Kategorie: Feelings

Was mir an Social Media Angst macht

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Wer seinen Namen bei Google eingibt, der landet mit Sicherheit einige Treffer, die viel über ihn preisgeben. Facebook, Pinterest, Instagram, Twitter, Xing – auf all diesen Plattformen teilen wir Informationen über unser Leben, unsere Vorlieben und uns selbst, die sich später jeder ansehen kann. Manchmal macht mir das Angst.

Was, wenn mein Social-Media-Ich mir irgendwann zum Verhängnis wird? Wenn jemand Informationen im Netz findet, die nicht für ihn bestimmt sind, mit denen er Unsinn anstellen kann oder die mir auf eine andere Art zum Nachteil werden? Weiterlesen

Wie man Prüfungsstress am besten übersteht

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Das Studentenleben ist schon eine schöne Zeit: lange ausgehen, lange ausschlafen, lange Semesterferien. Na ja, gut, schrauben wir mal einen Gang zurück: zumindest wenn sich am Ende des Semesters dem Prüfungsstress nähert, sieht es in vielen Studenten-Kalendern ganz anders aus. Denn dann stehen Pauken, Auswendiglernen und Wiederholen auf dem Tagesplan – alles, um die Prüfungen mal mehr, mal weniger gut zu überstehen.

Doch welche Geheimtipps gibt es wirklich, um diese stressige Phase zu überstehen und nicht völlig die Nerven zu verlieren, wenn Zeitdruck und zu erledigende Aufgaben linear ansteigen?

Zwar stecke ich momentan noch in den Prüfungen, aber das Schlimmste ist bereits geschafft, deswegen habe ich heute auch Zeit, euch meine Tipps für etwas weniger Stress in der Klausurenphase zusammenzufassen. Wer sich jetzt allerdings ein Allheilmittel erhofft, den muss ich gleich mal enttäuschen: Das ist keine Anleitung, wie man ohne einen Finger zu krümmen Bestnoten schreibt. Denn eines sei schon einmal gesagt: Niemand, egal wie gute Noten er auch letztlich bekommt, schafft das ganz ohne Aufwand – außer vielleicht er ist Sheldon Cooper.

Und natürlich ist das keine Allround-Lösung, sondern nur meine eigene Art, mich für die Prüfungen vorzubereiten. Einigen mag das vielleicht auch helfen, deswegen möchte ich das gerne mit euch teilen – ich will aber nicht sagen, dass das der einzige oder beste Weg ist. Wie man sich ganz gut zum Lernen motivieren kann, habe ich übrigens hier schon einmal beschrieben.

Die vier Phasen des Lernens

Phase eins: Die Vorlesung

Es mag für den ein oder anderen überraschend sein, aber es ist tatsächlich hilfreich, wenn man ab und zu im Unterricht anwesend ist. Nicht nur, dass der Lehrer dann bereits deinen Namen kennt, sondern man kann sich so auch einen besseren Überblick über den Lehrstoff verschaffen und vor allem – worauf der Professor oder Dozent besonderen Wert legt. Denn das ist mitunter bei Prüfungen der Aspekt, der am schwierigsten einzuschätzen ist.

Und so langweilig und abgedroschen es auch klingen mag: Mitschriften sind unheimlich praktisch. Da mag man jetzt vielleicht mit den Augenrollen oder sagen „Erzähl mir was Neues“, aber in Prüfungsfächern sollte man sich einfach Notizen machen, um den Stoff später nachvollziehen zu können. Viele Dozenten stellen zwar ihre Folien später zur Verfügung, so dass man damit theoretisch alles nachvollziehen kann – aber das stimmt einfach nicht immer. Manchmal sind diese Folien nämlich so unübersichtlich, unvollständig oder einfach unnütz, dass dir deine eigenen Notizen unfassbar viel bringen können.

Ich schaffe das auch nicht immer, denn manchmal hat man einfach keine Lust mitzuschreiben oder denkt, es wäre überflüssig, weil man sowieso alles versteht – aber: du  s o l l t e s t das wirklich tun!

Phase zwei: Planen & Zusammenfassen

Auch dieser Tipp wird oft nicht ganz so hoch geschätzt, für mich ist er aber wirklich essentiell: Fang auf jeden Fall früh genug mit allem an! Für mich gibt es nichts Schlimmeres, als unter komplettem Zeitdruck zu lernen, deshalb mache ich mir meistens auch zu Beginn (immerhin mental) einen gewissen Zeitplan. So weiß ich, wann ich absolut im Verzug bin und ich ein bisschen mehr Tempo machen sollte.

Außerdem fange nie direkt mit dem Lernen an, sondern bereite erst einmal meine Unterlagen für die Prüfungen vor. Schließlich gibt es meist verschiedene Quellen; Bücher, Folien, Mitschriften, Notizen oder eigene Online-Recherchen. All das fasse ich deshalb nochmal in einem einzigen Word-Dokument pro Fach für mich zusammen, denn das hat mehrere Vorteile: Der Stoff wird selektiert, noch einmal durchdacht und neu zusammengestellt, so dass man vielleicht bereits das ein oder andere behält.

Jeder hat hier sicher seine eigenen Vorgehensweisen, die für ihn am besten funktionieren. Für mich klappt das in dieser Form am besten, andere arbeiten vielleicht besser mit handgeschriebenen Karteikarten und und und.

Phase drei: Lernen

Das ist für mich ehrlich gesagt die anstrengendste Phase, denn sie erfodert wahnsinnig viel Konzentration und Selbstbeherrschung. Aber was soll man tun, den Stoff muss man sich ja einverleiben – darum kommt man wohl nicht herum.

Für mich funktioniert Repetition am besten, ich lese mir meine Lernunterlagen immer wieder durch und versuche im Anschluss, die Inhalte für mich zu wiederholen. Aber da es so viele unterschiedliche Lerntypen gibt, kann man hier wirklich nicht sagen, dass irgendeine Art und Weise besonders gut funktioniert. Ich fürchte, da muss jeder selbst herumprobieren und herausfinden, welches Lernen für ihn am besten funktioniert.

Weil das für mich die Zeit ist, die ich am nervigsten finde und mit der ich in diesem Semester die größten Probleme hatte, habe ich hier für euch auch ein paar Tipps, wie man sie am besten übersteht. Die findet ihr gleich im Anschluss. Wer auf der Suche nach ein paar Fun-Ideen ist, der könnte mal einen Blick auf die Zusammenstellung von Zeitjung werfen.

Phase vier: Wiederholen

Wiederholen, wiederholen, wiederholen – damit verbringe ich kurz vor der Prüfung viel Zeit, um mir die wichtigsten Dinge merken zu können. Vor allem in diesem Semester habe ich gemerkt, wie viel es bringt, gemeinsam mit anderen zu lernen, denn leider habe ich das nicht ausreichend gemacht – was sich prompt gerächt hat.

Verhältnismäßig war in diesem Semester so viel zu tun, dass mein Kopf irgendwann einfach so überfüllt war, dass ich mich auf nichts mehr richtig konzentrieren konnte. Hier hätte es mir sehr geholfen, mit anderen zu lernen – am besten sind natürlich Kommilitonen, die sich auch mit dem Stoff auskennen und so nicht nur die optimalen Fragen stellen können, sondern auch selbst etwas von der gemeinsamen Lernzeit haben.

Aber auch Familienmitglieder oder Freunde lassen sich hier (hoffentlich voller Freude, postiver Energie und unendlicher Geduld) einspannen. Gemeinsam mit den zusammengestellten Lernunterlagen sollte es so also kein allzu großes Problem sein, sich auch von einem Fachfremden abfragen zu lassen. Der Vorteil: Man ist gezwungen, sich wirklich auf die Thematik zu konzentrieren – und all die netten Ablenkungsgelegenheiten wie Instagram, Facebook und E-Mails mal beiseite zu lassen.

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5 Tipps, um den Prüfungsstress zu überstehen

So viel zu meiner Zeiteinteilung, die bisher immer sehr gut funktioniert hat. Doch eigentlich sollte es hier ja auch um ein paar konkrete Tipps gehen, wie man die Prüfungszeit am besten überlebt ohne sich total Aufzuarbeiten und ohne am Ende wie ein kleines Nervenbündel in die Prüfung zu starten. Deshalb hier meine wichtigsten Erkenntnisse, wie man den kompletten Prüfungsstress-Overload vermeiden kann.

Verlier das Ziel nicht aus den Augen

Lernen ist anstregenend, nervig und es gibt etwa drei Milliarden Dinge, die man lieber machen würde. Außerdem bringt es manchmal leider nicht halb so viel, wie man es sich wünschen würde. Aber: Halte durch! Wer auf halber Strecke strauchelt, sollte sich nicht entmutigen lassen. Meist ist die Viel wichtiger ist es, neuen Mut und neue Kraft zu sammeln und einfach weiter zu machen. Strukturiere deine Zeit neu, lege eventuell den Fokus neu und weiter gehts! Du schaffst das schon!

Gönn dir Auszeiten

Beim Punkt Planung & Vorbereitung habe ich schon erwähnt, dass ich wirklich fast immer rechtzeitig mit dem Lernen anfange. Selbst wenn ich am Anfang nicht viel mache, sondern erst einmal ganz gemütlich den Stoff zusammenfasse, weiß ich so, dass ich alles in Ruhe erledigen kann.

Das erlaubt es mir auch, mir in den späteren Phasen mehr Zeit für anderes zu lassen. Ich kann einfach nicht acht bis zehn Stunden am Stück lernen, das würde mich wahnsinnig, unglücklich und wahrscheinlich auch unzurechnungsfähig machen. Also alles Dinge, die man in der Prüfungsvorbereitung überhaupt nicht brauchen kann. Stattdessen gönne ich mir auch zwischendurch immer wieder kleine Breaks, in denen ich Sachen mache, die mir Spaß machen – und sei es nur, um mir 15 Minuten lang Youtube-Videos anzusehen oder eine Stunde ganz gemütlich Mittag zu essen.

Wenn ich mich an meine Abizeit zurückerinnere, weiß ich eigentlich nur noch, dass ich ständig Gilmore Girls geguckt habe. Hat irgendwie ganz gut funktioniert. 😉 Natürlich gilt auch hier: nicht übertreiben, sondern ein gesundes Mittelmaß finden!

Bewegung

Nichts pustet das Hirn so gut durch wie Sport. Bewegung ist wohl der optimalste Ausgleich für Prüfungsstress, den man sich denken kann. Und das sage ich als eigentlicher Sportmuffel. Doch so eine Stunde an der frischen Luft (und wenn es nur ein Spaziergang ist) oder auch auf dem Laufband kann wirklich Wunder bewirken. Man ist in einer anderen Umgebung, kann den Gedanken mal ein bisschen freien Lauf lassen und sich auf etwas anderes konzentrieren – denn ob man es glaubt oder nicht: es gibt auch noch ein Leben abseits der Prüfungsvorbereitung.

So lässt sich hoffentlich auch den Prüfungskilos entgegenwirken, denn der ein oder andere greift ja in der Prüfungsphase ganz gerne mal auf ein bisschen mehr Nervennahrung zurück als vielleicht gut wäre.

Belohne dich

Wer viel leistet, darf sich natürlich auch belohnen. Wie das im Einzelnen aussieht, ist natürlich jedem selbst überlassen. Vielleicht, indem man sich einen Tag komplett für Freunde reserviert, vielleicht aber auch, indem man sich schon mal ein Konzertticket für die Phase nach den Klausuren kauft – das kann schließlich auch für bisschen Motivation im Prüfungsstress sorgen.

Am besten finde ich es, hier eine Mischung aus kleineren und größeren Belohnungen zu wählen, so dass man auch über längere Zeit am Ball bleibt. Um mal ein paar Beispiele zu nennen: wenn alles geschafft ist, gönne ich mir auf jeden Fall einen tollen Kino-Abend mit Sushi und allem, was das Herz begehrt – eben etwas, was mir wirklich Spaß macht. Zwischendurch habe ich mich aber zum Beispiel auch mal mit einer Folge meiner Lieblingsserie belohnt oder mit einem total überteuerten Smoothie, den ich mir eigentlich sonst nie kaufen würde.

Lass dich nicht ständig ablenken

Vor allem dieses Jahr war dieses Problem leider viel zu oft ein Hindernis für mich: Ich habe mir Zeit freigeschaufelt, mich an den Schreibtisch gesetzt, die Lernunterlagen vor mir ausgebreitet – und dann habe ich erst einmal Snapchat-Videos angesehen, Instagram-Bilder durchgeklickt und auf Nachrichten bei Facebook geantwortet – und das auch zwischendurch immer wieder. Sobald mein Kopf mir sagte „Hey, gibt es da nicht noch spannendere Dinge?“, war ich prompt direkt dabei, das mal auszuprobieren.

Mir hat hierbei wie bereits gesagt zum Teil geholfen, mich von anderen abfragen zu lassen. Aber man sollte das natürlich auch irgendwie alleine in den Griff bekommen. Also: Leg das Handy weg, schalte das Wlan auf deinem Laptop aus und bringe dich für mindestens eine Stunde in Sicherheit vor all den Verlockungen! Wer das alleine nicht so gut gebacken bekommt, der kann hierfür auch auf ein paar praktische Apps zurückgreifen, die das für einen erledigen. Eine davon ist zum Beispiel die kostenlose App „Flat Tomato„, die dir dabei hilft, in 25-minütigen Intervallen an deinem Ziel zu arbeiten und dir zwischendurch kurze Pausen gönnt.

Nimm alles nicht zu ernst

Noten sind wichtig. Irgendwie. Aber sie sind bei Weitem nicht alles. Lebensfreude, Freundschaften und Co. sind viel wichtiger als die Zahl, die da am Ende auf deinem Zeugnis stehen wird. Deswegen mach dir keinen solchen Kopf ums Lernen! Mir sind gute Noten zwar grundsätzlich schon wichtig, aber bei Weitem nicht alles.

Es sagt nichts über dich aus, wie gut oder schlecht du Dinge in einer Prüfung reproduzieren kannst – du bist deshalb kein besserer oder schlechterer Mensch, du bist deshalb nicht einmal schlauer oder dümmer als andere. Du kannst der schlauste Mensch der Welt sein und trotzdem regelmäßig in Prüfungssituationen versagen. Oder du kannst der dümmste Student sein und durch unverhältnismäßig intensives Pauken trotzdem alles auf der Platte haben.

Was ich damit sagen will: Definiere dich nicht über deine Note, denn das würde dich nur unglücklich machen! Genieße lieber die Zeit als Student, die hast du schließlich nur einmal.

Ich wünsche euch allen viel Erfolg bei euren Prüfungen und vor allem viel Spaß!

 

 

„Hilfe, ich habe ein Luxusproblem – zu viele Möglichkeiten“

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Wo kaufe ich mein Gemüse, welches Verkehrsmittel wähle ich für die nächste Reise, welche Hose ist die richtige – Möglichkeiten über Möglichkeiten fordern uns im Alltag immer wieder heraus. Täglich treffen wir Hunderte kleiner Entscheidungen, um den Tag zu meistern. Doch was ist eigentlich mit der einen, mit der vielleicht wichtigsten Frage: Was willst du mit deinem Leben anfangen? Eine Kolumne.

Meine Lebensplanung geht momentan genau bis zur nächsten Woche. Klar, für die Zeit danach gibt es Anker, Fixpunkte, bei denen ich weiß, was in etwa passieren wird. Ein Konzert, ein Flug, eine Hochzeitseinladung. Ein grober Plan für die kommenden zwölf Monate besteht da irgendwo, alleine schon aufgrund des Studiums, das noch etwa so lange gehen wird.

Aber sonst? Nichts. Weiterlesen

Warum bist du so unfreundlich?

Header Kolumne Warum so unfreundlich

Warum sind viele so unfreundlich? Die Leute vergessen ihre guten Manieren und pfeifen scheinbar auf ein freundliches Miteinander – das scheint der neue Trend im sozialen Gefüge zu werden.

Immer öfter mache ich in letzter Zeit die Beobachtung, dass mir Menschen begegnen, über die ich noch lange nachdenke und von denen ich anderen erzähle. Und zwar nicht, weil es besonders schöne und erbauliche Erlebnisse gewesen wären, sondern weil mich die Begegnungen schockiert haben. Weiterlesen