5 Strategien, um sich zum Lernen zu überwinden

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Als Student hat man Phasen, die wirklich entspannt sind. Und Phasen, in denen man richtig viel tun muss. Hier sind meine 5 Strategien, um sich zum Lernen zu überwinden.
Mir liegt definitv etwas an guten Noten und daran, mit dem Lernen einigermaßen hinterher zu kommen. Trotzdem fällt es mir nicht immer leicht, mich wirklich dafür aufzuraffen. Es gibt doch so viele andere schöne Dinge, die viel mehr Spaß machen.
Doch leider kommt man nicht immer ums Lernen herum, ab und an muss wohl jeder über seinen Schatten springen und den inneren Schweinehund überwinden. (Das gilt bei mir übrigens ebenso für Sport. Wie man sich zum Sport motivieren kann, habe ich bereits hier beschrieben). Heute geht es bei mir allerdings nur um das Lernen. Egal ob für Prüfungen oder für den Beruf, Lernsituationen werden uns wohl unser Leben lang begleiten.

Mit der richtigen Strategie ist Lernen auch nur halb so schlimm, deshalb habe ich heute 5 Punkte für euch zusammengefasst, die mir immer dabei helfen, besser ans Ziel zu kommen.

5 Strategien, um sich zum Lernen zu überwinden

1. Schaffe dir Rituale!

Es ist wirklich nicht leicht, endlich mit dem Lernen anzufangen. Vor allem, wenn man gerade eine lange Phase des Entspannens hinter sich hat. Also wie den Absprung schaffen? Na klar, man muss in den sauren Apfel beißen und endlich anfangen. Besonders gut gelingt mir das immer, wenn ich mir eine klare Tagesstruktur ausdenke. Ich nehme mir gerne genügend Zeit, für’s Lernen und teile mir den Tag in Lern- und Entspannungsphasen sein. Meist fange ich morgens direkt mit einer Lerneinheit ein, aber immer mit dem Wissen, dass ich das nicht den ganzen Tag durchziehen muss. Nach etwa zwei Stunden gönne ich mir dann eine Pause, in der ich etwas tue, was ich richtig gerne mache. Zum Beispiel meine Lieblingsserie gucken oder ein Hörbuch anhören.

2. Strukturiere deine Lerninhalte!

Für meine kommenden Prüfungen muss ich viele verschiedene Fächer und Inhalte lernen. Momentan erscheint mir das alles noch wie ein riesiger Berg, der absolut unbezwingbar vor mir liegt und bei dem mir schon beim Ansehen die Puste ausgeht. Mein nächster Schritt wird deshalb sein, mir einfach nochmal einen Überblick zu verschaffen, was ich denn tatsächlich können muss. Sobald das feststeht, scheint die Aufgabe schon nicht mehr ganz so unmachbar.

3. Arbeite nach einem Zeitplan!

Keiner sollte einfach so drauf los lernen. Ein guter Zeitplan ist hier unabdingbar. Normalerweise hast du einen Prüfungstermin oder Ähnliches, wofür du dich vorbereitest. Also ein fixes Datum, an dem du so viel wie möglich gelernt haben solltest. Teile dir die Zeit bis dahin also sinnvoll ein. Ich habe immer drei Lernphasen:

  • die Vorbereitungsphase, in der ich mir einenen Überblick über die Lerninhalte mache
  • die Lernphase, in der ich mir die Inhalte meist noch einmal selbst zusammenfasse und in eine für mich sinnvolle Struktur bringe und
  • die Wiederholungsphase, in der ich schon einiges kann und mithilfe meines Lernmaterials alles wieder und wieder wiederhole.

Mit diesen Vorwissen versuche ich, mir die Zeit bis zum Prüfungstermin grob einzuteilen. Natürlich klappt das mal mehr mal weniger gut. Aber so hast du immer ein „Soll“, das man erreichen sollte und kannst so besser erkennen, ob du mehr oder weniger Gas beim Lernen geben solltest.

4. Gönne dir Pausen!

Niemand lernt gut und nachhaltig, wenn er total erschöpft, genervt, gelangweilt, verärgert, verzweifelt oder überanstrengt ist. Gönn dir deshalb auch einfach mal einen Tag Ruhe, um nicht die Nerven zu verlieren. Denn was bringt dir die beste Note, wenn du dafür deine ganze Lebenszeit opfern musstest? Deshalb: Chill mal! Gönn dir einen richtig schönen Tag und denke nicht eine Minute an den ganzen Lernkram, der noch auf dich wartet.

5. Sorge für die richtige Lernumgebung!

Wo man lernt ist meiner Meinung nach sehr wichtig, denn du kannst dich nicht überall gleich gut konzentrieren. Manche können sich wirklich nur auf den Hosenboden setzen und anfangen zu lernen, wenn sie dafür früh morgens aufstehen und in die Bibliothek marschieren. Dazu gehöre ich zwar nicht, aber es ist einfach wichtig, herauszufinden, welcher Ort für dich perfekt ist. Zuhause warten natürlich viele Ablenkungen: Fernsehen, Handy, sogar Geschirr einzuräumen kann hier plötzlich wahnsinnig verlockend wirken. Ich persönlich lerne trotzdem am liebsten Zuhause, sogar auf dem Sofa, um ehrlich zu sein, denn ich brauche immer das Gefühl von „Es ist doch gar nicht so schlimm, guck mal, sogar super bequem hier“. Mit diesem Surrounding fühle ich mich einfach wohler und es ist keine so große Hürde für mich, mit dem Lernen anzufangen. Deshalb: Wenn du es noch nicht weiß, dann teste es aus, wo für dich die perfekte Lernumgebung herrscht!

So, das waren sie, meine 5 Strategien, um sich zum Lernen zu überwinden. Ich hoffe, meine Erfahrungen helfen hier ein bisschen weiter. Habt ihr denn noch gute Tipps und Tricks, um endlich mit dem Lernen anzufangen und es gut zu bewältigen?
Meine nächste Vorbereitungsphase beginnt… heute. 🙁 Mal sehenen, wie gut ich mich an meine eigenen Tipps halte.

19 Kommentare

    • Ja, das geht mir natürlich auch oft nicht anders. Aber bisher hab ich es dann doch noch immer geschafft, mit dem Lernen anzufangen und es durchzuziehen. 😉

    • Da kann ich dir nur Recht geben, das habe ich auch immer wieder festgestellt, dass zu viel Lernen einfach nur für riesige Knoten im Hirn und wenig Elan sorgt. 😉

  1. Danke für die tollen Tipps! Gut nochmal daran erinnert zu werden, denn ich habe im September meine Ausbildung angefangen in der ich natürlich auch lernen muss und weiß gar nicht mehr wie das geht, so doof sich das anhört. Habe davor 3 Jahre lang halt nur als Minijob gearbeitet und bin gereist, von daher ist es wieder eine totale Umgewöhnung. Aber irgendwie bin ich auch motivierter als damals in der Schule und freu mich ein bisschen drauf 😀 ! Verrückt. Wünsche dir jedenfalls viel Erfolg und Durchhaltevermögen 🙂 … ich muss jetzt mein Berichtsheft schreiben (mega nervig) und noch einen Bericht und in 2 Wochen schreibe ich auch schon wieder in der Schule arbeiten (BWL und SUK juhu!)

    Liebe Grüße
    Jasmin von nimsajx.blogspot.de

    • So ging mir das auch, als ich mein Studium angefangen habe. Die Schule lag dann doch schon wieder etwas länger zurück und irgendwie schien das Lernen so weit weg. 😉 Ich wünsche dir viel Erfolg für deine Ausbildung!

    • Hihi, oh ja, ich denke, fast jeder kennt das! Das gute daran: Man wird wahnsinnig kreativ darin, sich andere Aufgaben zu suchen. Dadurch lernt man zwar nichts, aber es sind plötzlich ganz viele andere, lästige Dinge erledigt. 😀

  2. Mir fällt es auch immer schwer in Phasen konstant weiter zu lernen, wenn eigentlich gar kein Lerndruck besteht. Dafür blogge ich einfach zu gerne – das längt mich immer am meisten ab. 😉 Mir hilft tatsächlich ein Wochenplan bzw. Lernplan am besten, bei dem ich mir feste Lernzeiten einteile. 🙂 So genießt man auch die freie Zeit viel mehr.

    Liebste Grüße
    Rina von Adeline und Gustav

    • Guter Plan, das hilft sicherlich sehr weiter! Ganz so strikt habe ich mir die Lernzeiten meist nicht eingeteilt, aber einen groben Wochenplan habe ich auch fast immer dafür. 🙂

  3. Vor allem die richtige Lernumgebung ist SO wichtig!
    Ich lass mich so schnell ablenken…manchmal sogar von einem Spatz im Garten, fürchterlich!
    Ein wirklich toller Blog!
    Liebe Grüße
    Jenny

    • Hihi, ja, ganz schrecklich ist das manchmal. Auf was für Ideen man da zwischendurch so kommt… 😉 Ich mache auch oft für die Zeit mein Handy aus, damit Instagram und meine Mails nicht so verlockend sind.

  4. Tolle Tipps, so gehe ich beim Lernen auch immer vor! 🙂
    Am schwersten fällt mir aber immer, die Motivation mit dem Lernen anzufangen, ist das mal geschafft, läuft es recht gut. 🙂

    Liebe Grüße,
    Vanessa von prêt-à-porter NOIR

    • Total verständlich, der erste Schritt ist oft der schwierigste. Bei mir ist das meistens so, weil das Lernen am Anfang noch so unübersichtlich wirkt, bevor man angefangen hat. 😉

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