5 Tipps, um dich zum Sport zu motivieren

5 Tipps, um dich zum Sport zu motivieren

Auch eine faule Socke? Der Vorsatz für „bald mehr Sport“ steht schon seit zig Monaten? Dann könnten diese 5 Tipps helfen!

Das zuzugeben ist vielleicht nicht gerade schön, egal ob vor anderen oder sich selbst, aber man muss der Wahrheit ja ins Auge blicken: Was Sport angeht, bin ich ganz schön faul. Ginge es nach mir, würde sich meine köperliche Bewegung wahrscheinlich auf ein Minimum beschränken.

Trotzdem versuche ich immer, mein Sportpensum auf einem guten Level zu halten. Wenn alles klappt, wie geplant, mache ich fünf Mal pro Woche Sport – und bin dabei nicht gerade der glücklichste Mensch der Welt, dafür aber im Anschluss.

Mit diesen fünf Tipps gelingt es viel leichter, sich wirklich zum Sport zu motivieren:

1. Wähle den richtigen Zeitpunkt!

Ich überlege mir meist ganz genau, wann ich Sport mache. Sowohl an welchen Wochentagen es am besten passt, als auch um welche Uhrzeit. Mein Stundenplan ist oft sehr unregelmäßig und jeder Tag anders, da lohnt sich eine gute Planung. Am besten finde ich es tatsächlich, morgens noch vor der Arbeit oder der Vorlesung Sport zu machen. Denn dann ist das Tagesziel geschafft und ich kann den restlichen Tag ganz entspannt genießen ohne das drohende Kraft- oder Ausdauertraining im Hinterkopf. Aber natürlich hängt das ganz vom persönlichen Zeitplan ab.
Tipp: Wenn ich morgens Sport mache, gehe ich wirkich direkt nach dem Aufstehen. Ich hüpfe schon Zuhause in die Sportklamotten und gehe direkt ins Training. So hat man kaum Zeit, Ausreden zu finden. Und es geht schneller vorbei.

2. Plane auch Sporteinheiten ein, für die du nichts brauchst!

Wer für Bewegung immer in einen Kurs gehen oder erstmal weit fahren muss, für den liegt die Hürde automatisch gleich viel höher, sich zum Sport zu überwinden. Deshalb such dir etwas aus, wofür du dich nicht lange vorbereiten musst, du kein großes Equipment brauchst und was du vielleicht sogar Zuhause tun kannst.
Tipps: Joggen. So langweilig es klingt, so schön kann es doch sein. Laufschuhe an und raus in die Natur. Wenn man aus der Puste ist, kann auch schnelles Gehen zwischendurch beim Kampf gegen die Kalorien helfen. Und für Zuhause: Es gibt viele Youtube-Tutorials, die man sogar in Echtzeit Zuhause mitmachen kann. Einfach anfangen!

3. Übernimm dich nicht!

Bei Sport gilt (leider genauso wie beim Schokolade-Essen): Jede Einheit zählt! Du musst ja nicht gleich zwei Stunden lang in Bewegung sein, auch kleine Aktivitätseinheiten sind besser als nichts. Manchmal hilft es, sich gar kein Zeitlimit zu setzen, sondern einfach nur, DASS mann es macht. Und nicht enttäuscht sein, wenn man vielleicht doch etwas früher aufhört als erwartet. Immerhin war man aktiv. Plane also realistische Sporteinheiten ein, die dich nicht von Vornherein einschüchtern.

4. Rede mit anderen darüber!

Wenn ich mit Freunden oder der Familie über meine Sportpläne spreche, werden sie ganz von alleine zum festen Bestandteil in meinem Tag – als würde man es „offiziell“ machen. Wenn du es dann doch nicht machst? Dann musst du dich vielleicht nicht nur vor dir selbst, sondern auch vor anderen dafür verantworten. Und das kann ganz schön unangenehm sein.
Tipp: Außerdem bekommt man doppelt Lob. Ich erzähle gern abends, dass ich auch wirklich Sport gemacht habe und es mir nicht nur vorgenommen habe. Dann gibts einmal Lob von mir selbst nach dem Sport und abends von meinem Freund. Das tut gut.

5. Belohne dich!

Setze dir kleine Zwischenziele und belohne dich, wenn du sie erreichst. Das kann eine bestimmte Trainingsfrequenz sein, eine bestimmte Trainigsdauer oder auch ein bestimmter Trainingserfolg, wie ein Kilo weniger auf der Waage oder aber auch zwei Zentimeter weniger Hüftumfang. Wenn du es zum Beispiel schaffst, wirklich fünf Mal in einer Woche Sport zu machen, könntest du dir ja einen Kinobesuch gönnen. Oder einen schönen Einkaufsbummel. Oder ein neues Buch. Oder einen Kaffee. Oder eine Stunde Couch-Potato-Dasein.

Fazit

Es gibt nichts Schlimmeres, als sich selbst zu bestrafen, weil man seine Ziele vielleicht nicht geschafft hat. Ich bin auch ab und zu enttäuscht, wenn ich doch lieber meine Lieblingsserie angesehen habe statt mich zu bewegen, aber meist gehe ich dann am nächsten Tag wieder mit gutem Vorsatz an die Sache heran – und vielleicht sogar mit doppelter Motivation.

Mir helfen diese Tipps tatsächlich, regelmäßiger Sport zu machen als noch vor ein paar Jahren, als ich darum einen großen Bogen gemacht habe. Und irgendwie, ab und zu, so ein bisschen macht es mir dann doch Spaß. Das Schönste ist für mich zwar immer noch der Moment, wenn ich frisch geduscht in meine normalen Klamotten schlüpfen darf, denn dann weiß ich: „Ich habe es für heute geschafft!“, aber tatsächlich gibt es mittlerweile einiges, was mir auch daran gefällt… Wenn man es endlich schafft, die Gewichtzahl zu erhöhen. Wenn man eigentlich aufhören will, aber dann doch noch länger auf dem Crosstrainer durchhält. Wenn die Muskeln brennen nach den Squats.

Sport ist gar nicht so übel.

18 Kommentare

  1. Klasse! Love it. Genau wie ich mich Fuele. Aber ich kan es morgens nicht so gut ferbringen. Bin besser im nachmittag. Aber Dan stehe ich dehn ganzen tag im stress wei ich noch sport machen muss 🙁

    • So geht es mir leider auch, wenn ich den Sport auf abends lege. Deshalb beiße ich dann doch öfter mal die Zähne zusammen und gehe einfach morgens.

  2. Mir geht es genauso wie dir, ich versuche auch, mein Sportprogramm morgens vor der Arbeit zu absolvieren, weil ich abends nach der Arbeit einfach kaputt bin, mich lieber nur auf die Couch lege und eine Serie gucke oder für meinen Blog schreibe. Ich bin zwar auch im Fitnessstudio angemeldet, für die morgendliche Sporteinheit greife ich aber auf Gymondo-Work Outs zurück. Kann ich wirklich empfehlen und 20 Minuten kann sich jeder Zeit nehmen 🙂

  3. Für mich Sportmuffel sind die Tipps genau richtig. Vor nen paar Monaten habe ich es mal geschafft wirklich regelmäßig Sport zu machen, aber dann fehlt mir einfach die Zeit dafür und jetzt schaffe ich es wieder nicht mich neu zu motivieren…

    Liebe Grüße,
    Jana von bezauberndenana.de

    • Ich glaube auch, dass der Anfang eigentlich der schwierigste ist. Nach so einer gewissen Zeit ohne Sport muss man sich erst mal wieder klar machen, dass es vielleicht doch ganz gut wäre, wieder anzufangen. Und es dann durchziehen.

  4. Na also fünfmal die Woche Sport kann sich auf jeden Fall sehen lassen! Ich ziele immer auf viermal und wenn ich es dann doch öfter schaffe, habe ich mir einen kräftigen Klopfer auf die Schulter verdient 🙂 Das Thema passt ja wie die Faust aufs Auge für einen Sonntag! Dann kann man gleich die kommende Woche und seine Sporteinheiten planen 🙂 Habe dazu auch erst letztens etwas gepostet, wie man sich für den Sport am Morgen motiviert 🙂

    • Ich muss auch sagen, dass ich fünfmal echt nicht immer schaffe – manchmal geht das auch einfach zeitlich gar nicht. Aber ich peile es an. 😉
      Das hört sich interessant an, das werde ich mal ansehen.

  5. Die Tipps klingen wirklich ganz gut! Mir fällt es manchmal so richtig schwer mich aufzuraffen! Aber mir hilft es, dass ich gemeinsam mit meinem Mann zum Sport gehe und dass ich meine Ziele nicht allzu hoch stecke, sondern es tagesfirm abhängig mache!
    Liebe Grüße
    http://www.champagne-attitude.com

  6. Tolle Tipps und so wahr! Ich schreibe selber über Sport und betreibe aber uach welchen regelmäßig, aber ab und an muss ich mich auch motivieren. Ab und an muss man einfach seinen inneren Schweinehund überlisten 🙂

    Hab einen schönen Abend.
    Liebe Grüsse,
    Svenja / strasskind.com

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