. Weiterlesen

Home Office: So arbeitest du auch zuhause produktiv

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Selbstbestimmt, ganz ohne Druck und ohne die Adleraugen des Chefs von zuhause aus arbeiten – für viele klingt das nach einem ganz entspannten Arbeitstag. Allerdings sind die Verlockungen und möglichen Ablenkungen in den eigenen vier Wänden viel größer als im Büro. Wie also schafft man es am besten, dennoch produktiv zu sein und den Tag bestmöglich für sich zu nutzen? Mit diesen einfachen Tricks und Gewohnheiten ist es auch im Home Office ganz leicht, seine Ziele zu erreichen und produktiv zu arbeiten.

Ob Student oder Selbstständiger – von zuhause aus produktiv zu arbeiten kann eine Herausforderung sein und mal mehr, mal weniger gut funktionieren. Doch eines ist klar: Besonders beim eigenverantwortlichen Arbeiten zählen Disziplin und Ordnung, um möglichst alles zu schaffen, was man sich vorgenommen hat. Aber es gibt auch ein paar hilfreiche Tipps, um mit denen es deutlich leichter fällt, die eigene Produktivität zu optimieren. Hier findet ihr acht simple und praxistaugliche Vorschläge, um produktiv zu arbeiten. Weiterlesen

Quality Time: 5 Orte, an denen wir mehr Zeit verbringen sollten

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Frisch zurück von einem verlängerten Wochenenden bei meinen Eltern denke ich mir nun: Eigentlich schenkt man den wichtigsten Orten  oft viel zu wenig Zeit! Wir verbringen in unserem Leben vermutlich Monate mit Online-Shopping, Serien gucken und oder im Stau stehen. Aber wir gönnen uns viel zu selten genügend Zeit, um uns dort aufzuhalten, wo es uns wirklich gut tun würde. Deshalb kommen hier ein meine Top 5 der Orte, an denen wir mehr Zeit verbringen sollten. Ein kleiner Reminder für mehr Quality-Time!

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Fünf Tage Detox: Das bringt die Saftkur wirklich

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Das Jahr ist noch frisch, die guten Vorsätze immer noch im Hinterkopf! Und das ist gut so, denn meine meine Mission lautet: gesünder leben! Ich will mich langfristig besser ernähren und darauf achte, was ich konsumiere. Um meinen Körper bei diesem Neustart optimal zu unterstützen und überflüssige Giftstoffe loszuwerden, habe ich eine fünftägige Saftkur gemacht. Was sie wirklich gebracht hat und wie es mir dabei ging, verrate ich euch hier!

Fünf Tage ohne feste Nahrung? Ist das für mich als kleinem Vielfraß überhaupt machbar? Kann ich den Versuchungen widerstehen und die Saftkur vorschriftsgemäß durchziehen? Und wie wird sich mein Körper in dieser Zeit verändern? Diese Fragen beschäftigten mich am Anfang sehr – und erstaunlicherweise haben mich auch viel mehr Leute aus meinem Umfeld auf die Detox-Kur angesprochen als ich dachte. Das Thema ist also wohl doch noch nicht so selbstverständlich in der Gesellschaft angekommen, wie man aufgrund der besonders im letzten Jahr vermehrt veröffentlichten Berichte denken könnte.

Und bei dir? Wie sehr kennst du dich mit dem Thema Entgiftung und Saftkur bereits aus? Falls noch nicht so gut, gibt es hier erst einmal ein paar Basics.

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Die schönsten Januar-Wallpaper für 2016

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Ein neues Jahr ist doch ein bisschen wie ein leeres Buch, das nur darauf wartet, mit neuen Dingen und schönen Erlebnissen gefüllt zu werden. Also der perfekte Zeitpunkt, um auch auch dem Bildschirm einen neuen Anstrich zu verleihen! Damit das im Januar besonders gut gelingt, sind hier die schönsten Januar-Wallpaper für 2016!

Im Netz gibt es zahllose kostenlose Wallpaper, darunter auch wirklich eine Masse an wunderschönen Designs, die nur darauf warten, den eigenen Screen zu verschönern. Hier die Entscheidung zu treffen ist wohl oft gar nicht so leicht. Doch am besten geht es auf jeden Fall, wenn man alle Schönheiten direkt vergleichen kann. Also: los gehts! Weiterlesen