Ein Jahr vegan: So waren die ersten 12 Monaten als Veganer (HCLF vegan)

Ein Jahr vegan | 12 Monate HCLF vegan | veganer Blog | vegane Rezepte | Glowing

Am Anfang war es nur eine Idee – eine Herausforderung, die ich neugierig beäugte und für spannend genug befand, sie selbst auszuprobieren. Keine Milch, keine Eier, kein Fleisch. Doch dann geschah das Erstaunliche: Es gefiel mir!

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich beschlossen, mich HCLF vegan zu ernähren. Nach zwölf Monaten möchte ich euch heute gerne erzählen, was ich in dieser Zeit als Veganer gelernt habe, was mir schwer fiel und weshalb ich mir manchmal wünsche, nicht vegan zu sein.

Weshalb ich vegan wurde

„Oh, das könnte ich nicht!“ Diesen Satz bekommt wohl jeder Veganer öfter zu hören, besonders wenn es um den Verzicht auf Milchprodukte und Eier geht. Diese Nahrungsmittel scheinen für die meisten zu sehr im täglichen Speiseplan verankert zu sein als dass problemlos auf sie verzichtet werden könnte. Auch für mich war eine vegane Ernährung lange kein Thema: Früher habe ich Fisch, Fleisch, Milch und Eier gegessen und mochte sie sehr gerne.

Einige Artikel und Bücher über das Thema „HCLF vegan“ haben bei mir dann allerdings Neugier geweckt: Kohlenhydrate essen sollte erlaubt sein? Und dem Körper sogar gut tun? In einer Gesellschaft, in der beispielsweise nach wie vor eine Low-Carb-Ernährung als das Non-Plus-Ultra gilt, um Gewicht zu verlieren, schien mir das nur zu verlockend. Kurz gesagt: Ich war angefixt und wollte gerne mehr erfahren. Je weiter ich recherchierte, desto mehr Infos und Aussagen fand ich, die eine HCLF vegane Ernährung als mehr als sinnvoll erscheinen ließen.

So gerne ich auch wochenlang über bestimmten Entscheidungen grüble, hier fiel sie mir leicht und kam aus dem Bauch heraus: Ich wollte es selbst ausprobieren und sehen, wie ich damit zurecht kam. Gesagt, getan! Was anfangs als ein Experiment startete, begann schnell, völlig normal für mich zu werden.

Die Schwierigkeiten beim Umstieg auf vegane Kost

Besonders schwer bei der Umstellung fiel mir… eigentlich nichts. So unglaublich das für den ein oder anderen klingen mag, ich fand es wirklich sehr einfach, vegan zu kochen. Und aufregend. Schließlich muss man sich erst einmal aus dem alltäglichen Trott lösen und einige Dinge neu sortieren.

Statt normaler Milch, habe ich mich durch Hafer-, Reis- und Mandelmilch probiert. Ich habe mehr Kartoffeln, Reis und Quinoa in meinen Speiseplan integriert. Unterschiedliches Gemüse auf verschiedenste Arten zubereitet. Mich an Hülsenfrüchten wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen erprobt. Smoothies und Bowls für mich entdeckt. Vegan gebacken.

vegan-rezept-mini-gugl-ostern-glowing-blog-5

Kurzum: Ich habe Neues gelernt und vieles für gut und schmackhaft befunden. Gefehlt hat mir in der ersten Zeit beinahe nichts – abgesehen vielleicht von einem Stück Käse zum Naschen oder ein wenig über der Pizza. Selbst mein Freund fand „das neue Essen“ lecker.

5 Tipps for Vegan Beginners

  1. Kein Stress: Es klappt nicht alles auf Anhieb? Du bist unterwegs und hast keine Ahnung, wo und wie du schnell etwas essen kannst? Keine Panik, fast überall findet sich mittlerweile ein veganer Snack: Viele Bäckereien, Supermärkte und Restaurants bieten vegane Optionen an. Im Zweifelsfall sind Bananen, Snackgemüse und Humus mein bevorzugter Notnagel. Sollte wirklich nichts zu finden sein, kannst du immer noch versuchen, eine vegetarische Variante zu finden (und sie eventuell in eine vegane Variante verwandeln – Käse kann man schließlich auch oft weglassen).
  2. Genügend Essen einpacken: Fast niemand ist den ganzen Tag nur zuhause und kann sich dort drei vegane Mahlzeiten gönnen. Also nimm dir besonders anfangs ausreichend für deinen Alltag mit. Wenn im Büro, in der Schule oder in der Uni keine veganen Gerichte angeboten werden, ist das Risiko sonst sehr groß, „mal schnell“ etwas anderes zu essen.
  3. Veganes Essen muss nicht teuer sein! Es gibt sehr viele Möglichkeiten, sich günstig UND vegan zu ernähren. Zwar werden die überteuerten Ersatzprodukte für Veganer in den Supermarktregalen immer mehr, doch du brauchst nicht alles davon! Viel wichtiger als ein Sojaschnitzel ist eine ausgewogene Ernährung mit frischen und unverarbeiteten Zutaten – am besten in Bio-Qualität. Also gönne dir lieber qualitativ hochwertiges Obst und Gemüse als zwölf abgepackte Sojawürstchen.
  4. Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren! Du hast noch nie einen veganen Kuchen gebacken? Kein Problem! Im Internet gibt es nicht nur zahlreiche Inspirationen (zum Beispiel bei Pinterest), sondern auch genauso viele Tipps und Tricks. Als Veganer musst du auf nichts verzichten. Wenn dir etwas nicht schmeckt, dann einfach weiter üben. Es gibt zahllose köstliche vegane Gerichte, die anderen in nichts nachstehen.

Ein Jahr vegan | 12 Monate vegan | veganer Blog | vegane Rezepte | Glowing

HCLF vegan – was ist das?

Auch als Veganer kann man sich ungesund ernähren. Nur weil etwas pflanzlich ist, bedeutet das nicht automatisch, dass der Körper davon profitiert. Ein Beispiel: Pommes und Cola sind zwar vegan, aber deshalb noch lange nicht gesund. Das eine, weil es sehr fettig ist, das andere, weil es hauptsächlich aus Zucker und dubiosen Inhaltsstoffen besteht.

Für mich waren zwei Dinge besonders wichtig: Keinen Hunger zu haben und mich gesund zu ernähren. Manche machen den Fehler, zu wenig Kalorien zu sich zu nehmen – und leiden dann an Hunger oder unkontrollierbaren Fressattacken. Eine gesunde Mischung aus Kohlenhydraten, Protein, pflanzlichen Fetten (am besten aus Nüssen und Avocados) und jeder Menge Vitaminen sind hier die beste Lösung. Ich habe ja bereits erwähnt, dass mich besonders das Konzept HCLF vegan überzeugte. Doch was versteckt sich eigentlich hinter dieser Abkürzung HCLF vegan? High Carb Low Fat bedeutet nichts anderes, als den Großteil der Kalorien durch den Verzehr von Kohlenhydraten – also Reis, Kartoffeln, Getreide und Co. – aufzunehmen.

hclf-vegan-glowing-blog-6

Fett spielt bei dieser Verteilung der Makronährstoffe nur eine untergeordnete Rollte. Es gibt Berichte darüber, dass besonders für Frauen ausreichend Fett nötig ist, um beispielsweise den natürlichen Zyklus aufrecht zu erhalten, deshalb sollte man den Verzicht auf Fett auch nicht übertreiben. Bei einer HCLF veganen Ernährung wird jedoch meist dazu geraten, pflanzliche Öle wegzulassen und Fett stattdessen eher über Nüsse aufzunehmen. The fat you eat, is the fat you wear ist hier ein geläufiger Spruch, der von vielen befolgt wird.

Natürlich gilt aber auch: Tu nur das, was für deinen Körper gut ist und womit du dich wohl fühlst. Jeder Körper ist unterschiedlich und alle großen Veränderungen sollten am besten mit einem Arzt durchgesprochen werden. Auch nach 12 Monaten bin ich von HCLF vegan noch überzeugt und würde es absolut weiterempfehlen – was gibt es schließlich Besseres als gebackene Kartoffeln oder ein leckeres Curry mit Reis?

Vegan – nicht nur für mich, sondern für die anderen

Klingt fast so, als wäre ich nur aus ziemlich egoistischen und gesundheitlichen Gründen vegan geworden, oder? Ich muss auch zugeben: Das stimmt. Zumindest fast. Denn mittlerweile könnte ich es mir nicht mehr anders vorstellen. Es gibt so viele gute Gründe, vegan zu leben, dass mir alles andere fast schon sinnlos erscheint. Es ist besser für die Tiere, besser für die Umwelt, ja, sogar besser für den Geldbeutel. Für Corinna habe ich hierzu einen kleinen Blogpost geschrieben und werde dem Thema auch hier bald noch etwas mehr Platz widmen.

Auch wenn ich aus egoistischen Gründen vegan geworden bin, vertrete ich heute die Meinung, dass alle etwas davon haben.

Mit ein Grund, weshalb ich mittlerweile immer mehr Wert darauf lege, mich auch vegan zu kleiden – wenn auch noch mit Kompromissen. Ich hoffe, dass künftig noch mehr Brands vegane Kleidung und Accessoires produzieren, die nicht nur durch ihre Materialien überzeugen, sondern auch durch richtig cooles Design. Auch vegane Kosmetik spielt bei mir eine immer größere Rolle. Ich bin zwar nicht ganz umgestiegen, versuche aber, immer mehr Produkte durch vegane Alternativen zu ersetzen.

Ein Jahr vegan | 12 Monate vegan | veganer Blog | vegane Rezepte | Glowing

Wie mein Körper sich verändert hat

Viele Berichten von großen Veränderungen durch den Umstieg auf veganes Essen, besonders auch bei einer sehr strikten Ausrichtung auf HCLF vegan. Bei mir war das nicht der Fall (vielleicht auch, weil ich mich nicht zu 100% an HCLF vegan halte). Ich habe mich gut gefühlt, konnte aber in den meisten Bereichen keinen großen Unterschied feststellen. Was sich jedoch deutlich verbessert hat, ist mein „Bauchgefühl“ und meine Verdauung (schönes Thema :P). Während ich früher oft Bauchschmerzen hatte, fühlt er sich heute viel besser an – auch nach dem Essen.

Sehr oft geht der Wandel zum Veganismus auch einher mit einer Gewichtsabnahme. Das konnte ich leider auch nicht verzeichnen: Tatsächlich habe ich in der ersten Zeit etwa zwei Kilo zugenommen, was ich allerdings darauf schiebe, dass ich endlich begann, mein Essverhalten nicht mehr zu restringieren. Während ich früher extrem darauf geachtet habe, wie viel ich esse, habe ich endlich angefangen, nach Gefühl zu essen. Mich satt zu essen und auf mein natürliches Sättigungsgefühl zu hören, kannte ich gar nicht mehr wirklich. Heute zähle ich keine Kalorien mehr, sondern esse einfach, wenn ich Hunger habe und lasse es, wenn ich keinen habe. Das ist eine der besten Errungenschaften, die mir veganes Essen bisher für mich persönlich gebracht hat. Übrigens: Die zwei zusätzlichen Kilos haben sich mittlerweile auch wieder verabschiedet, ohne weiteres Zutun.

gefuellte-suesskartoffel-vegan-glowing-blog

Die Sache mit den Ausnahmen

Jetzt kommt gleich das, was bei vielen Veganern vielleicht auf Entsetzen stößt:

Ja, ich habe Ausnahmen gemacht!

Ich habe ab und zu vegetarisch gegessen, wenn etwas anderes nicht möglich war oder nur unter großen Umständen, und mindestens zwei Mal Fleisch. Die Gründe? Essen muss Spaß machen und man sollte sich nichts verbieten – das finde ich sehr wichtig. Ich wollte schon immer mal einen echten amerikanischen Hot Dog essen und als wir in New York bei einem Baseball-Spiel waren, habe ich es einfach gemacht, ohne lange darüber nachzudenken. Für mich funktioniert diese Variante, auch wenn ich verstehen kann, das andere das vielleicht nie tun würden oder könnten. Was haltet ihr davon und wie handhabt ihr das oder wie würdet ihr das handhaben?  Bisher habe ich es nicht bereut, in seltenen Fällen eine Ausnahme zu machen und nicht zu strikt zu sein. Ich denke, durch Flexibilität animiert man auch andere eher dazu, vegan zu werden, da man ihnen zeigt, dass es keinen Verzicht und keine Selbstkasteiung bedeutet.

Weshalb ich manchmal gerne nicht vegan wäre

Auf die oft neugierige, manchmal etwas kritische Frage, ob vegan sein nicht furchtbar anstrengend wäre, antworte ich immer betont positiv: „Auf keinen Fall! Mit ein bisschen Recherche ist es überhaupt nicht anstregend!“. Schließlich möchte ich ein gutes Beispiel sein und motivieren. Veganismus hat noch immer den Ruf, umständlich zu sein – dem möchte ich gerne entgegenwirken, schließlich sind es wenn dann eher äußere justify, die es Veganern erschweren, so zu leben, wie sie es möchten und nichts Grundsätzliches.

Ein Jahr vegan | 12 Monate vegan | veganer Blog | vegane Rezepte | Glowing

Trotzdem wäre ich manchmal gerne nicht vegan. Zum Beispiel auf Parties, auf Geburtstagen, an Weihnachten, auf Reisen, beim Kleiderkauf oder wenn ich neue Schuhe benötige. Es wäre natürlich deutlich leichter, einfach alles auszublenden und der reinen Lust nachzugeben – aber zu welchem Preis? „Ach so, das darfst du ja dann nicht essen“ höre ich oft. Manchmal verbessere ich: „Nein, das möchte ich nicht essen.“ Es ist schließlich meine Entscheidung und niemand zwingt mich dazu.

Alles so zu machen wie immer, ist trotzdem schon lange keine Option mehr für mich. Auch wenn es manchmal verlockend wäre, einfach ein Stück Kuchen zu essen oder neue Lederschuhe zu kaufen – für mich macht es keinen wirklichen Sinn mehr. In solchen Momenten muss man sich zwar etwas zügeln, doch die Gewissheit, dass man damit die richtige Entscheidung trifft, fällt das viel leichter. Dennoch: Ausnahmen sind für mich okay, ich weiß aber auch, dass es sich dabei um etwas handelt, was nicht zur Regelmäßigkeit ausartet.

So waren meine ersten zwölf veganen Monate

Zurückblickend kann ich sagen, dass ich die Entscheidung, HCLF vegan zu essen, noch nie bereut habe. Es macht mir Spaß, es interessiert mich, ich halte es für richtig und – mit der entscheidendste Punkt – es schmeckt mir richtig gut.

Merken

17 Kommentare

  1. Liebe Leonie,

    er liest sich schön, dein Rückblick auf dein erstes veganes Jahr. 🙂
    Ich freue mich, dass du den Umstieg nicht bereut hast – und auch, wenn es Höhen und Tiefen gegeben zu haben scheint, generell sehr zufrieden mit dieser komplett neuen Wendung in deinem Leben bist.
    Ich kann für mich eigentlich nur ähnliche Erfahrungen teilen – auch ich habe seit dem Entschluss, mich vegan zu ernähren (und dann – Schritt für Schritt – auch vegan zu leben) wenig vermisst und bis heute nichts bereut. Und das, obwohl ich vorher total der Käsefreak war!

    Ausnahmen vom Veganismus gönne ich mir persönlich allerdings keine – was aber eben auch damit zusammenhängt, dass ich schlicht und ergreifend das Bedürfnis danach nicht habe. Wäre das anders, würde ich vielleicht auch fünfe gerade sein lassen in bestimmten Situationen – denn ich bin auch immer schwer für Entspannung und Nicht-Dogmatismus. Nur so kann das alles langfristig Spaß machen. Wie du schon sagst: Niemand zwingt mich zu etwas und ich mache das, weil ich es möchte. 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Liebe Jenni,

      das sehe ich wirklich ganz genauso! Ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich irgendwann gar keine Ausnahmen mehr machen möchte – aber ich will mir da einfach nichts vorschreiben. Nur so macht es Sinn für mich. 🙂
      Liebe Grüße an dich

  2. hallo,

    danke für deinen bericht – ich finde das sehr spannend! und gut finde ich, dass du wirklich frisch kochst und nicht nur auf fleischersatzprodukte zurückgreifst.

    was ich aber ein wenig kritisch sehe: ich glaube nicht, dass vegan essen immer besser für die umwelt ist! viele der lebensmittel wachsen nicht bei uns und werden per flugzeug importiert. avocados verursachen in südamerika massive umweltprobleme, quinoa können sich die menschen in südamerika kaum mehr leisten, weil es bei uns so modern geworden ist.

    wie siehst du das?

    liebe grüße
    alex

    • Liebe Alex,
      danke, dass du das ansprichst: Da gebe ich dir natürlich Recht, nicht jedes Lebensmittel ist gut für die Umwelt, nur weil es pflanzlich ist. Es macht auch absolut keinen Sinn, ständig Papayas und Co. zu essen, die erst meilenweit zu uns nach Deutschland transportiert werden müssen. Ich finde es auch wichtig, hier zu differenzieren und mit Verstand einzukaufen. Saisonale Produkte, die regional angebaut werden, sind immer noch die beste Lösung!

    • Liebe Romy,
      da stimmte ich dir zu, gerade vegane Kleidung und vegane Accessoires sind wirklich eine Herausforderung. Mir macht es Spaß, mich damit zu beschäftigen und ich freue mich, wenn ich hier immer neue Optionen entdecke. Dennoch ist das auch für mich eine Umstellung, die sicher noch länger dauern wird, da einfach der Markt momentan noch nicht das hergibt, was ich mir wünschen würde. Ich denke allerdings, dass das in den kommenden Jahren noch zunehmen wird und immer mehr vegane Produkte prodziert werden.

      • hallo,

        naive frage (bin da nicht wirklich im thema, kaufe allgemein wenig kleidung): baumwolle und kunstfaser ist ok oder? seide, wolle und leder nicht. oder übersehe ich etwas? wobei kunstfaser ja auch „plastik“ bedeutet, was ich auch problematisch finde,

        könnt ihr mir das kurz zusammenfassen?
        danke
        alex

        ps: ich finde diese diskussion soooo spannend :-)!

  3. Danke für diesen tollen Artikel Leonie und für die Inspiration zu einem solchen Beitrag, dass werde ich auch auf meine Blog-To-Do Liste schreiben.
    Ich kann deine Tipps nur unterschreiben. Besonders, dass man sich nicht unter Druck setzen sollte. Mir fiel am Anfang nämlich auch relativ schwer, dass ganze war ein monatelanger Prozess, bis es auf einmal ganz einfach war. Heute kann ich mir auch nichts anderes mehr als eine vegane Ernährung vorstellen 🙂 Du inspirierst mit deinem Beitrag ganz sicher viele Leser sich über die Ernährung einmal Gedanken zu machen 🙂

    Hab noch einen tollen Restsonntag und einen tollen Start in die neue Woche!
    Liebste Grüße an Dich! ❤ Saskia | http://www.demwindentgegen.de

    • Liebe Saskia,
      vielen Dank für deine lieben Worte, das freut mich sehr! Ich wünsche dir auch einen guten Start in die neue Woche!
      Liebe Grüße an dich, Leonie

  4. Vegan ist OK aber du hast noch einen langen Weg bis zur gesunden veganen Ernährung bei der du mehr und länger Power als jeder Fleisch- und Nudelesser hast. Den Herd kannst du vergessen und kochen? Was ist das.

    Die Zauberformel heißt regional – saisonal – naturbelassen (völlig unverarbeitet). Und das Ganze immer gründlich flüssig kauen und einspeicheln. Also ein Apfel braucht 15 bis 20 Minuten und du wirst auch satt von einem Apfel. Wenn du dich so ernährst hast du nur noch ein Problem. Dein Mindestgewicht zu behalten. Ansonsten Power und gute Laune immer und zu jeder Zeit!

  5. Hey 🙂
    Bei mir war das ähnlich: Ich habe zuerst nur einen veganen Selbstversuch für ein Magazin gemacht, ohne den Anspruch, das für immer zu machen, aber dann bin ich doch dabei geblieben und jetzt seit ca. 1,5 Jahren vegan. Aber ich ernähre mich einfach frei nach Laune, da für mich hauptsächlich die ethischen Gründe wichtig sind. Ich war vorher schon lange Vegetarierin, vielleicht war es dadurch leichter. Jedenfalls ist Einkaufen z.B. viel erlebnisreicher – immer wenn ich etwas neues Veganes sehe, dass es vorher noch nicht gab, kann ich mich richtig darauf freuen, es zu probieren. Man erweitert seinen Horizont um so viele Lebensmittel.
    Schwer fand ich die Umstellung beim Essen auch kaum. Auf lederfreie Kleidung hatte ich vorher schon geachtet. Aber Kosmetik ist wirklich manchmal kompliziert und nervig. Da könnten die Inhaltsstoffe ruhig etwas verständlicher deklariert werden, oder zumindest könnte man drauf schreiben, ob tierische Inhaltsstoffe enthalten sind…
    Ich weiß nicht, ob ich mich irgendwann wieder vegetarische ernähren würde, im Moment bin ich so wie es ist ja zufrieden. Aber ich glaube, Fleisch könnte ich nicht mehr essen, die Vorstellung ein ehemals lebendiges Tier zu essen, ist mir da zu krass. Das hat mir auch in den letzten fünf Jahren nie gefehlt…
    Ich hoffe, es funktioniert bei Dir weiterhin so gut mit der veganen Lebensweise.

    Alles Liebe,
    Lucia
    http://www.blitzlichtglitzer.de/

  6. Sehr interessanter und sympathisch offener Bericht. 🙂 Auch das du dir selber die Ausnahme in NYC gönnst finde ich gut. Es ist ja deine Entscheidung und somit kannst du dir auch Ausnahmen genehmigen. Wenn Leute da super strikt sind wirkt es manchmal so als haben sie keinen Spaß daran. Bei dir ist das anders 🙂 komme gerne wieder.
    LG, Lina von colouroflina.com

  7. Sehr spannend zu lesen liebe Leonie! Vor allem weil mir gar nicht bewusst war, dass du HCLF machst – eine gute Freundin von mir ist gerade auch voll auf dem „Trip“ und absolut begeistert, weil sie sich richtig viele „böse Kohlenhydrate“ reinschaufelt und sich aber so gut fühlt wie schon lange nicht mehr 😀
    Ich persönlich mag Fette noch zu gern, als dass ich darauf verzichten möchte, aber die vegane Ernährung klappt allgemein sehr gut. Ich gönne mir ab und an mal eine vegetarische Ausnahme, aber Fleisch esse ich schon seit Jahren nicht mehr und finde den Gedanken daran auch richtig eklig mittlerweile XD Muss aber jeder selbst für sich entscheiden und ich denke jede pflanzliche Ernährung ist ein positives Zeichen – natürlich am allerbesten saisonal und regional, aber niemand ist perfekt (und manchmal muss man auch mal fünfe gerade sein lassen ;-)).
    Ganz liebe Grüße,
    Corinna
    http://www.kissenundkarma.de

  8. Ps. Kann es sein, dass du bei deinem Artikel auf meinem Blog auf die mobile Version verlinkt hast?

  9. spannender Artikel. Mich stört einzig, dass du Kuhmilch als „normale“ Milch bezeichnest. Was heisst denn normal? Bezeichnen wir Kuhmilch als normal, wird Pflanzenmilch doch unbewusst als abnormal wahrgenommen. Schreib doch einfach Kuhmilch.

    • Liebe Céline,
      danke für deinen Kommentar, das ist natürlich ein berechtigter Einwand. Ich habe vermutlich „normale Milch“ geschrieben, weil Kuhmilch für den Großteil der Bevölkerung als normal angesehen wird. 🙂 Sobald ich mal Zeit habe, gucke ich mir die Textstellen nochmal an und ändere das ab.

      Liebe Grüße
      Leonie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*